Coraixx startet Entwicklungszentrum in Dresden

Mit „Coraixx“ siedelt sich in Dresden eine weitere Softwareschmiede an: Das junge Finanzservice-Unternehmen aus Frankfurt am Main hat im Simmel-Hochhaus am Albertplatz ein Entwicklungszentrum für „Künstliche Intelligenz“ (KI) in der Buchhaltung eröffnet und mit fünf Millionen Euro Anschubfinanzierung ausgestattet. Die siebenköpfige Startmannschaft soll bis Ende 2020 auf rund 25 Informatiker, Mathematiker, Projektmanager und andere Spezialisten wachsen. „Und die müssen dafür sorgen, dass unsere KI keine Fehler macht“, betont Finanzchef Sven Ulbrich. „Daher brauchen wir die höchste Qualität und die besten Leute.“

Der erste Kunde sei ein deutscher Tourismuskonzern gewesen, berichtet Geschäftsführer Eyk Pfeiffer. Schon bei der Premiere hätten sich durch „AIccounting“ die Aufbereitungskosten für Rechnungen halbiert. „Unser System erspart den Buchhaltern viel Routinearbeit. Sie können sich dann ganz auf die komplizierten Spezialfälle konzentrieren.“ Und für diese Lösung sieht er noch einen Riesenmarkt. Als Zielgruppe habe man Kunden mit mindestens 100.000 Rechnungen pro Jahr ausgemacht. Anfangs werde sich Coraixx und dessen Entwicklungszentrum ganz auf den deutschsprachigen Raum fokussieren. Später will Eyk Pfeiffer seine Rechnungs-KI auch international anbieten.

Quelle: invest.dresden.de