Corona-Krise: Infos für Unternehmen

Unterstützung für die Wirtschaft

Die Corona-Pandemie beschränkt das wirtschaftliche Leben auf noch nie dagewesene Weise. Hilfsmaßnahmen von Bund und Freistaat für Unternehmen, die von der gegenwärtigen Situation wirtschaftlich stark betroffen sind, wurden umgesetzt und werden laufend angepasst bzw. weiterentwickelt. Neben Liquiditätshilfen sowie verbesserten Regelungen zum Kurzarbeitergeld unterstützen auch Stundungsmöglichkeiten für Steuerzahlungen und Sozialversicherungsbeiträge bei der Krisenbewältigung. Für den Weg in die Zukunft sorgen Konjunkturpakete.

Weitere Informationen zur allgemeinen Corona-Lage in Sachsen, zu Verhaltens- und Hygieneempfehlungen etc. finden Sie auf der Webseite der Sächsischen Staatsregierung www.coronavirus.sachsen.de.

Quelle: pixabay

Wir sind für Sie da

Eine der wichtigsten Aufgaben der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) ist die Unterstützung sächsischer Unternehmen – erst recht in weniger guten Zeiten. Bitte richten Sie Ihre Fragen und Anliegen zu den Auswirkungen des Corona-Virus mittels nachfolgend verlinktem Formular an uns. Wir werden uns schnellstmöglich und zielgerichtet um Ihre Anfragen kümmern.

    

Richten Sie Ihr Anliegen an uns

ZUSCHÜSSE / DARLEHEN / KREDITE

   

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 coronabedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Alternativ zur Überbrückungshilfe III können Sie einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro (bzw. im Falle von Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern bis zu 30.000 Euro) beantragen. 

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

     

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Überbrückungshilfe III (Zuschuss)

Die Überbrückungshilfe wurde erneut verlängert und deutlich vereinfacht. Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

    

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Programm zur Rettung und Umstrukturierung von KMU in Schwierigkeiten (RuB)

Das bewährte Programm RuB wird um 14 Millionen Euro aufgestockt. Damit sollen finanzielle Engpässe kurzfristig überbrückt und die Finanzierung von langfristigen Umstrukturierungen sichergestellt werden. Ansprechpartner für betroffene Unternehmen ist die SAB - Sächsische Aufbaubank.

   

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Sächsischer Stabilisierungsfonds für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche von coronabedingten Einschränkungen betroffen sind, können mit Mitteln des Stabilisierungsfonds unter Beachtung bestimmter Beteiligungsgrundsätze rekapitalisiert werden. Voraussetzung für eine Beteiligung ist ein positives Ergebnis der unternehmensbezogenen Risikoprüfung der SBG - Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH.

    

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Erweiterung Richtlinie GRW RIGA

Der erneute Lockdown belastet Unternehmen zahlreicher Branchen erheblich. Sachsen hat deshalb die Voraussetzungen für die Investitionsförderung angepasst. Mit der „GRW“-Förderung unterstützt Sachsen Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich Tourismus) sowie Investitionen gemeinnütziger außeruniversitärer wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen, die dauerhaft Arbeitsplätze bzw. Ausbildungsplätze im Freistaat Sachsen schaffen oder diese sichern.

    

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Corona-Start-up-Hilfsfonds

Der neu gestartete Corona-Start-up-Hilfsfonds stellt ab sofort Wagniskapital für sächsische Start-ups bereit. Der Fonds ist mit 30 Millionen Euro ausgestattet. An der Finanzierung beteiligen sich der Bund, das Land Sachsen und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG). Die Beteiligungen können bis zum Ende dieses Jahres bei der MBG in Dresden beantragt werden. Der Fonds bietet zur Sicherung der Liquidität Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel bis zu einer Höhe von 800.000 Euro an.

    

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Stärkung Technologiegründerfonds Sachsen

Sächsische Startups benötigen Eigenkapital, um unter den Gegebenheiten der Corona-Krise ihren Fortbestand zu sichern. Dafür wird auch der Technologiegründerfonds Sachsen aufgestockt. Mit rund 15 Millionen Euro zusätzlich sollen die aussichtsreichen Unternehmen erhalten und mit neuen Investments weitere Startups unterstützt werden.

   

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Bürgschaftsbank Sachsen: "Express"-Bürgschaft

  • Antragsberechtigt sind bestehende Unternehmen mit Investitionsort in Sachsen
  • Zusage innerhalb von 2 Bankarbeitstagen
  • Zur Sicherung der Finanzierung von Maschinen, Anlagen und selbstgenutzten gewerblichen Immobilien, Warenlager, Betriebsmittel, Avale
  • Maximale Bürgschaftshöhe: 70% des Kredites / EUR 100.000
  • Laufzeit: bis zu 15 Jahre, für Förderdarlehen / Baumaßnahmen bis zu 23 Jahre, für Betriebsmittel bis zu 8 Jahre
  • Antrag über Hausbank

   

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KfW-Schnellkredit 2020

  • Unternehmen mit > 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019 (max. 500.000 Euro für Unternehmen ≤ 50 Beschäftigte; max. 800.000 Euro für Unternehmen > 50 Beschäftigte)
  • Laufzeit bis zu 10 Jahre, davon bis zu 2 tilgungsfreie Jahre
  • Anträge bei der Hausbank stellen

    

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Weitere KfW-Kredite

       

Kurzarbeitergeld, Steuerliche Hilfen & Mehr

Verbessertes Kurzarbeitergeld

  • Für Betriebe, in denen mindestens 10 % der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind
  • Auch für Leiharbeitnehmer etc.
  • Volle Erstattung der SV-Beiträge der Arbeitgeber für ihre kurzarbeitenden Beschäftigten 
  • Anträge bei der Agentur für Arbeit

     

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Finanzbehörden

  • zinsfreie Stundung fälliger Steuerzahlungen (Voraus- oder Nachzahlungen)
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Herabsetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer 2020 bzw. Körperschaftsteuer 2020
  • Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrags für Zwecke der Gewerbesteuervorauszahlungen 2020
  • nachträgliche Herabsetzung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung (1/11) für das Jahr 2020 bis auf 0 EUR
  • vorübergehendes Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen
  • Aufschub für Abgabe der Lohnsteueranmeldung   
  • Beantragung / Nachfrage bei zuständigem Finanzamt

    

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Kommunen

  • Stundung fälliger Steuerzahlungen (Voraus- oder Nachzahlungen), wie z. B. der Gewerbesteuer oder der Grundsteuer
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen 2020 nach Gewährung einer Anpassung des Gewerbesteuermessbetrags für Zwecke der Vorauszahlungen 2020 durch das Finanzamt. 
  • Vorübergehendes Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen    
  • Jeweiliger Kontakt siehe letzter Steuerbescheid

      

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