Erster SAXONY!-Stand auf Smart City Expo in Barcelona

Im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums hat die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) in diesem Jahr erstmals einen Firmengemeinschaftsstand auf der Messe Smart City Expo in Barcelona organisiert. Insgesamt acht Aussteller präsentieren sich und ihre Produkte auf dem Stand unter dem Dach "SAXONY!". Im Umfeld der Messe bietet zudem die Internationalisierungsoffensive Sachsen (IOSax) vier sächsischen Start-ups die Möglichkeit, in einem Co-Working Space in Barcelona Kontakte zu Partnern, Investoren und potenziellen Kunden zu knüpfen.

Die Start-ups sind insgesamt zwei Wochen in Barcelona und können in dem Co-Working Space weiter an ihren Projekten arbeiten und gleichzeitig ihr Netzwerk im Bereich Smart City vor Ort erweitern.

WFS-Geschäftsführer Thomas Horn: "Die Smart City Expo wird auch in diesem Jahr wieder ein deutliches Wachstum verzeichnen. Das zeigt, wie sehr die Thematik international in den Fokus rückt. In Sachsen haben wir eine starke Forschungslandschaft sowie viele ideenreiche Unternehmen und Start-ups, die sich mit den verschiedenen Facetten von Smart City befassen und bereits hochinnovative Lösungen liefern können. Das wollen wir dem internationalen Publikum zeigen und Absatz- sowie Kooperationschancen ausloten."

Zu den acht Ausstellern am sächsischen Gemeinschaftsstand gehörtauch das IT-Start-up PIKOBYTES. Die Dresdner entwickeln Softwarelösungen sowie Datendienste und sind auf leistungsfähige Cloud-Services für die Integration und Auswertung von Umweltdaten spezialisiert. "In unserem Fokus steht Transparenz über umweltbezogene Zustände", erklärt Matthias Müller, Co-Founder von PIKOBYTES. "Im Rahmen der Smart-City-Initiative der Stadt Dresden werden beispielsweise im Projekt ‚Smart Rain‘ mit Hilfe unserer Daten- und Analyse-Plattform Daten zu Starkregenereignissen und zum Stadtklima in Dresden gesammelt und ausgewertet."

    

Die Smart City Expo

Wie sehen Leben, Wohnen und Arbeiten in der Zukunft aus? Wie werden Digitalisierung, Mobilität, Urbanisierung und Umweltschutz zukünftig die Entwicklung unserer Städte und Regionen verändern? Welche Innovationen von heute lassen uns bereits einen Blick auf morgen werfen? – Seit 2011 bieten der Smart City Expo World Congress in Barcelona und die begleitende Fachmesse eine internationale Plattform für den Austausch zu diesem Zukunftsthema – Aussteller- und Besucherzahlen sind seitdem stetig gewachsen. Hauptaugenmerk liegt auf intelligenten Lösungen für urbane Räume weltweit.

    

Smart-City-Technologien aus Sachsen

Sachsen verfügt über einzigartige Voraussetzungen für die Entwicklung von Smart-City-Technologien: Im "Autoland Sachsen" betreibt Volkswagen in seinem Zwickauer Werk den größten Produktionsstandort für E-Mobilität in Europa. In Dresden ist VW mit einem "Future Mobility Incubator" für Start-ups aktiv. "Silicon Saxony", Europas größter IKT-Cluster, trägt vor allem mit Know-how in den Bereichen 5G / Konnektivität sowie Sensorsysteme und Softwarelösungen für intelligente Fahrerassistenz- und Verkehrssysteme zur zukünftigen autonomen Mobilität bei. Als traditionsreicher Maschinenbaustandort ist Sachsen zudem ein starker Partner in der Automatisierung bis hin zur "smarten", vernetzten Fabrik.

Auf diese Kompetenzen bauen die sächsischen Städte und bündeln sie in wegweisenden Smart-City-Projekten. Die Messemetropole Leipzig sucht als "Leuchtturmstadt" im EU-Projekt SPARCS nach intelligenten, integrierten Energielösungen. Die Landeshauptstadt Dresden verfügt über eines der fortschrittlichsten Verkehrsmanagementsysteme weltweit und betreibt eine der größten Hybridbusflotten im öffentlichen Personennahverkehr. Zwickau arbeitet mit dem VW-Konzern an vernetzter urbaner Mobilität und Chemnitz ist Stadtlabor im deutschen Forschungsverbund "Smart Urban Services".

     

Über die Internationalisierungsoffensive Sachsen (IOSax)

Mit IOSax sollen noch mehr sächsische Unternehmen für das Auslandsgeschäft gewonnen werden. Das Projekt ist aus der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) heraus entstanden, wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr finanziert und von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) koordiniert. Die Durchführung erfolgt gemeinsam mit den sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern.