Projekt GroMa

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer prototypischen Anlage zur effizienten Herstellung neuartiger, nachhaltiger und besonders grober Matten bzw. Gitter aus dem natürlichen und regional verfügbaren Werkstoff Heu für den Einsatz als Geotextil zu Bewehrungs- und Begrünungszwecken.

Mattenstruktur zum Erosionsschutz aufgebracht auf einer Hangfläche
Quelle Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz

Projektbeschreibung

Darüber hinaus sollen diese aus textiltechnologischer und anwendungsorientierter Sicht erprobt und charakterisiert werden. Die geotextilen Matten bzw. Gitter werden mittels besonders grober Heustränge (Strangdurchmesser: 12–15 cm) erzeugt. Dabei werden die naturfaserbasierten Textilstränge zu einer Gewirkestruktur verbunden. 

Derartige Matten oder Gitter folgen dem ingenieurbiologischen Ansatz zur Hangsicherung, können großflächig eingesetzt werden und eignen sich zum Verbleib im bzw. auf dem Boden. Dadurch ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Branchen. Die Matten können beispielsweise als Hangsicherung für Böschungen oder Schallschutzdämme im Verkehrsbau oder als Hilfsmittel zur Sanierung und Renaturierung großflächiger Bereiche, wie ehemaliger Tagebaugebiete oder durch Naturkatastrophen (z. B. Hochwasser) zerstörter Gebiete, eingesetzt werden.

Projekt GroMa

Projektpartner

Die vier Projektpartner arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung von Fertigungs-, Packungs- und Verlegetechnologien von extrem groben Mattenstrukturen aus Heusträngen zur Begrünung und Renaturierung von erosionsgefährdeten Hängen.