Corona-Krise: Infos für Unternehmen

Unterstützung für die Wirtschaft

Die Corona-Pandemie beschränkt das wirtschaftliche Leben auf noch nie dagewesene Weise. Hilfsmaßnahmen von Bund und Freistaat für Unternehmen, die von der gegenwärtigen Situation wirtschaftlich stark betroffen sind, wurden umgesetzt und werden laufend angepasst bzw. weiterentwickelt. Neben Liquiditätshilfen sowie verbesserten Regelungen zum Kurzarbeitergeld unterstützen auch Stundungsmöglichkeiten für Steuerzahlungen und Sozialversicherungsbeiträge bei der Krisenbewältigung. Für den Weg in die Zukunft sorgen Konjunkturpakete.

Weitere Informationen zur allgemeinen Corona-Lage in Sachsen, zu Verhaltens- und Hygieneempfehlungen etc. finden Sie auf der Webseite der Sächsischen Staatsregierung www.coronavirus.sachsen.de.

Quelle: pixabay

Wir sind für Sie da

Eine der wichtigsten Aufgaben der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) ist die Unterstützung sächsischer Unternehmen – erst recht in weniger guten Zeiten. Bitte richten Sie Ihre Fragen und Anliegen zu den Auswirkungen des Corona-Virus mittels nachfolgend verlinktem Formular an uns. Wir werden uns schnellstmöglich und zielgerichtet um Ihre Anfragen kümmern.

    

Richten Sie Ihr Anliegen an uns

ZUSCHÜSSE / DARLEHEN / KREDITE

   

Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe.

Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält.

Anträge konnten bis 15. November 2021 gestellt werden. Eine Verlängerung der Antragsfrist bis Ende März 2022 wurde vom BMWi in Aussicht gestellt.

     

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Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Förderbedingungen für beide Förderzeiträume sind identisch. Die Neustarthilfe Plus unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Die Antragsfrist für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 endet am 31. Dezember 2021 (verlängert). Die Antragsfrist für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 endet am 31. Dezember 2021.

Wichtig: Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.

Die Verlängerung der Neustarthilfe Plus für die Monate Januar bis Ende März 2022 wurde vom BMWi in Aussicht gestellt.

     

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Überbrückungshilfe III Plus

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. Dezember 2021. Seit 22. Oktober 2021 können prüfende Dritte auch die Kontoverbindung ändern.

Die Weiterführung als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 wurde vom BMWi in Aussicht gestellt.

     

     

    

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Programm zur Rettung und Umstrukturierung von KMU in Schwierigkeiten (RuB)

Das bewährte Programm RuB soll finanzielle Engpässe kurzfristig überbrücken helfen und die Finanzierung von langfristigen Umstrukturierungen sicherstellen. Ansprechpartner für betroffene Unternehmen ist die SAB - Sächsische Aufbaubank.

   

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Sächsischer Stabilisierungsfonds für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von coronabedingten Einschränkungen betroffen sind, können mit Mitteln des Stabilisierungsfonds unter Beachtung bestimmter Beteiligungsgrundsätze rekapitalisiert werden. Voraussetzung für eine Beteiligung ist ein positives Ergebnis der unternehmensbezogenen Risikoprüfung der SBG - Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH.

Um eine Bewilligung innerhalb der Zusagefrist gewährleisten zu können, sollten die vollständigen Antragsunterlagen bis spätesten 30. November 2021 bei der SBG eingereicht werden.

    

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Corona-Start-up-Hilfsfonds

Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) unterstützt pandemiebetroffene Start-ups im Freistaat nun mit noch mehr Kapital. Der von der MBG verwaltete Corona-Start-up-Hilfsfonds (CSH) wurde zwischenzeitlich auf 40 Millionen Euro aufgestockt und die maximale Finanzierungssumme auf 2 Millionen Euro pro Start-up angehoben. In diesem Zusammenhang wurde auch die Laufzeit des Fonds ausgedehnt: Gründer können noch bis zum 31. Dezember 2021 von dem Hilfsfonds profitieren. Die Finanzmittel stammen vom Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), vom Freistaat Sachsen über die Sächsische Aufbaubank (SAB) und von der MBG.

    

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Stärkung Technologiegründerfonds Sachsen

Sächsische Startups benötigen Eigenkapital, um unter den Gegebenheiten der Corona-Krise ihren Fortbestand zu sichern. Dafür wird auch der Technologiegründerfonds Sachsen aufgestockt. Mit rund 15 Millionen Euro zusätzlich sollen die aussichtsreichen Unternehmen erhalten und mit neuen Investments weitere Startups unterstützt werden.

   

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Bürgschaftsbank Sachsen: "Express"-Bürgschaft

In den Programmen der Bürgschaftsbank Sachsen gilt zur Bewältigung der Corona-Krise die "Bundesregelung Bürgschaften 2020". Das beinhaltet für alle Bürgschaften, die bis zum 31. Dezember 2021 gewährt werden, eine erhöhte Bürgschaftsquote von bis zu 90 %.

    

   

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KfW-Schnellkredit 2020

  • Unternehmen mit > 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019 (max. 500.000 Euro für Unternehmen ≤ 50 Beschäftigte; max. 800.000 Euro für Unternehmen > 50 Beschäftigte)
  • Laufzeit bis zu 10 Jahre, davon bis zu 2 tilgungsfreie Jahre
  • Anträge bei der Hausbank stellen

    

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Weitere KfW-Kredite

       

Kurzarbeitergeld, Steuerliche Hilfen & Mehr

Kurzarbeitergeld

  • Für Betriebe, in denen mindestens 10 % der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind
  • Auch für Leiharbeitnehmer etc.
  • Volle Erstattung der SV-Beiträge der Arbeitgeber für ihre kurzarbeitenden Beschäftigten 
  • Anträge bei der Agentur für Arbeit

     

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Finanzbehörden

  • zinsfreie Stundung fälliger Steuerzahlungen (Voraus- oder Nachzahlungen)
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Herabsetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer 2020 bzw. Körperschaftsteuer 2020
  • Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrags für Zwecke der Gewerbesteuervorauszahlungen 2020
  • nachträgliche Herabsetzung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung (1/11) für das Jahr 2020 bis auf 0 EUR
  • vorübergehendes Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen
  • Aufschub für Abgabe der Lohnsteueranmeldung   
  • Beantragung / Nachfrage bei zuständigem Finanzamt

    

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Kommunen

  • Stundung fälliger Steuerzahlungen (Voraus- oder Nachzahlungen), wie z. B. der Gewerbesteuer oder der Grundsteuer
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen 2020 nach Gewährung einer Anpassung des Gewerbesteuermessbetrags für Zwecke der Vorauszahlungen 2020 durch das Finanzamt. 
  • Vorübergehendes Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen    
  • Jeweiliger Kontakt siehe letzter Steuerbescheid

      

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