Ukraine besucht Sachsen: Erfolgreiches Business-Forum unterstützt Kooperationen im Dual-Use-Bereich

Vom 01. - 04. März 2026 begrüßte Sachsen eine Delegation von 17 ukrainischen Vertretern aus dem Bereich Dual-Use und Sicherheitstechnologien. Das dreitägige Programm umfasste 15 Unternehmensbesuche in Sachsen, ein Business-Forum mit 24 Sprechern und über 100 Teilnehmern sowie Zeit für Networking,

Blick in den Veranstaltungssaal des Business-Forums am 03. März 2026 - mit fast 130 Teilnehmern
Quelle WFS

Bei den Firmenbesuchen, dem Business-Forum am 03. März und verschiedenen Networking-Gelegenheiten konnten sich die ukrainischen Geschäftspartner und sächsischen Akteure im persönlichen Gespräch austauschen und Kooperationsmöglichkeiten ausloten. 

Die Ukraine entwickelt sich angesichts der aktuellen politischen Lage zunehmend zu einem Kooperationspartner mit Potenzial im Dual-Use-Sektor sowie im Bereich Sicherheits- und Verteidigungstechnologien. Dies zeigt sich sowohl in der Forschung und Entwicklung als auch in der gemeinsamen Produktion. Immer mehr ukrainische Unternehmen aus diesen Branchen erwägen, ihre Produktion in die EU zu verlagern oder dort neue Standorte aufzubauen. Als Drehkreuz zwischen West- und Osteuropa bietet Sachsen hierfür besonders günstige Voraussetzungen: eine hervorragende Infrastruktur, eine exzellente Wissenschaftslandschaft sowie moderne Produktionsflächen in relevanten Industriezweigen.

Die Delegation vereinte Kompetenzen in den Bereichen gepanzerte Fahrzeuge, Training und Simulation, Cyber- sowie Schlachtfeldabwehr und war auf der Suche nach neuen Lieferanten, Prüf- und Testlaboren, Kontakten zu FuE-Einrichtungen sowie Partnern für gemeinsame Produktion.

Vor allem das Business-Forum mit Impulsvorträgen und Networking- / Break-out-Rooms bot eine Plattform zur Darstellung der Aufgaben und Herausforderungen der Dual-Use- und Defence-Branche sowohl auf ukrainischer als auch auf sächsischer Seite sowie zur Identifikation von Synergien. Der direkte Austausch zwischen den Unternehmen ermöglichte es, konkrete Ansätze für eine Zusammenarbeit zu entwickeln und erste Schritte für zukünftige Partnerschaften einzuleiten. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf gemeinsamer Produktion sowie auf Kooperationen im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE).

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