Branchenworkshop: Robotik in der Zerspanungstechnik

Wirtschaftsförderung Sachsen

Zerspanungstechnik für Stückzahl 1 oder kleinste Losgrößen und Roboter – ein Widerspruch? Nicht unbedingt: Im Workshop werden gemeinsam mit sächsischen Zerspanungsdienstleistern sinnvolle Einsatzmöglichkeiten und innovative Lösungen mit Zukunftsperspektive herausgearbeitet.

Roboter-Arm (Quelle: pixabay, Michal Jarmoluk)
Quelle Quelle: pixabay, Michal Jarmoluk
Ort
Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Reichenhainer Straße 88, 09126 Chemnitz
Veranstaltungsdatum
02. Juni 2026, 13 - 17 Uhr
Anmeldeschluss
28.05.2026
Zielgruppe
Zerspanungsdienstleister
Branchen
Zerspanungstechnik / Zerspanungsdienstleister
Land/Region
Sachsen
Veranstalter
Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Handelshochschule Leipzig und die Westsächsische Hochschule Zwickau, Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, Innovationsnetzwerk Robotics Saxony
Kosten für die Teilnahme
Bitte beachten Sie die Hinweise des Veranstalters.

Informationen und Zielsetzung

In dem vom Freistaat Sachsen geförderten Projekt “Branchenanalyse Robotik Sachsen” wurden ganz grundsätzlich Einsatzmöglichkeiten von moderner Robotik (nicht Automatisierung!)  u. a. bei Zerspanungsdienstleistern analysiert.  

Vielleicht sagen Sie „Stückzahl 1 oder kleinste Losgrößen und Roboter – das passt doch nicht – das kann ich nicht …“ Dann wird Ihnen im Workshop das Gegenteil aufgezeigt. Und, es ist absolut notwendig, dass sich die mittelständigen Unternehmen diese neuen Technologien erschließen. Es braucht aber keine Einzellösungen. Die sind viel zu teuer und oftmals ist der Weg zu robusten Lösungen unzumutbar lang. Daher ist es das Ziel, grundsätzlich sinnvolle Einsatzfälle und zukunftsweisende Lösungsansätze für Zerspanungsdienstleister herauszuarbeiten.

Im Rahmen des Projekts “Branchenstudie Robotik Sachsen” haben das Fraunhofer IWU, die Handelshochschule Leipzig und die Westsächsische Hochschule Zwickau zunächst fünf Zerspanungsdienstleister bzgl. möglicher Einsatzfälle von Robotik in der Fertigung und Logistik analysiert. Dabei ging es nicht nur um die technischen Aspekte, sondern vor allem auch um die Zusammenhänge mit dem jeweiligen Geschäftsmodell. 

Das Kernziel ist es, die Erkenntnisse aus den bisherigen nicht-repräsentativen fünf Einzelanalysen mit einer repräsentativeren Anzahl von Zerspanungsdienstleistern zu überprüfen und vor allem zu ermitteln, welche Abweichungen mit Blick auf die unterschiedlichen Unternehmenstypen auftreten. Im nächsten Schritt ermittelt das Projektteam, inwieweit diese Einsatzfälle für die gesamte Branche repräsentativ sind. Denn: Zerspanungsdienstleister ist nicht gleich Zerspanungsdienstleister.

Die sächsischen Zerspanungsdienstleister sind eingeladen, diesen Prozess aus ihrer eigenen Sicht im Workshop am Fraunhofer IWU mitzugestalten.

Agenda

  • 13.00 Uhr: First Coffee
  • 13.30 Uhr: Begrüßung und Einführung
  • 14.00 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse der Analysen
  • 15.00 Uhr: Interaktiver Workshop zu zentralen Fragen des Geschäftsmodells, der Anwendungsfälle und der Erwartungen bzw. Anforderungen an Robotik
  • 16.00 Uhr: Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion
  • 16.30 Uhr: Informationen zu Möglichkeiten der weiteren Beteiligung am Projekt
  • 17.00 Uhr: Abschluss und Fortsetzung der Gespräche bei einem Imbiss

Kontakt

Scholta Dr., Claudia

Dr. Claudia Scholta

Branchen, Innovation & Marketing

+49-351-2138 136

Anrufen: +49-351-2138 136

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Zerspanungstechnik für Stückzahl 1 oder kleinste Losgrößen und Roboter – ein Widerspruch? Nicht unbedingt: Im Workshop werden gemeinsam mit sächsischen Zerspanungsdienstleistern sinnvolle Einsatzmöglichkeiten und innovative Lösungen mit Zukunftsperspektive herausgearbeitet.

Kontakt

Marko Pfeifer
Partner Robotics Saxony - Geschäftsfeldentwicklung /Agile Produktion und Robotik
Fraunhofer IWU
Reichenhainer Straße 88
09126 Chemnitz