Region Silicon Saxony: Japanischer Ausrüster eröffnet Kompetenzzentrum

Das Halbleiter-Ökosystem in Sachsen wächst weiter: Mitutoyo Europe, der japanische Weltmarktführer für Präzisionsmesstechnik, hat sein neues Semiconductor-Kompetenzzentrum im Technologiezentrum Dresden-Süd eröffnet.

WFS-Geschäftsführer Thomas Horn, Dr. Robert Breitner (Amt für Wirtschaftsförderung Dresden) und Norbert Keil (Vice President Mitutoyo Europe GmbH) (v.l.n.r.)
Quelle WFS

Die Entscheidung von Mitutoyo für Dresden zeigt, dass die Region Silicon Saxony auch jene spezialisierten Ausrüster und Kompetenzen anzieht, die ein leistungsfähiges Halbleiter-Ökosystem ausmachen. Zugleich ist die Investition ein weiterer Beleg für die wachsenden Beziehungen zwischen Sachsen und Japan im Halbleiterbereich.

Mitutoyo wurde 1934 gegründet und ist heute mit rund 5.900 Mitarbeitern sowie 43 Konzerngesellschaften weltweit aktiv. Das Unternehmen baut die Werkzeuge und Maschinen, mit denen Industrie und Forschung auf den tausendstel Millimeter genau messen, vom klassischen Messschieber und der Bügelmessschraube bis zu Koordinatenmessmaschinen sowie optischen und Oberflächenmesssystemen. Diese Genauigkeit ist Grundvoraussetzung der Halbleiterfertigung, in der Strukturen im Nanometerbereich entstehen.

Auf einer Fläche von rund 300 m² entstehen Räume für Demonstrationen, Vorträge und Schulungen - mit klarem Fokus auf Anwendungen in der Halbleiterindustrie. Kundennähe zu den Dresdner Fabs und Zulieferern, kurze Wege für Demonstration und Qualifizierung, ein Ort für Vorträge und Weiterbildung - all das stärkt die Tiefe der sächsischen Wertschöpfungskette.

Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) hat Mitutoyo bei der Standortentwicklung begleitet und wird das Unternehmen auch weiter unterstützen.

Parallel baut Sachsen seine wirtschaftlichen und technologischen Beziehungen zu Japan kontinuierlich aus – unter anderem durch die Präsenz auf der SEMICON Japan, Unternehmerreisen und gemeinsame Formate mit JETRO. Bei der Tech Innovation Challenge während der Silicon Saxony Days kamen in der vergangenen Woche rund 50 Vertreterinnen und Vertreter sächsischer und japanischer Unternehmen zusammen.“

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