TSMC, ESMC und TU Dresden vertiefen strategische Zusammenarbeit

Sachsens Halbleiterbranche versammelte sich diese Woche zu den Silicon Saxony Days in Dresden. In den Tagen zuvor definierten TSMC, ESMC und die TUD, drei wichtige Akteure in der Branche, weitere Schritte Ihrer Zusammenarbeit.

Gemeinsame Forschung zu Halbleitertechnologien, gemeinsame Lehr- und Rekrutierungsprogramme zur Fachkräftesicherung und eine stärkere internationale Sichtbarkeit und Attraktivität des Halbleiterstandortes Dresden: Diese Ziele hielten die Partner in einer Absichtserklärung fest. Damit vertiefen der weltgrößte Halbleiterhersteller TSMC, die European Semiconductor Manufacturing (ESMC) GmbH und die Technische Universität Dresden (TUD) ihre Zusammenarbeit und stärken den Standort Dresden als größtes Halbleitercluster in Europa.

Vertreter des weltweit größten Halbleiterfertigers Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited (TSMC), von ESMC in Dresden, des TUD-Rektorats und des TUD-Exzellenzcenters für Innovation, Transfer und Entrepreneurship (TUD|excite) trafen sich an der TUD. Ziel war es, die weitere strategische Zusammenarbeit der Partner zu definieren.

In ihrer Absichtserklärung hielten die Partner gemeinsame Forschungsprojekte und die Entwicklung von gemeinsamen Lehr- und Rekrutierungsprogrammen über das bereits sehr erfolgreiche STIPT-Programm hinaus fest. Die TUD soll die gemeinsamen Maßnahmen administrieren. Bereits seit 2024 kooperieren TSMC und TUD in der Fachkräfteausbildung im Semiconductor Talent Incubation Program (STIPT). Das Programm ermöglicht Studierenden ein sechsmonatiges Auslandssemester in Taiwan. Mit der nun verabschiedeten Erklärung bauen die Partner ihre Zusammenarbeit weiter aus.

Marvin Chang, Direktor für Hochschulprogramme und Designlösungen, TSMC: „Dieses MoU stärkt unser Engagement für die Talentförderung in der Industrie und hilft dabei, einen Kooperationsrahmen für hochkarätige Halbleiterforschung zu etablieren. Indem wir die akademischen Stärken der TU Dresden als Exzellenzuniversität mit unserer Technologieführerschaft verbinden, zeigen wir, wie Industrie und Wissenschaft gemeinsam die komplexesten Skalierungs- und Designherausforderungen lösen können.“

Christian Koitzsch, Präsident, ESMC: „Wir möchten Bildungsprogramme und Entwicklungsprojekte vorantreiben und so dazu beitragen, dass Dresden eine führende Rolle in der europäischen Mikroelektronik einnimmt. Unser Fokus liegt auf dem Aufbau der Talent-Pipeline und Infrastruktur, ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die langfristige Entwicklung von Schlüsselindustrien in der EU zu unterstützen.“