Sachsen zeigt innovative Projekte für die Zukunft der Luft- und Raumfahrt auf der ILA Berlin

Auf der ILA Berlin stellen fünfzehn sächsische Aussteller vom 5. bis 7. Juni innovative Produkte und Anwendungen der Luft- und Raumfahrtindustrie auf dem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) sowie an eigenen Ständen vor.

Airbus auf der ILA Berlin 2023

„Um ihre neuesten Ergebnisse einem internationalen Publikum zu präsentieren und sich als innovativer Partner in der dynamischen Luft- und Raumfahrtbranche zu positionieren, bietet die ILA Berlin für sächsische Unternehmen eine ideale Plattform. Denn die Luft- und Raumfahrt befindet sich vor allem aufgrund der Mobilitäts- und Energiewende in einem grundlegenden Transformationsprozess. Die kommenden Jahre werden dabei durch die Digitalisierung von Planungs- und Produktionsprozessen sowie durch den Einsatz ökoeffizienter Technologien geprägt, was zu neuen Modellen, Produkten und Lieferketten führt. Sachsen ist dafür dank seiner Expertise in Schlüsselbereichen wie Mikroelektronik, Softwareentwicklung und Leichtbau hervorragend positioniert. Ein Meilenstein ist dabei auch die Ansiedlung der Deutsche Aircraft GmbH, die in Leipzig künftig die D328eco fertigen wird. Auch das - gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) umgesetzte - Forschungsprojekt “Flying Testbed“, das auf Basis einer D328 den Einsatz von Wasserstofftechnologien in der Luftfahrt testen wird, zeigt die Zukunftsfähigkeit solcher Entwicklungen“, erklärt WFS-Geschäftsführer Thomas Horn.

Folgende Aussteller sind am Gemeinschaftsstand der WFS in der Halle 6 (Stand: 340) vertreten:

  • ADZ Nagano GmbH aus Ottendorf-Okrilla,
  • herone GmbH aus Dresden,
  • Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V. aus Dresden,
  • Nehlsen-BWB Flugzeuge Galvanik Dresden GmbH & Co.KG,
  • PMG – Precision Mechanics Group GmbH aus Wilsdruff,
  • rmw Kabelsysteme GmbH aus Crossen a.d. Elster.

Darüber hinaus sind folgende weitere Unternehmen aus Sachsen auf der Messe:

  • Deutsche Aircraft GmbH aus Leipzig,
  • DHL - European Air Transport Leipzig GmbH,
  • EDL Anlagenbau Gesellschaft mbH aus Leipzig,
  • Elbe Flugzeugwerke GmbH aus Dresden,
  • Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM aus Dresden,
  • Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS aus Dresden,
  • General Atomics Europe aus Dresden,
  • Griesemann Engineering GmbH & Co. KG aus Leipzig und
  • Peli Products Germany GmbH aus Crottendorf.

Die sächsische Luft- und Raumfahrtindustrie umfasst rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern, die etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Die überwiegend mittelständisch strukturierte Zuliefererlandschaft ist zuverlässiger Partner der großen Flugzeughersteller und an internationalen Großprojekten wie dem A350-Programm beteiligt. Über besondere Kompetenzen verfügen sächsische Unternehmen auf den

Gebieten Flugzeugumrüstung und -wartung, Werkstoff- und Materialentwicklung (insbesondere Leichtbau), Elektronik, Prüf- und Sensortechnik, Produktvirtualisierung, Antriebe für Raumfahrt und elektrisches Fliegen, Anlagen für Sustainable Air Fuel (SAF), Astrophysik und Geodatenaufbereitung.

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA ist die Fach- und Konferenzmesse für die Aerospace-Industrie und präsentiert die gesamte Wertschöpfungskette. Mit dem Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit wird Spitzentechnologie aus allen Geschäftsfeldern der internationalen Luftfahrtindustrie, u.a. Großraumjets, Turbinen, Helikopter sowie Militärtransporter, vorgestellt.

Der Gemeinschaftsstand wird durch die WFS im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) organisiert.

 

Kontakt

Dr. André Günther

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Branchen, Innovation & Marketing

+49-351-2138 242

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Brömel, Markus

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Markus Brömel

Außenwirtschaft & Messen

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