Branchenworkshop: Robotik in der Zerspanungstechnik
Zerspanungstechnik für Stückzahl 1 oder kleinste Losgrößen und Roboter – ein Widerspruch? Nicht unbedingt: Im Workshop werden gemeinsam mit sächsischen Zerspanungsdienstleistern sinnvolle Einsatzmöglichkeiten und innovative Lösungen mit Zukunftsperspektive herausgearbeitet.
- Ort
- Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Reichenhainer Straße 88, 09126 Chemnitz
- Veranstaltungsdatum
- 02. Juni 2026, 13 - 17 Uhr
- Anmeldeschluss
- 28.05.2026
- Zielgruppe
- Zerspanungsdienstleister
- Branchen
- Zerspanungstechnik / Zerspanungsdienstleister
- Land/Region
- Sachsen
- Veranstalter
- Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Handelshochschule Leipzig und die Westsächsische Hochschule Zwickau, Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, Innovationsnetzwerk Robotics Saxony
- Kosten für die Teilnahme
- Bitte beachten Sie die Hinweise des Veranstalters.
Informationen und Zielsetzung
In dem vom Freistaat Sachsen geförderten Projekt “Branchenanalyse Robotik Sachsen” wurden ganz grundsätzlich Einsatzmöglichkeiten von moderner Robotik (nicht Automatisierung!) u. a. bei Zerspanungsdienstleistern analysiert.
Vielleicht sagen Sie „Stückzahl 1 oder kleinste Losgrößen und Roboter – das passt doch nicht – das kann ich nicht …“ Dann wird Ihnen im Workshop das Gegenteil aufgezeigt. Und, es ist absolut notwendig, dass sich die mittelständigen Unternehmen diese neuen Technologien erschließen. Es braucht aber keine Einzellösungen. Die sind viel zu teuer und oftmals ist der Weg zu robusten Lösungen unzumutbar lang. Daher ist es das Ziel, grundsätzlich sinnvolle Einsatzfälle und zukunftsweisende Lösungsansätze für Zerspanungsdienstleister herauszuarbeiten.
Im Rahmen des Projekts “Branchenstudie Robotik Sachsen” haben das Fraunhofer IWU, die Handelshochschule Leipzig und die Westsächsische Hochschule Zwickau zunächst fünf Zerspanungsdienstleister bzgl. möglicher Einsatzfälle von Robotik in der Fertigung und Logistik analysiert. Dabei ging es nicht nur um die technischen Aspekte, sondern vor allem auch um die Zusammenhänge mit dem jeweiligen Geschäftsmodell.
Das Kernziel ist es, die Erkenntnisse aus den bisherigen nicht-repräsentativen fünf Einzelanalysen mit einer repräsentativeren Anzahl von Zerspanungsdienstleistern zu überprüfen und vor allem zu ermitteln, welche Abweichungen mit Blick auf die unterschiedlichen Unternehmenstypen auftreten. Im nächsten Schritt ermittelt das Projektteam, inwieweit diese Einsatzfälle für die gesamte Branche repräsentativ sind. Denn: Zerspanungsdienstleister ist nicht gleich Zerspanungsdienstleister.
Die sächsischen Zerspanungsdienstleister sind eingeladen, diesen Prozess aus ihrer eigenen Sicht im Workshop am Fraunhofer IWU mitzugestalten.
Agenda
- 13.00 Uhr: First Coffee
- 13.30 Uhr: Begrüßung und Einführung
- 14.00 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse der Analysen
- 15.00 Uhr: Interaktiver Workshop zu zentralen Fragen des Geschäftsmodells, der Anwendungsfälle und der Erwartungen bzw. Anforderungen an Robotik
- 16.00 Uhr: Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion
- 16.30 Uhr: Informationen zu Möglichkeiten der weiteren Beteiligung am Projekt
- 17.00 Uhr: Abschluss und Fortsetzung der Gespräche bei einem Imbiss
Kontakt
Dr. Claudia Scholta
Branchen, Innovation & Marketing
+49-351-2138 136
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Zerspanungstechnik für Stückzahl 1 oder kleinste Losgrößen und Roboter – ein Widerspruch? Nicht unbedingt: Im Workshop werden gemeinsam mit sächsischen Zerspanungsdienstleistern sinnvolle Einsatzmöglichkeiten und innovative Lösungen mit Zukunftsperspektive herausgearbeitet.