Sachsen startet Förderaufruf für innovative, digitale Lösungen in Kommunen

Gesucht werden innovative, digital gestützte Projekte, die kommunale Herausforderungen in Bereichen wie Mobilität, regionaler Wertschöpfung oder der Daseinsvorsorge aufgreifen. Ziel ist es, neue Lösungen für smarte Städte und Regionen zu entwickeln und zu erproben.

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Das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) hat den ersten Förderaufruf aus der neuen Richtlinie zur Förderung von Vorhaben des simul⁺InnovationHub veröffentlicht.

Für den Aufruf stellt das SMIL bis zu zwei Millionen Euro bereit. Gefördert werden können Modellprojekte, Reallabore sowie Machbarkeitsstudien und Konzepte. Antragsberechtigt sind beispielsweise Städte, Gemeinden und Landkreise, kleine und mittlere Unternehmen sowie wissenschaftliche Einrichtungen. Kooperationen zwischen Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft sind dabei ausdrücklich erwünscht. Die Förderung beträgt grundsätzlich bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Je Projekt können dabei höchstens 800.000 Euro bewilligt werden, bei einer Projektlaufzeit von bis zu 36 Monaten.

Der Einreichungszeitraum für Projektskizzen beginnt am 10. November und endet am 08. Dezember 2026. Die Skizzen können über das Förderportal der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Nach einer formalen Vorprüfung bewertet eine unabhängige Fachjury die Projektideen. Der Start der ausgewählten Projekte ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Hintergrund: Das Sächsische Kabinett hat am 29. September 2026 die Förderrichtlinie simul⁺ beschlossen. Sie bündelt die Förderung von Modellprojekten und den Mitmachwettbewerb simul⁺Kreativ in einem gemeinsamen Rahmen. Die Richtlinie gilt seit ihrer Veröffentlichung im Sächsischen Amtsblatt am 22. Oktober 2026 bis zum 31. Dezember 2030.