Smarte Systeme

Bosch Sensortec GmbH, Entwicklungsstandort Dresden

Seit 2013 betreibt die Bosch Sensortec GmbH einen Entwicklungsstandort in Dresden. Hier werden anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) für MEMS-Sensoren entwickelt, die beispielsweise in der Automobilindustrie, aber auch in Smartphones, Tablet-PCs, Wearables oder für das „Internet der Dinge“ zum Einsatz kommen. Die Tätigkeiten am sächsischen Standort umfassen Konzeption, Entwicklung und Industrialisierung von Mixed-Signal-ASICs mit innovativen Schaltungskonzepten.

First Sensor AG, Standort Dresden

Die First Sensor AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet der Sensorik. In Dresden entwickeln und fertigen knapp 300 Beschäftigte in zwei Tochterunternehmen standardisierte und maßgeschneiderte Sensorlösungen für Anwendungen in den Wachstumsmärkten Medizintechnik, Industrie und Mobilität. In Reinräumen der ISO-Klassen 8 bis 5 werden neben Mustern und Kleinserien Stückzahlen im Millionenbereich in vollautomatisierten Fertigungslinien hergestellt und durch standardisierte Testverfahren geprüft.

EDC Electronic Design Chemnitz GmbH

Die EDC Electronic Design Chemnitz GmbH hat sich auf diskrete und integrierte elektronische Lösungen für Kunden aus der industriellen Sensortechnik, der Automations- und Antriebstechnik, der Satellitenkommunikation, der Medizintechnik und der Automobilindustrie spezialisiert. Seit April 2015 arbeitet EDC gemeinsam mit dem Chemnitzer Fraunhofer-Institut ENAS und der kanadischen Preciseley Microtechnology Corp. in einem Verbundvorhaben an der Entwicklung eines MOEMS-Systems, das eine hochaufgelöste in-vivo OCT-Diagnostik ermöglichen soll. Für eine seiner seine neuesten Entwicklungen, das intelligente monolithisch integrierte Mikrosystem zur Messung von Filterverschmutzungen, „SmartFilter“, gewann EDC den INDUSTRIEPREIS 2015.

MEMS-Lautsprecher, Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, Chemnitz

Quelle: Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, Chemnitz

Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, Chemnitz

Im Fokus der Entwicklungen des Fraunhofer-Institutes für Elektronische Nanosysteme ENAS Chemnitz stehen Smarte Systeme unter Nutzung von Mikro- und Nanotechnologien. Diese intelligenten Systeme integrieren nicht nur Komponenten unterschiedlicher Funktionalität, sondern sind in der Lage, komplexe Situationen zu erfassen und zu erkennen. Sie können Entscheidungen treffen, mit der Umwelt interagieren, arbeiten energieautonom und vernetzt. Die Produkt- und Dienstleistungspalette des Instituts reicht von hochgenauen Sensoren für die Industrie, Sensor- und Aktuatorsystemen mit Ansteuer- und Auswerteelektronik über gedruckte Funktionalitäten wie Antennen oder Batterien bis hin zur Material- und Zuverlässigkeitsforschung für die Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik.

Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS, Dresden

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden zählt weltweit zu den Wegbereitern der MEMS-Entwicklung. Das Institut arbeitet an elektronischen, mechanischen und optischen Komponenten und ihrer Integration in winzigste, „intelligente“ Bauelemente und Systeme. Die spezielle Kompetenz des Instituts liegt in der Photonik, also in der Applikation optischer Eigenschaften und Komponenten. Das integrierte Center Nanoelectronic Technologies CNT betreibt industrienahe Forschung auf 300-mm-Wafern für Halbleiterproduzenten und deren Zulieferer. Gemeinsam mit drei weiteren Fraunhofer- Einrichtungen und den Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz bildet das IPMS das Leistungszentrum „Funktionsintegration für die Mikro- und Nanoelektronik“. Hier werden z. B. Sensorknoten für vernetze Systeme, adaptive Diagnosesysteme und Regelungssysteme entwickelt, die den Energieverbrauch in der Produktion minimieren. Nach Abschluss der Pilotphase werden auch die Bereiche Energie- und Medizintechnik sowie Mobilität in den Fokus rücken.

Bidirektionaler SVGA-OLED-Mikrodisplay, Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP, Dresden

Quelle: Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP / Jürgen Lösel

Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP, Dresden

Das Dresdner Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP arbeitet an Vakuumbeschichtungen, Oberflächenbehandlungen und ist ein europaweit führendes Zentrum für Entwicklung und Pilotproduktion von Bauelementen und Fertigungstechnologien auf Basis organischer Halbleitermaterialien. Kernkompetenzen des Instituts sind Elektronenstrahltechnologie, Sputtern, plasmaaktivierte Hochratebedampfung, Hochrate-PECVD, Technologien für organische Elektronik und IC- / Systemdesign. Es bietet ein breites Spektrum für Entwicklung und Pilotfertigung für Behandlung, Sterilisation, Strukturierung und Veredelung von Oberflächen und für OLED-Mikrodisplays (Kombination von Silizium-Mikroelektronik und organischer Elektronik), Sensoren, optische Filter und flexible OLED-Beleuchtung.

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