Forschungszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen

Das Bundesforschungszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen (BFZ) wird die Transformationsprozesse im Gebäudesektor mit seinen Forschungen voranbringen und maßgeblich zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 beitragen.

KI-generiert: Bioökonomie
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Anknüpfend an die Vorgaben des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages verfolgt das Konzept ein bundesweites Forschungsnetzwerk mit dezentralen Forschungsschwerpunkten. Damit können gezielt bestehende wissenschaftliche Einrichtungen und Strukturen in den beteiligten Gründungsländern (Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg) aufgebaut werden. 

Nach Abstimmungen zwischen dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und den Ländern Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg wurde die Verankerung des BFZ in der Lausitz bestätigt. Es wurde vereinbart, dass der vereinsrechtliche Sitz des künftigen BFZ Bautzen sein wird. Weiterhin soll in Bautzen eine Geschäftsstelle des BFZ errichtet werden, die administrative Aufgaben übernimmt, um die Arbeit des Vereins zu unterstützen. Dazu zählen nach derzeitigem Stand unter anderem die Unterstützung der Aufsichtsgremien, des wissenschaftlichen Beirats und Kuratoriums, die Koordination von Forschungsaktivitäten sowie die Öffentlichkeitsarbeit und die Steigerung der Sichtbarkeit des BFZ.

Die Standorte des BFZ in den Bundesländern koordinieren die vorhandenen Forschungseinrichtungen der jeweiligen Länder, wie beispielsweise die Technische Universität Dresden. 

Sachsen ist eines der drei Gründungsländer des dezentral ausgerichteten BFZ und bindet seine wissenschaftliche Exzellenz im Baubereich ein, so die Technische Universität Dresden (TUD) insbesondere mit dem Exzellenzcluster CARE (Climate-Neutral and Resource-Efficient Construction) und dem Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources (UNU-FLORES).