Sachsen und Bayern sind die starken Standorte für Familienunternehmen

Sachsen stößt Bayern vom Thron, Niedersachsen arbeitet sich nach vorn, Sachsen-Anhalt ist besonders zukunftsorientiert, Rheinland-Pfalz im Hintertreffen. Die Ergebnisse des zweiten Bundesländerindex der Stiftung Familienunternehmen in Kooperation mit dem ZEW Mannheim sind teils überraschend.

Unter den Flächenländern erzielt Sachsen im Bundesländerindex 2025 mit rund 59 Punkten den ersten Platz und verdrängt das nun zweitplatzierte Bayern gegenüber dem Bundesländerindex 2022 vom ersten Platz. Sachsen erzielt dabei seinen Spitzenplatz im Gesamtranking durch gute Werte in den Subindikatoren „Arbeit & Humankapital“ (Platz 1 unter den Flächenländern), „Finanzierung“ (Platz 2 unter den Flächenländern) und „Infrastruktur“ (gemeinsamer erster Platz mit Niedersachsen unter den Flächenländern).

Sachsen und Bayern stehen mit deutlichem Abstand an der Spitze des Rankings, das eine Vielzahl von Einzelindikatoren zu fünf Subindizes zusammenfasst: Steuern, Arbeit / Humankapital, Finanzierung, Infrastruktur, Institutionen. 

Im Subindikator “Infrastruktur” punktet Sachsen vor allem durch gute Platzierungen in den Teilindikatoren „IKT-Infrastruktur“, „Elektrizitätsversorgung“ und „wirtschaftsnahe Forschungsinfrastruktur“. Bzgl. “Arbeit & Humankapital” kann das erstplatzierte Sachsen durch gute Werte in den Teilindikatoren Kinderbetreuung (Rang 3), Bildungsstand der erwerbsfähigen Bevölkerung (Rang 1) und Arbeitskosten (Rang 4) glänzen.