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Die Begleitung aktueller Themen der öffentlichen Diskussion und die strategische Ausrichtung der Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen auf Größenwachstum, Innovationskraft und Internationalisierung sind essentiell. Wir informieren Sie zu wichtigen Märkten und internationalen Entwicklungstrends.

18.04. 2017

25 Jahre Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ in Leipzig

Am 12. Dezember 1991 wurde das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig gegründet, im April 1992 fand im Beisein des damaligen Bundesforschungsministers Heinz Riesenhuber die offizielle Eröffnung statt. Im Rahmen einer Jubiläums-Festveranstaltung blickt das UFZ heute gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Freunden und Förderern des UFZ, mit Partnern und Gästen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft auf die 25-jährige Geschichte des UFZ, die Gegenwart und auf anstehende Herausforderungen.

Die Gründung des UFZ geht auf eine Stellungnahme des Wissenschaftsrates aus dem Jahr 1992 zurück. Das Gremium empfahl, im Raum Leipzig-Halle eine Forschungseinrichtung mit überregionaler Ausstrahlung und gesamtdeutschem Blickwinkel zu gründen, um die Region bei Fragen des Umweltschutzes aus wissenschaftlicher Sicht zu begleiten und zu unterstützen. Dabei sollten zugleich umweltrelevante Fragestellungen, die auch für andere Regionen in Deutschland und der Welt von Bedeutung sein können in den Fokus genommen werden. Heute ist das UFZ ein wichtiger Partner für die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Aktuell besteht das UFZ aus den Hauptstandorten in Leipzig und Halle und unterhält ebenfalls Standorte in Magdeburg, in Bad Lauchstädt und in Falkenberg. Insgesamt sind mehr als 1.100 Beschäftigte am UFZ tätig. Das Gesamtbudget beträgt rund 92 Millionen Euro. Das UFZ ist heute eines der weltweit führenden Forschungszentren im Bereich der Umweltforschung und genießt eine hohe gesellschaftliche Anerkennung.

„Diese große Forschungsinstitution spielt eine bedeutende Rolle in der Forschungslandschaft Sachsens“, erklärt Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange zum heutigen Gründungsjubiläum. Wichtig dabei zu nennen seien die drei Kernthemen des UFZ Landnutzung / Biodiversität / Bioenergie, Wasser / Boden und Chemikalien in der Umwelt. Auf dem Gebiet der Biodiversitätsforschung sei das UFZ eng in das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Biodiversitätsforschungszentrum "iDiv" an der Universität Leipzig gemeinsam mit den Universitäten in Halle / Saale und Jena eingebunden und leiste dort wichtige Forschungsbeiträge. Im Bereich der Wasserforschung nehme das UFZ eine führende Position auf nationaler und internationaler Ebene ein, die sich etwa in der Helmholtz-Wasser-Allianz widerspiegele, an der insgesamt fünf Helmholtz-Zentren beteiligt sind. Das UFZ sei außerdem mit mehr als 25 gemeinsam berufenen Professorinnen und Professoren auf das engste u. a. mit den Universitäten in Sachsen verbunden. Damit könnten die Forscher auch unmittelbar ihre Forschungsergebnisse in die Lehre an den Universitäten einbringen, so die Ministerin. International kooperiere das UFZ mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen. Im Wasserbereich bestünden strategische Kooperationen mit ausgewiesenen Universitäten in Deutschland sowie Forschungseinrichtungen in Europa und weltweit. Wichtige Kooperationspartner auf dem Gebiet der Wasserforschung seien China, Kanada und die USA, unterstreicht Ministerin Stange.

Sie betont zudem: „Die Zusammenarbeit zwischen dem Bund als Hauptzuwendungsgeber für das UFZ und den beiden an der Finanzierung beteiligten Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt funktioniert außerordentlich gut. Die ausgezeichnete Kommunikation und lösungsorientierte Zusammenarbeit ermöglicht dem UFZ auch weiterhin eine erfolgreiche Entwicklung.“ Um den Forschern auch in Zukunft die besten Arbeitsbedingungen zu sichern, ist besonders der Forschungsneubau für das UFZ in Leipzig zu nennen. Zum Aufbau neuer Büro- und Laborflächen werden der Bund, Sachsen-Anhalt und Sachsen in den nächsten Jahren insgesamt weitere rund 30 Millionen in die Hand nehmen. In den neuen Räumen soll vor allem das Department Solare Materialien exzellente Arbeitsbedingungen vorfinden, um sich umwelttechnologischen Fragestellungen zu widmen.

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