Dresden: Infineon beschleunigt Fertigstellung der Smart Power Fab

Aufgrund der sehr dynamischen Nachfrage im Bereich künstliche Intelligenz werden die Investitionen im Geschäftsjahr 2026 um etwa 500 Millionen Euro erhöht. Ein Schwerpunkt dabei sind Fertigstellung und Produktionsanlauf im vierten Infineon-Fertigungsgebäude in Dresden.

Blick in einen Reinstraum von Infineon in Dresden
Quelle Infineon Technologies

„Infineon hat einen gelungenen Start ins Geschäftsjahr 2026 hingelegt“, sagt Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon. „Die sehr dynamische Nachfrage bei KI in einem ansonsten verhaltenen Marktumfeld gibt Infineon kräftigen Rückenwind. Aktuell steht dabei die Stromversorgung in KI-Rechenzentren im Vordergrund, in den nächsten Jahren wird der Ausbau der Netzinfrastruktur hinzukommen. Um unsere Kunden bestmöglich zu bedienen, richten wir unsere Fertigungskapazitäten auf eine weiter steigende Nachfrage aus und ziehen unsere Investitionen in diesem Bereich vor. Ein großer Teil davon entfällt auf einen schnelleren Hochlauf unserer neuen Smart Power Fab in Dresden, die wir bereits im Sommer 2026 eröffnen – genau zum richtigen Zeitpunkt“ 

Mit der Erweiterung des Dresdner Standortes wird Infineon die Kundennachfrage beispielsweise nach erneuerbaren Energien, effizienten Rechenzentren und Elektromobilität bedienen. Infineon selbst investiert über fünf Milliarden Euro und schafft dadurch bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze, wobei darin die zusätzlich im Umfeld der Investition entstehenden Jobs noch nicht berücksichtigt sind. 

Mit der Smart Power Fab trägt Infineon dazu bei, die europäischen Lieferketten im Bereich der Mikroelektronik zu stärken und festigt zudem die Position von Dresden und Silicon Saxony als größten Halbleiter-Hub Europas. Der Bau der Smart Power Fab – derzeit eine der größten Baustellen in Deutschland – geht planmäßig voran. Den Spatenstich hat Infineon offiziell bereits im Mai 2023 gesetzt. Anfang April 2025 feierte Infineon das Richtfest gemeinsam mit allen Beteiligten der Baustelle. Die Produktion soll 2026 starten.