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05.10. 2017

Die besten Krankenhäuser Deutschlands - Uniklinikum Dresden auf Platz 3

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus gehört weiterhin zur Spitzengruppe deutscher Krankenhäuser: Wie bereits in den vergangenen Jahren belegte das Uniklinikum unmittelbar nach der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Klinikum der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität den dritten Platz der am 4. Oktober erschienenen „Klinikliste 2018“ des Nachrichtenmagazins „Focus“. Die in dem Sonderheft „Gesundheit“ komplett veröffentlichte Bestenliste platziert das Dresdner Uniklinikum damit für seine medizinische und pflegerische Qualität unter den bundesweit besten Krankenhäusern.

Bereits zum sechsten Mal initiierte der „Focus“ den Qualitätsvergleich deutscher Krankenhäuser, für den über Monate recherchiert und mehrere unabhängige Quellen ausgewertet wurden. Dazu zählt eine Befragung unter 14.000 Ärzten aus der ganzen Bundesrepublik, die um ihre Klinik-Empfehlungen gebeten wurden. Hinzu kommen Qualitätsberichte der Kliniken sowie Patientenumfragen der Techniker-Krankenkasse. Insgesamt stellte die Focus-Redaktion 1.100 Krankenhäuser auf den Prüfstand.

Es ist die große Zahl der hervorragend bewerteten Kliniken des Dresdner Uniklinikums, die für die Spitzenposition im Focus-Ranking gesorgt haben. Das Nachrichtenmagazin beurteilte insgesamt 18 Fachrichtungen. Dabei schafften es Kliniken des Uniklinikums elfmal in die jeweilige Spitzengruppe – etwa die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (Gefäßchirurgie und Darmkrebs), die Medizinische Klinik I (Darmkrebs), die Klinik für Urologie (Prostatakrebs), die Klinik für Neurochirurgie (Hirntumoren) oder die Klinik für Neurologie (Parkinson). Eine Top-Note gab es auch in der Kategorie „Patientenzufriedenheit“: Mit 88 Punkten erreichte das Dresdner Uniklinikum auch hier die Spitzengruppe und ließ die beiden im Gesamtranking führenden Uniklinika aus Berlin (77 Punkte) und München (83 Punkte) hinter sich.

In der Auswertung der Angaben aus den Qualitätsberichten der Krankenhäuser wurden unter anderem die Erfahrung in Form von Fallzahlen beziehungsweise Therapieformen ebenso berücksichtigt wie die Behandlungserfolge und Komplikationsraten bei Operationen. Außerdem fragte der Focus 14.000 niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie Chefärzte, welche Krankenhäuser sie ihren Patienten empfehlen. Zudem sind die technische Ausstattung und die Anzahl der betreuenden Ärzte ebenso in die Bewertung eingeflossen, wie die Qualifikation der Krankenschwestern und Pfleger. Ergänzt wurden diese Daten durch einen detaillierten Fragebogen, den die Krankenhäuser zu beantworten hatten.

„Das aktuelle Ranking zeigt, dass es dem Klinikum gelungen ist, sich in der Spitzengruppe deutscher Krankenhäuser fest zu etablieren. Basis dafür sind hervorragend ausgebildete Mitarbeiter in allen Berufsgruppen sowie eine Top-Infrastruktur. Damit ist es uns möglich, unsere Patienten auf dem qualitativ höchsten Niveau und nach dem aktuellsten Stand der Medizin zu versorgen“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums und zugleich Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Uniklinika Deutschlands (VUD).

Die Stärke der Dresdner Hochschulmedizin ist die enge Verknüpfung der Krankenversorgung mit der Forschung. Eines von vielen Beispielen dafür ist die Krebsmedizin, die sich vor allem im Universitäts KrebsCentrum bündelt. Klinikum und Fakultät wurden 2015 neben Heidelberg zum einzigen Partnerstandort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) ernannt. Die damit verbundene Förderung durch den Bund leistet einen wichtigen Beitrag, Patienten im Rahmen von Studien individualisierte Therapien anbieten zu können. Derzeit entsteht auf dem Klinikums-Campus ein neues Domizil für das NCT Dresden, in dem künftig patientennahe Forschung und Krankenversorgung unter einem Dach stattfinden werden. Weitere Leuchttürme der Dresdner Hochschulmedizin sind unter anderem die Universitäts ProtonenTherapie und das ebenfalls im Bau befindliche Haus 32, das hochmoderne Operationssäle, die chirurgische Notaufnahme sowie Intensiv- und Normalstationen beherbergen wird.

Zu den bundesweit renommierten, vom Focus untersuchten Behandlungseinrichtungen für Krebspatienten gehören die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bei Brustkrebs, die Klinik für Urologie bei Prostatakrebs, die Klinik für Neurochirurgie bei Hirntumoren sowie die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie und gleichzeitig die Medizinische Klinik I bei der Behandlung von Darmkrebspatienten. Die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie konnte die Juroren zudem auch im Bereich der Gefäßchirurgie überzeugen. Zu den weiteren vom Focus empfohlenen Fachkliniken gehören außerdem die Medizinische Klinik III (Diabetes), die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Depressionen), die Klinik für Neurologie (Multiple Sklerose und Parkinson) sowie das UniversitätsCentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie (Endoprothetik).

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