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Bergquell Brauerei Löbau GmbH – Mit Tradition und Moderne auf Erfolgskurs im Braugewerbe

Steffen Dittmar stammt aus einer Brauereifamilie, studierte Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft und war schon vor Übernahme der Bergquell Brauerei in der Branche bekannt, auch für seine Offenheit gegenüber Innovationen. Seine guten Kontakte öffneten dem Löbauer Bier Türen, die vorher verschlossen waren. Vor allem aber brachte er eine neue Produktidee samt Rezeptur mit – „Lausitzer Porter“, seit 1999 die Premiummarke von Bergquell. So kehrte die dunkle Brauspezialität, die hier früher schon einmal gebraut wurde, zurück nach Löbau. „Mit den sagenhaft süffigen dunklen Sorten der Porter-Familie gelang es uns, eine Marktnische zu erobern“, sagt Steffen Dittmar. „Diese Produkte machen heute rund 80 Prozent unseres Umsatzes aus.“


Landesweit schätzen Bierfreunde die obergärige, dunkle, leicht süßliche Brauspezialität „Lausitzer Porter“, die fruchtigen Biermischgetränke „Kirsch-Porter“ und „Erdbeer-Porter“ oder das kräftig-aromatische Starkbier „Strong Porter“. Im Herbst und Winter ist außerdem „Porter+Punsch“ im Angebot, ein kalt oder heiß trinkbares Dunkles mit würziger Punschnote. Die Biere der Porter-Familie werden nicht nur in ganz Deutschland verkauft, sie sind auch in Polen und Tschechien beliebt. Neben den neu entwickelten Spezialitäten braut Bergquell nach wie vor traditionelles Pils, Hefeweizen und Kellerbier, Radler und Saison-Produkte. Alles Sorten, die überwiegend in der Region getrunken werden.


Obwohl schon seit 1846 Bergquell-Bier gebraut wird, war der Betrieb vor Neueinführung des Porter eine reine Regionalbrauerei. Bis zum Umzug 1996 in das Gewerbegebiet Löbau-West befand sich die Produktion 150 Jahre lang im Sudhaus am Theaterplatz, mitten in der Löbauer Altstadt. „Wir haben inzwischen mehr als 25 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau unseres Standortes investiert“, erklärt Steffen Dittmar. „Heute verfügen wir über eine hochmoderne Flaschenabfüllanlage, die bis zu 30.000 Flaschen pro Stunde mit Bergquell-Gerstensaft befüllen kann und mehrere Hallen für Lager und Logistik. Erst kürzlich sind noch neue Lagertanks und eine Umpackanlage, die Flaschen in Sixpacks packt, hinzugekommen.“


Das Wachstum der inhabergeführten Brauerei spiegelt sich in der Zahl der Mitarbeiter, die sich von 12 im Jahr 1999 auf 50 erhöht hat. Zum Betrieb gehören außerdem zehn Brauereipferde. Jeden Donnerstag werden sie angespannt, um Bergquell-Biere an die örtliche Gastronomie auszuliefern. Die Fuhrwerke sind auch regelmäßig bei Umzügen und auf Festen wie dem jährlich veranstalteten Eibauer-Bierzug anzutreffen. Gleiches gilt für die schwarzen Kult-Gefährte der „Trabi-Ausschankflotte“, die ein Eyecatcher auf mancher Fachmesse sowie gesellschaftlicher Veranstaltung sind.


Besonderes Augenmerk legt der Firmenchef auf Nachhaltigkeit und energieeffiziente Produktion. Rohstoffe aus der Region garantieren kurze Lieferwege. „Abgefüllt wird grundsätzlich nur in Standard-Mehrwegflaschen“, so Dittmar. „Individualflaschen sind logistischer Unfug, da deren Aussortierung und Rücktransport viel Arbeit macht und die Umwelt unnötig belastet.“ Zur Reinigung der Produktionsanlagen verwendet der Betrieb Wasser aus einem eigenen Brunnen, was täglich etwa 100.000 Liter Frischwasser spart. Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen erzeugen jährlich bis zu 115.000 kWh Strom.


In Sachen Energieeffizienz erzielt Bergquell mit seinen die modernen Brauanlagen Spitzenwerte seit 2010 im Sudhaus die Weltneuheit „EquiTherm“ installiert wurde. Das von der Firma KRONES AG entwickelte Energiesparsystem für Brauereien beruht auf einer Energieschaukel, die im Brauprozess an geeigneter Stelle Energie entzieht und diese an anderer Stelle wieder zuführt. Damit spart Bergquell etwa 250.000 kWh thermische Energie pro Jahr. 

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Steffen Dittmar - Inhaber und Geschäftsführer der Bergquell-Brauerei Löbau

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