Aktuelle Russland-Sanktionen

Informationsquellen zu aktuellen Russland-Sanktionen

Mit großer Sorge und Bestürzung sehen wir die dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und die Lage der Menschen dort. Unsere Gedanken sind bei ihnen. Die Invasion Russlands muss gestoppt werden.

Die WFS hat in den vergangenen 30 Jahren mit viel Engagement das Auslandsgeschäft mit Russland und der Ukraine aufgebaut. Aufgrund des russischen Kriegsangriffs stoppt die WFS jetzt alle Aktivitäten mit Russland.

Unsere Gedanken sind vielmehr bei den von Zerstörung und Not konfrontierten Partnern in der Ukraine, mit denen wir weitere Projekte geplant hatten. Derzeit lässt der Krieg eine Umsetzung dieser Aktivitäten nicht zu. Wir stehen an der Seite der Menschen und Unternehmen in der Ukraine. Es ist uns daher wichtig, bestehende Kontakte in die Ukraine in irgendeiner Form aufrecht zu erhalten, um nach dem Ende des Krieges daran anknüpfen zu können.

Auf den nebenstehenden Internetseiten können aktuelle Hinweise und Informationen zu den Sanktionen verfolgt werden. Darüber hinaus bieten einige Institutionen Informationsveranstaltungen für Unternehmen an.   

     

  • Sie wollen Flüchtlingen aus der Ukraine helfen? - Dann melden Sie sich bitte über das Bürgerbeteiligungsportal Sachsen.
  • Fragen zur Einreise aus der Ukraine und zum Aufenthalt in Deutschland beantwortet die deutsche Bundesregierung hier.
  • Nutzen Sie auch die vom European Enterprise Network gemeinsam mit EU-Partnern eingerichtete Supply Chain Resilience Platform zur Sicherung Ihrer Lieferketten, indem Sie sich über die Plattform vernetzen und neue Partner finden.

   

Zur Einordnung der Sanktionen und ihrer Auswirkungen auf die Lage der sächsischen Wirtschaft

  • Außenhandel

Bereits seit 2013 – also noch vor der Annexion der Krim – ist der sächsische Export nach Russland u.a. wegen des Rubel-Verfalls, der russischen Industriepolitik zur Importsubstitution, niedrigerer staatlicher Investitionen aufgrund des gesunkenen Ölpreises und später dann auch der gegenseitigen Sanktionen zurückgegangen. Mit einem Anteil von nur noch ca. 1,3% an den Gesamtexporten im Jahr 2021 ist Russland für Sachsen unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten kein besonders wichtiger Markt mehr.

Auch die Ukraine, deren Wirtschaft sich wieder im Aufschwung befand, hatte volkswirtschaftlich gesehen noch keinen signifikanten Anteil am sächsischen Außenhandel. Einzelbetrieblich gibt es jedoch für Unternehmen mit bisher großen Umsätzen in Russland bzw. der Ukraine starke Auswirkungen.

  • Sanktionen

Auslöser für die Sanktionen war der russische Angriff auf die Ukraine, der weiterhin andauert und furchtbares Leid, Not und Zerstörung für das Land bedeutet. Es gibt deshalb keinen Grund, die Sanktionen, die richtig sind, zu beenden. Die russische Wirtschaft wird hart davon getroffen und die Auswirkungen sind mittel- und langfristig enorm. Auch wenn die amtlichen russischen Statistiken das aufgrund fehlender Aktualisierung noch nicht belegen und einige Indikatoren, wie z.B. der Wechselkurs des Rubels auf den ersten Blick etwas Anderes suggerieren. Russland soll als Kriegspartei geschwächt und so an den Verhandlungstisch gebracht werden. 

Auch Sachsen spürt die Auswirkungen deutlich, wie die problematische Verfügbarkeit von Erdgas und die damit stark gestiegenen Energiepreise zeigen. Das stellt Bürger und Unternehmen gleichermaßen vor große und so bisher noch nie dagewesene Herausforderungen. Einzelbetriebliche Lösungen sind dabei oft sehr schwierig, da insbesondere energieintensive Produktionsprozesse rein technisch nicht kurzfristig auf andere Energieträger umgestellt oder die höheren Energiepreise aufgrund bestehender Verträge nicht ohne weiteres weitergegeben werden können. 

Der Wirtschaftsstandort Sachsen ist insgesamt aber stark genug, um diese Herausforderungen zu meistern und wird dabei durch staatliches Handeln bestmöglich unterstützt. 

Die Ukraine hat weiterhin unsere volle Solidarität und Unterstützung!

     

Quelle: pixabay

Wir sind für Sie da

Die WFS ist gemeinsam mit der Staatsregierung und den Kammern derzeit bestrebt, mit in ihrem Auslandgeschäft betroffenen sächsischen Firmen ins Gespräch zu kommen und sich einen Überblick zu verschaffen, welche Firmen in welchem Umfang betroffen sind.

    

Bitte richten Sie Ihre Fragen und Anliegen zu den Auswirkungen der Russland-Sanktionen an nachfolgend verlinkte E-Mail-Adresse oder kontaktieren Sie uns über 0351 2138 300.

      

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