Dresden schafft Ort der Begegnung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
Dort, wo einst die Energieversorgung Dresdens gesteuert wurde, entsteht ab dem 01. Januar 2027 das „Haus der TUDAG“, ein Ort, an dem Wissen wirksam wird – mit dem Fokus auf Innovation, Wissens- und Technologietransfer sowie den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Damit erhält das denkmalgeschützte Gebäude der Schaltanlage 30 im Kraftwerk Mitte eine neue Funktion. Grundstückseigentümerin ist SachsenEnergie, die seit 15 Jahren das Areal zu einem lebendigen Kulturquartier transformiert.
Die Entwicklung der Schaltanlage 30 folgte von Beginn an der Idee, einen Ort für Innovation zu schaffen. Mit der TUDAG - TU Dresden Aktiengesellschaft gewinnt das Gebäude nun eine Nutzerin, deren Aufgabe und Mission unmittelbar an diese Vision anknüpfen. Die TUDAG macht Wissen wirksam, indem sie wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis überführt und Verbindungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft schafft.
Im „Haus der TUDAG“ begleitet sie - gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften GWT-TUD GmbH, Dresden International University GmbH (DIU), TU Dresden Institute of Advanced Studies GmbH (TUDIAS) und EIPOS GmbH - Forschungs- und Entwicklungsprojekte, entwickelt Bildungsangebote, unterstützt technologieorientierte Ausgründungen aus der Technischen Universität Dresden und trägt so dazu bei, neue Technologien und Produkte in die Anwendung zu bringen.
Bislang hatte die TUDAG ihren Sitz im World Trade Center Dresden an der Freiberger Straße. Mit dem Umzug schafft die TUDAG die räumlichen Voraussetzungen für eine noch engere Zusammenarbeit und einen intensiveren Austausch zwischen ihren Gesellschaften. Am neuen Standort werden künftig rund 150 Mitarbeitende tätig sein. Der Einzug erfolgt schrittweise ab Januar 2027. Ein offizielles Eröffnungsevent ist für das Frühjahr 2027 geplant.
Mit ihrem Einzug will die TUDAG das „Haus der TUDAG“ nicht nur als Arbeitsort nutzen, sondern als Haus für Wissens- und Technologietransfer mit Leben füllen. So soll ein Ort entstehen, an dem neue Verbindungen geknüpft, Ideen weiterentwickelt und wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Anwendungen überführt werden.