Hohe Patentstärke und große Innovationskraft: TU Dresden unter Europas Top-Innovationstreibern

In der Rangliste der 30 Hochschulen mit den meisten disruptiven Patenten belegt die Technische Universität Dresden (TUD) bei insgesamt 1.600 angemeldeten Patenten, davon 62 sogenannte disruptive Patente, Platz 1 bundesweit und den 7. Platz in Europa.

Das zeigt eine aktuelle Studie im Fachmagazin „Forschung & Lehre“. Disruptive Patente sind bahnbrechende neue Erfindungen und Technologien, mit dem Potenzial, neue Standards zu setzen. Bemerkenswert ist dabei die von den Studienautoren beschriebene Konzentration: Die 30 patentstärksten Hochschulen stellen zwar nur 23,36 Prozent aller Hochschulpatente in Europa, vereinen aber 34,66 Prozent aller disruptiven Patente auf sich.

In der Studie „Viel bedeutet nicht immer disruptiv" wurden insgesamt 82.324 Patente von 1.605 europäischen Hochschulen aus den Jahren 2000 bis 2020 untersucht.