18. Sächsischer Rohstofftag 2026: Rohstoffsicherung neu denken
Globale Machtverschiebungen, unser Ringen um Rohstoffsouveränität und technologische Umbrüche verändern die Voraussetzungen für eine resiliente Rohstoffversorgung und wettbewerbsfähige Wertschöpfung. Der Sächsische Rohstofftag 2026 bringt hierzu Perspektiven aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammen.
- Ort
- Neues Rathaus Dresden, Großer Festsaal, Rathausplatz 1, 01067 Dresden
- Veranstaltungsdatum
- 05. November 2026, 09:30 - 17:15 Uhr
- Anmeldeschluss
- 29.10.2026
- Zielgruppe
- Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte, Investoren sowie Experten aus Rohstoff- und Energieunternehmen,Ministerien, Behörden, kommunale Wirtschaftsförderung und politische Entscheidunsträger
- Branchen
- Rohstoff- und Bergbauwirtschaft, Energiewirtschaft, Halbleiterindustrie, Mikroelektronik
- Land/Region
- Sachsen, Deutschland
- Veranstalter
- Geokompetenzzentrum Freiberg e. V.,
- Kosten für die Teilnahme
- Die Kosten entnehmen Sie bitte der Veranstaltungs-Webseite
Informationen und Zielsetzung
Von der Rohstoffpolitik der Bundesregierung und Forschungskooperation im Rahmen der deutschen Rohstoffpartnerschaften über heimisches Lithium und Helium bis zu weißem Wasserstoff, synthetischen Kraftstoffen und ressourceneffizienter KI-Hardware. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Deutschland und Europa Rohstoffsicherung künftig partnerschaftlich, innovationsorientiert und strategisch gestalten können - und welche Rolle dabei gesellschaftliche Kommunikation, Akzeptanz und politische Deutungskonflikte spielen.
Seien Sie dabei, wenn zentrale Fragen der Rohstoffwirtschaft für Deutschland und Sachsen im Speziellen beleuchtet werden.
Agenda
- 09:30 Uhr: ERÖFFNUNG
- Dr.-Ing. Hendrik Gaitzsch, Vorstandsvorsitzender GKZ
- Moderation: Dr. Wolfgang Reimer, Geschäftsführer GKZ
- 09:40 Uhr: Grußvortrag der Stadt Dresden
Die wirtschaftliche Bedeutung der Ansiedlung von neuen Halbleiterwerken im Silicon Valley Dresden / Jan Pratzka, Wirtschaftsbürgermeister - 10:00 Uhr: PLENARVORTRÄGE GEOPOLITIK
- Stärkung und Fokussierung der deutschen Rohstoffaußenpolitik / Annette Knobloch, stellvertretende Abteilungsleiterin für Außenwirtschaft und Wirtschaftssicherheit, Auswärtiges Amt, Berlin
- Die Antarktis im 21. Jahrhundert: Rohstoffe, Machtpolitik und die Zukunft des Antarktisvertrags / Simon Engelkes, Referent Energie & Rohstoffe, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
- 11:00 Uhr: BLOCK 1 – ENERGIEWIRTSCHAFT
- Wasserstoff aus der Tiefe – eine neue Energieressource für Deutschland? / Dr. Jürgen Grötsch, Geschäftsführer Tellus Energy Solutions GmbH, Hersbruck
- Grünes Methanol als Rohstoff und Beitrag für die nachhaltige Transformation unserer Energiesysteme / Stefan Lorenz, Leiter Bereich Vertrieb, CAC ENGINEERING GMBH (CAC)
- 12:00 Uhr: INTERMEZZO
- Zivilgesellschaft als Gatekeeper? NGOs und Kommunikation im öffentlichen Raum / Prof. Dr. Christian Hoffmann, Professur für Kommunikationsmanagement am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig
- 12:30 Uhr: Mittagspause und Ausstellung
- 14:00 Uhr: BLOCK 2 – ROHSTOFFSICHERUNG
- Heimische Erdöl-/Erdgasförderung und Lithium aus Thermalwasser: Transformationspfade eines deutschen Rohstoffunternehmens / Dr. Andreas Scheck, Geschäftsführer Neptune Energy Deutschland GmbH
- Helium, der neue Leuchtturm an der vorpommerschen Boddenküste? Geologie, Genehmigung und Perspektiven eines kritischen Rohstoffs aus dem Untergrund / Alexander Kattner, Dezernatsleiter Bohrlochbergbau und Markscheidewesen, Bergamt Stralsund
- 15:00 Uhr: Kaffeepause und Ausstellung
- 16:00 Uhr: BLOCK 3 – INNOVATION UND EUROPÄISCHE ZUSAMMENARBEIT
- Weniger Watt, andere Rohstoffe: Wie neuromorphe Chips KI, Energie, Rohstoffbedarf und Recycling verändern / Prof. Dr. Heidemarie Krüger, TechiFab, Dresden & Leibniz-IPHT e.V., Jena & FSU, Jena
- TIBERIUM – Forschen für die Strategischen Rohstoffpartnerschaften mit Kasachstan und Usbekistan – Prof. Dr. Alexandros Charitos, Institutsdirektor, Institut für NE-Metallurgie, TU Bergakademie Freiberg
- 17:00 Uhr: Resümee und Schlusswort / Dr.-Ing. Hendrik Gaitzsch, Vorstandsvorsitzender GKZ
- 17:15 Uhr: Ende der Veranstaltung
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Globale Machtverschiebungen, unser Ringen um Rohstoffsouveränität und technologische Umbrüche verändern die Voraussetzungen für eine resiliente Rohstoffversorgung und wettbewerbsfähige Wertschöpfung. Der Sächsische Rohstofftag 2026 bringt hierzu Perspektiven aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammen.