Schloss Wackerbarth gewinnt Gold in Frankreich

Bei der 16. Ausgabe des Concours International de Lyon suchte eine internationale Fachjury aus professionellen Verkostern und erfahrenen Weinkennern in diesem Jahr erneut die besten Weine und Sekte der Welt. Nach einer Blindverkostung von gut 7.850 Proben ging eine Goldmedaille erneut nach Sachsen.

Seit 190 Jahren verwandeln sich in Sachsen ausgewählte Trauben zu prickelndem Genuss. Die Sektspezialitäten aus dem Elbtal sind heute längst kein Geheimtipp mehr, sondern werden national wie international geschätzt. So auch in Lyon, der französischen Hauptstadt der Gourmets und des guten Geschmacks, wo seit 2010 jedes Jahr die inoffiziellen „Weinweltmeisterschaften“ stattfinden.

Bereits zum vierten Mal konnte sich Schloss Wackerbarth als einziger Sekterzeuger aus Deutschland gegen die namhafte Konkurrenz aus Champagner und Crémants behaupten. Der 2020er Thonberg Riesling brut Jahrgangssekt überzeugte die Gaumen der Experten und gehört damit zu den Sektweltmeistern in Lyon. Doch nicht nur in Frankreich, sondern auch beim Deutschen Sekt Award 2026 von Vinum wussten die prickelnden Kreationen aus dem Elbtal zu überzeugen: Mit dem „Bussard Royal Réserve brut” und dem „2022er Riesling brut” erhielten zwei weitere Sekte von Schloss Wackerbarth eine goldene Medaille. 

„Dass wir zum vierten Mal in Frankreich mit Gold prämiert wurden, ist eine außergewöhnliche Ehre für uns. Es ist eine Bestätigung dafür, dass wir mit unseren klassischen Flaschengärsekten heute nicht nur zur deutschen, sondern auch zur internationalen Sektspitze zählen“, freut sich Andreas Stuhl, der Geschäftsführer von Schloss Wackerbarth. „Das Feedback der Genussexperten beim Concours International de Lyon – aber auch die Prämierungen beim renommierten Sekt Award von Vinum – sind für unsere Kollegen im Weinberg und Keller Auszeichnung und Ansporn zugleich. Wir werden weiter konsequent unseren Weg gehen und dabei an der Entwicklung unserer Qualitäten arbeiten.“ 

Sächsische Sekttradition mit französischen Wurzeln 

Die Sekt-Geschichte im Elbtal begann im Jahr 1836 inmitten der Radebeuler Weinberge. Drei findige Weingutsbesitzer gründeten hier die erste sächsische Manufaktur für moussierende Weine und damit gleichzeitig auch eine der ältesten Sektmanufakturen Europas. Ihr erster Kellermeister war der erfahrene Sektexperte Johann Joseph Mouzon aus Reims. Dieser brachte die Kunst der klassischen Flaschengärung aus seiner französischen Heimat ins Elbtal. 190 Jahre später führen die Kellermeister von Schloss Wackerbarth diese Tradition erfolgreich fort: Die prickelnden Spezialitäten aus Radebeul gehören zur Sektspitze Deutschlands und werden regelmäßig ausgezeichnet und prämiert.