Arbeitsmarktförderung

Fördermittel für Einstellung und Qualifizierung von Arbeitslosen (Arbeitsagentur)

Die Arbeitsverwaltungen unterstützen bei der Auswahl und Vermittlung von geeignetem Personal. Auf Wunsch können z. B. alle eingehenden Bewerbungen gesammelt und nach den Anforderungen des jeweiligen Arbeitgebers eine Vorauswahl realisiert werden.

Darüber hinaus können verschiedene Förderprogramme für Arbeitslose genutzt werden, am häufigsten sind Eingliederungszuschüsse und Maßnahmen bei einem Arbeitgeber (MAG). Die Höhe und Dauer der Förderung sind abhängig vom Einzelfall und richten sich z. B. nach der Dauer der Arbeitslosigkeit und den individuellen Voraussetzungen des Arbeitnehmers sowie den Anforderungen des Arbeitsplatzes.

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Fördermittel für die Qualifizierung Beschäftigter (Arbeitsagentur)

Die Arbeitsagenturen können zertifizierte Weiterbildungen fördern, die im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt werden. Eine finanzielle Unterstützung ist auch bei Neueinstellungen gering Qualifizierter möglich. Es müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse vermittelt werden. Ausgenommen ist eine Förderung von Qualifizierungen, zu denen der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist.

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Weiterbildungsscheck (ESF)

Wenn neue Mitarbeiter optimal qualifiziert oder langjährige Mitarbeiter eines Unternehmens auf neue Aufgabenbereiche vorbereitet werden sollen, kann der "Weiterbildungsscheck" (betrieblich) ein sinnvolles Instrument sein. 

Gefördert werden Vorhaben der betrieblichen Weiterbildung, insbesondere mit folgenden Zielstellungen:

  • Qualifizierung im Zusammenhang mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Erschließung neuer Märkte,
  • Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie Höherqualifizierung von Arbeitskräften,
  • Anpassung der Arbeitgeber an neue Herausforderungen z. B. hinsichtlich von Aufgaben des Unternehmensmanagements, der Fachkräftesicherung oder der Implementierung neuer Technologien,
  • Vorbereitung von Unternehmensnachfolgen,
  • vertiefende bzw. ergänzende Bildungsangebote für Auszubildende in der betrieblichen Berufsausbildung,
  • Qualifizierungen zur Verbesserung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Arbeitsprozess.

Die Förderung erfolgt projektbezogen als Zuschuss zu den förderfähigen Ausgaben und wird unabhängig von z. B. investiver Förderung gewährt. Die Qualifizierung kann auch im Ausland durchgeführt werden.

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„InnoExpert“ (ESF)

Zweck der Förderung ist es, die personelle Basis für FuE und Innovation in KMUs zu stärken.

Förderfähig ist die Beschäftigung von FuE-Nachwuchspersonal als „Innovationsassistenten“ sowie von hochqualifizierten Forschern und Ingenieuren als „Senior InnoExperts“. Dieses Personal bearbeitet Themen mit innovativem, technologieorientiertem Inhalt. Weiterhin ist die Beschäftigung von Nachwuchspersonal als „InnoManager“ oder von berufserfahrenem Personal mit Leitungserfahrung als „Senior InnoManager" förderfähig - zum Auf- oder Ausbau eines betrieblichen Innovationsmanagements.

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„Innoteam“ (ESF)

Ziel der Förderung ist es, Zusammenarbeit und wechselseitiges Lernen des Personals von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu unterstützen. Dafür arbeiten 3 - 12 Teammitglieder in gemeinsamen Projekten an der Entwicklung neuer Produkte oder Verfahren. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte im Freistaat Sachsen sowie im Verbund mit diesen KMU auch Hochschulen und FuE-Einrichtungen. Die Beteiligung eines KMU ist Pflicht; große Unternehmen dürfen nicht Team-Koordinator sein.

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Transferassistent (ESF)

Ziel der Förderung ist es, KMUs ebenso wie Technologiemittlern – z. B. Kammern, Verbänden, Ingenieurbüros oder Transferstellen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen – den Aufbau zusätzlicher personeller Kapazitäten zum Technologietransfer zu ermöglichen. Förderfähig ist die Einstellung und Beschäftigung von Personal mit naturwissenschaftlich-technischem Hochschulabschluss und mehrjähriger Berufserfahrung.

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