Projekt Genießer-Prosumer
Das Projekt erprobt neue Kommunikationsformate, Partizipation, Storytelling und Wertschöpfungsgemeinschaften für das sogenannte „Genießerfleisch“: Omega-3-Schweinefleisch aus tiergerechter Haltung, mit regionalem Futter, transparenter Herkunft und bewusstem Konsum.
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Projektbeschreibung
Landwirtschaftliche Betriebe stoßen bei der Vermarktung hochwertiger, regionaler Tierwohl-Produkte auf strukturelle Herausforderungen wie geringe Sichtbarkeit, fehlende Differenzierung und fehlende Nähe zum Verbraucher. Und doch wollen viele Verbraucher zunehmend wissen, woher ihr Fleisch stammt. Es besteht ein wachsendes Bedürfnis nach mehr Transparenz, mehr Tierwohl und regionaler Herkunft. Gleichzeitig sind Verbraucher oft wenig eingebunden in die Entstehung hochwertiger tierischer Produkte. Genau hier setzt das Projekt an: Es möchte zeigen, wie diese Lücken geschlossen werden können – durch gezielte Beteiligung und klare Kommunikation. Besonders ist dabei die enge Verbindung aus praktischer Landwirtschaft, Tierwohl, regionaler Identität und der aktiven Beteiligung der Konsumenten. Die Genossenschaftsstruktur ermöglicht es, gemeinschaftlich Verantwortung zu übernehmen – von der Produktion bis zur Vermarktung.
Ziele des Projektes sind:
- Etablierung nachhaltiger, vermarktbarer Tierwohlprodukte
- Stärkung der regionalen Wertschöpfung
- Aufbau eines skalierbaren Leitfadens für Direktvermarkter
- Vorbildwirkung für praxisorientierte, gemeinschaftsbasierte Vermarktung in Sachsen und darüber hinaus
Im Projekt wird ein sogenanntes „Vermarktungslabor“ eingerichtet, in dem neue Formate ausprobiert werden: Dazu gehören Workshops, Veranstaltungen, interaktive Tools und direkte Gespräche mit Konsumenten. Die gewonnenen Erfahrungen fließen in einen praktischen Leitfaden ein, den auch andere Betriebe nutzen können. Zum Beispiel, um selbst Vermarktungskonzepte aufzubauen, die auf Transparenz und Regionalität setzen. Dadurch entstehen neue Absatzwege, eine stärkere Kundenbindung und ein positives Image.
In den nächsten Monaten sollen erste Workshops und Medienformate umgesetzt und erprobt werden. Ziel ist es, die entwickelten Kommunikations- und Beteiligungsstrategien zu testen, auszuwerten und anschließend für andere Betriebe verfügbar zu machen.