Wo Science-Fiction Wirklichkeit wird - 35. Geburtstag des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien der TU Chemnitz
Ein Forschungsleuchtturm feiert Geburtstag. Das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologie an der TU Chemnitz gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Mikrosystemtechnologie und Nanotechnologie.
Die hier seit dreieinhalb Jahrzehnten geleistete wertvolle Arbeit gemeinsam mit Partnern wie dem Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme hat mit dazu beigetragen, dass Sachsen heute Europas bedeutendster Mikroelektronikstandort ist.
Der Direktor des ZfM, Prof. Dr. Harald Kuhn, betont, wie wichtig bei allem Stolz auf das seit der Gründung im Jahr 1991 Geleistete die Chancen und Herausforderungen des Zentrums für die Welt von morgen sind: "Mikro- und Nanotechnologie sind das Fundament moderner Innovationen in der heutigen Welt. In jeder Branche, in jedem Lebensbereich leisten sie einen unschätzbaren Beitrag, um Systeme smarter, besser und sicherer zu machen. Die Bedeutung dieser Technologie ist in den 35 Jahren seit Gründung des ZfM dramatisch gewachsen – und das war erst der Anfang. Die Modernisierung unserer Reinraum-Infrastruktur mittels neuem Reinraum wird uns dabei helfen, neue Innovationen die sich durch die rasante Entwicklung der Technologie immer wieder ergeben, im Interesse von Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft voran zu treiben.“
Kuhn wies zudem darauf hin, wie sehr die Einbettung in die Forschungs- und Wirtschaftslandschaft der Region zum Erfolg des ZfM beigetragen hat – und weiter beitragen wird: „Am Smart System Campus, wo unser Zentrum eine zentrale Rolle spielt, schätzen wir vor allem die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Firmen und die starke Wertschöpfung hier in der Region Südwestsachsen. Zu diesem erfolgreichen Umfeld gehören neben der TU Chemnitz und dem Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS auch unsere vielen regionalen Partner sowie das Land Sachsen.“
Der Kanzler der TU Chemnitz, Peter Bernshausen, würdigt die enge Verbindung von Grundlagenforschung und ökonomischer Anwendung am ZfM: „Was heute nach Science-Fiction klingt, kann morgen schon Stand der Technik sein.“