Industrie

INDUSTRIESTANDORT

Das traditionelle Herz der sächsischen Wirtschaft bildet die Region Chemnitz-Zwickau. Ob Maschinenbau oder über 100 Jahre „Autoland Sachsen“ – aus pfiffigen Ideen und intelligenten Lösungen wuchsen schlagkräftige Industrien. In Dresden schlägt das digitale Herz der Mikroelektronik-Branche. „Silicon Saxony“ ist Europas größter Cluster der Halbleiterbranche und der fünftgrößte weltweit. Zukunftsorientiert arbeiten Forscher und junge Unternehmer Hand in Hand auf den Gebieten Bio- und Umwelttechnologie. Die Messestadt Leipzig ist Zentrum der Medien- und Kreativwirtschaft und ein starker Logistik-Standort.

Grafik Anteil der Branchen am Industrieumsatz

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Sachsens Industrie wächst

Einen Gesamtumsatz von 68,6 Milliarden Euro hat die Industrie (Zahlen für Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden) in Sachsen im Jahr 2018 erbracht, das waren 1,8Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das Inlandsgeschäft legte dabei um 3,0 Prozent zu, der Auslandsumsatz stieg um 0,7 Prozent. Die Exportquote, d. h. der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, betrug 39,3 Prozent (Vorjahr: 39,8 Prozent).

Wichtigste Industriebranche mit einem Umsatzanteil von 26,2 Prozent bleibt weiterhin die Automobilindustrie. Darauf folgen die Branchen Metallerzeugung mit 13,3 Prozent, Maschinenbau mit 12,8 Prozent und die Elektrotechnik / Mikroelektronik mit 11,3 Prozent Anteil am sächsischen Industrieumsatz.

Mehr über Sachsens Branchenvielfalt

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Starke Branchenkerne

Sachsen’s Industrie hat eine stark regional verankerte Struktur. – In Dresden schlägt seit jeher das digitale Herz der europäischen Mikroelektronik- / IKT-Branche. Zukunftsorientiert arbeiten Forscher und junge Unternehmer vor allem im Umfeld von Leipzig und Dresden auf dem Gebiet Life Sciences / Pharma. 

Das traditionelle Herz der sächsischen Wirtschaft aber ist die Region Chemnitz-Zwickau. Ob Maschinenbau oder über 100 Jahre „Autoland Sachsen“ – aus pfiffigen Ideen und intelligenten Lösungen wuchsen schlagkräftige Industrien. Allein die Volkswagen Sachsen GmbH betreibt hier zwei Werke für Fahrzeuge und Motoren. Zweiter Schwerpunkt der sächsischen Automobilbranche ist die Stadt Leipzig, wo sich BMW und Porsche mit großen Produktionswerken angesiedelt haben.

Grafik Anteil der Branchen am Auslandsumsatz der sächsischen Industrie 2018

Produkte der sächsischen Industrie im Ausland begehrt

Nach wie vor sind Erzeugnisse der Automobilindustrie mit einem Anteil am Auslandsumsatz von 35,8 Prozent die wichtigsten Exportprodukte Sachsens. Ihr Absatz im Ausland hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Der Auslandsumsatz der Automobilindustrie betrug im Jahr 2018 insgesamt knapp 9,1 Milliarden Euro. Hauptabnehmer waren die Vereinigten Staaten und China.

Das Exportgeschäft im Maschinenbau stieg auf rund 4,4 Milliarden Euro, 1,7 Prozent mehr als im Jahr 2017. Im Bereich Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen erreichte der Umfang der Geschäfte mit ausländischen Kunden etwa 3 Milliarden Euro und im Bereich der Herstellung und Bearbeitung von Metall(erzeugnissen) stieg die Ausfuhr um 8,3 Prozent auf gut 2,3 Milliarden Euro an.

Diese vier genannten Wirtschaftsbereiche erwirtschaften wie auch in den vergangenen Jahren etwa drei Viertel des Auslandsumsatzes der sächsischen Industrie.

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    Sachsens Kernbranchen

    Starke Industriebranchen bilden das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes Sachsen. Den größten Umsatzanteil erbringen die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau sowie der Sektor Elektrotechnik / Mikroelektronik.

Wir stehen zu Sachsen

Dr. Michael Süß

Vice President Engineering, TomTom Telematics

»Der Standort Leipzig, 2005 aus der Übernahme der datafactory AG hervorgegangen, ist das technologische Leistungszentrum von TomTom Telematics. Hier konzentrieren sich die Hauptentwicklungs- und IT-Kompetenzen, hier wurde der Systembetrieb ausgebaut. Hauptgrund für die Ansiedlung waren die günstigen Gründungsbedingungen in der sächsischen Metropole. In Leipzig gibt es zum Beispiel zahlreiche überdurchschnittlich hoch qualifizierte und motivierte Fachkräfte – speziell in der Softwareentwicklung.«

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