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Die Begleitung aktueller Themen der öffentlichen Diskussion und die strategische Ausrichtung der Wirtschaftspolitik im Freistaat Sachsen auf Größenwachstum, Innovationskraft und Internationalisierung sind essentiell. Wir informieren Sie zu wichtigen Märkten und internationalen Entwicklungstrends.

22.05. 2018

TU Freiberg plant Leichtbauzentrum mit polnischen Partnern

Die TU Bergakademie Freiberg hat kürzlich im polnischen Gleiwitz eine Kooperationsvereinbarung für den Aufbau eines Polnisch-Deutschen Zentrums für hybride Leichtbaustrukturen unterzeichnet. Partner der Vereinbarung sind die Schlesische Technische Universität, die Stadt Gleiwitz, die Sonderwirtschaftszone Katowitz, der Verband der schlesischen Luftfahrtindustrie "Bielsko", das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden sowie die TU Bergakademie Freiberg.

Der Leichtbau bildet sowohl in Sachsen als auch in Oberschlesien ein wichtige Innovationsfeld für die Wissenschaft und die Wirtschaft. Leichtbaurelevante Industriezweige wie der Automobilbau, der Flugzeugbau und der Maschinenbau bilden in beiden Regionen Schwerpunkte, so dass sich wirtschaftliche Potenziale für Kooperationen erschließen. Das neu zu errichtende Zentrum soll die interregionale Zusammenarbeit in der Forschung, der Fachkräftequalifizierung und der Industrie koordinieren. Beim hybriden Leichtbau geht es um Verbundwerkstoffe und -strukturen aus verschiedenen Materialien, die in der Kombination besondere Eigenschaften aufweisen und z. Bsp. die Herstellung extrem leichter und gleichzeitig sehr sicherer Autokarosserien ermöglichen. 

Eine 14-köpfige Delegation der TU Bergakademie Freiberg war im Mai zu Gast an den Partneruniversitäten in Gleiwitz und Krakau. Mit beiden Hochschulen, der Schlesischen Technischen Universität in Gleiwitz und der AGH Universität in Krakau ist die Freiberger Uni bereits seit Jahrzehnten eng verbunden, wobei die Zusammenarbeit bis in die 1950er Jahre zurückreicht. Anknüpfungspunkte sind gemeinsame Schwerpunkte von Forschung und Lehre im Bereich der Rohstoff- und Energiewirtschaft sowie der Material- und Werkstoffforschung. Mit beiden Universitäten bestehen langjährige Kooperationsvereinbarungen sowie Programme, die den studentischen Austausch fördern. So haben in den letzten Jahren 27 Studierende aus Krakau und 30 Studierende aus Gleiwitz im Rahmen von Doppel-Abschluss-Studiengängen an der TU Bergakademie Freiberg studiert, vor allem im Bereich der Werkstofftechnologie.

„Die guten internationalen Kontakte der TU Bergakademie Freiberg sind auch der Grund für die positiven Bewertungen bei aktuellen Hochschul-Rankings“, sagt TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht.  

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