Außenhandel

Sachsens wichtigste Exportpartner

Sachsens weltweit größter Exportpartner ist auch 2016 China. Im Vergleich zum Vorjahr ist allerdings ein Rückgang der Lieferungen nach China um 2 Prozent auf 5,50 Milliarden Euro zu verzeichnen. Insgesamt sanken die Exporte nach Asien um 5 Prozent. 

Die Lieferungen auf den amerikanischen Kontinent dagegen sanken signifikant um ein Fünftel auf 3,57 Milliarden Euro. Entscheidend dafür war der Rückgang bei den Exporten in die USA – Sachsens zweitwichtigstem Exportland – um 23 Prozent. 

Mit einem Anteil von 57 Prozent an allen Exporten war Europa auch im Jahr 2016 der wichtigste Kontinent für die Exporte sächsischer Produzenten. Die Lieferungen zu den Partnern Polen (Exportland Nr. 5) und Tschechische Republik (Exportland Nr. 6) sind um 4 bzw. 5 Prozent gestiegen. 

Grafik Sachsens Importpartner 2016

Grafik Sachsens Importpartner 2016

Sachsens wichtigste Importpartner

Mehr als drei Viertel aller Importe nach Sachsen kamen 2015 aus europäischen Staaten, knapp ein Viertel davon wiederum vom Nachbarland Tschechische Republik (Zuwachs um 8 Prozent). Aber auch frankreich liefert immer mehr Waren nach Sachsen (16 Prozent mehr). 

Hauptlieferant aus Asien ist dabei China

Produkte der sächsischen Industrie im Ausland begehrt

Nach wie vor sind Erzeugnisse der Automobilindustrie mit einem Anteil am Auslandsumsatz von 39,2 Prozent die wichtigsten Exportprodukte Sachsens. Ihr Absatz im Ausland hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Der Auslandsumsatz der Automobilindustrie betrug im Jahr 2015 insgesamt knapp 9,4 Milliarden Euro und legte damit gegenüber 2014 noch einmal um 14 Prozent zu. Hauptabnehmer waren die Vereinigten Staaten und China.

Das Exportgeschäft im Maschinenbau schrumpfte auf rund 3,7 Milliarden Euro, 10,2 Prozent weniger als im Jahr 2014. Im Bereich Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen stieg der Umfang der Geschäfte mit ausländischen Kunden um 7,2 Prozent auf knapp 2,8 Milliarden Euro und im Bereich der Herstellung von chemischen Erzeugnissen um 1,9 Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro an.

 

Diese vier genannten Wirtschaftsbereiche erwirtschaften wie auch in den vergangenen Jahren weit mehr als zwei Drittel des Auslandsumsatzes der sächsischen Industrie.

 

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