Starke Branchen - Starkes Sachsen

DAS RÜCKGRAT DES WIRTSCHAFTSSTANDORTES SACHSEN

...ist seine einzigartig starke Industrietradition. Schon im 18. Jahrhundert begann in Sachsen mit dem Aufbau der ersten Maschinenbaubetriebe das Industriezeitalter. Die Region war damit Vorreiter auf dem europäischen Festland. Die erste in Deutschland konstruierte Lokomotive, der erste Sechszylinder-Motor, der mittig gesetzte Schalthebel im Auto – alles Innovationen aus Sachsen. 

Auch heute noch tragen die Industriebranchen wesentlich zur sächsischen Wertschöpfung bei. Strukturbestimmende Branchen sind dabei die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau, sowie der Bereich Mikroelektronik / IKT.

Grafik Anteil der Branchen am Industrieumsatz

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Sachsens Industrie wächst

Einen Gesamtumsatz von 67,4 Milliarden Euro hat die Industrie (Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden) in Sachsen im Jahr 2017 erbracht, das waren 5,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das Inlandsgeschäft legte dabei um 4,8 Prozent zu, der Auslandsumsatz stieg um 6,2 Prozent. Die Exportquote, d. h. der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, betrug 39,8 Prozent (Vorjahr: 37,0 Prozent).

Wichtigste Industriebranche mit einem Umsatzanteil von 27 Prozent bleibt weiterhin die Automobilindustrie. Darauf folgen die Branchen Metallerzeugung mit 13 Prozent, Maschinenbau mit 12,6 Prozent und die Elektrotechnik / Mikroelektronik mit 11,6 Prozent Anteil am sächsischen Industrieumsatz.

Mehr über Sachsens Industrie

"Autoland Sachsen"

Mit fünf Fahrzeug- und Motorenwerken von Volkswagen, BMW und Porsche sowie rund 780 Zulieferern, Ausrüstern und Dienstleistern der Branche gehört das „Autoland Sachsen“ zu den deutschen Top-Standorten. Die Automobilindustrie mit ihren über 95.000 Beschäftigten ist Sachsens umsatzstärkste Branche. Sie trägt mehr als ein Viertel zum Industrieumsatz und über ein Drittel zum Auslandsumsatz bei. 

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"Silicon Saxony"

„Silicon Saxony“ ist Europas größter Mikroelektronik-Cluster und der fünftgrößte weltweit. Jeder dritte in Europa produzierte Chip trägt den Aufdruck „Made in Saxony“. 

Rund 2.300 Unternehmen mit insgesamt 60.000 Mitarbeitern sind in Sachsen auf allen Stufen der IKT-Wertschöpfungskette aktiv.

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Wiege des deutschen Maschinenbaus

Sachsen ist die Wiege des deutschen Maschinenbaus. Seit rund 200 Jahren kommen weltweit gefragte Textil-, Werkzeug- und Druckmaschinen aus der Region. 

Mit rund 45.000 Mitarbeitern in circa 1.000 Firmen gehört der Maschinenbau zu den wichtigsten sächsischen Industriebranchen. 

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Umweltfreund

In Sachsen hat sich der Sektor Umwelt- und Energietechnik zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. 

Eine führende Position nehmen sächsische Unternehmen insbesondere auf den Leitmärkten Erneuerbare Energien, Energiespeicherung sowie Kreislaufwirtschaft ein. Die Branche profitiert dabei von der langen Tradition Sachsens als Industriestandort insbesondere für den Maschinen- und Anlagenbau. Die sächsischen Mittelgebirge waren aber auch seit Jahrhunderten starke Zentren des Bergbaus – im Mittelalter waren es Silber und andere „edle“ Rohstoffe, später dann verstärkt Braunkohle und Uran. 

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Life Sciences-Hotspot

Sachsen gehört zu den dynamischsten Life Sciences- Regionen Deutschlands. Etwa 350 Biotechnologie-, Pharma- und Medizintechnik-Unternehmen kooperieren erfolgreich mit mehr als 30 Forschungseinrichtungen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Gebieten Regenerative Medizin (z. B. Tissue Engineering), Diagnostik, Molekulares Bioengineering, Bioinformatik, Dauermonitoring sowie Implantate und Prothesen.

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    Sachsens Kernbranchen

    Starke Industriebranchen bilden das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes Sachsen. Den größten Umsatzanteil erbringen die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau sowie der Sektor Elektrotechnik / Mikroelektronik.

Gabelstablerfahrt im „Logistikzentrum Auslandsversorgung" von DB Schenker in Leipzig

Quelle: Deutsche Bahn AG

Branchenvielfalt ist Sachsens Stärke

Sachsen mit seiner der gesunden Mischung traditionsreicher und zukunftsorientierter Industriezweige ist nicht nur eines der innovativsten, sondern auch eines der wachstumsstärksten Bundesländer.

Neben den strukturprägenden Branchen sind es Sektoren wie die Bahn- oder Luft- und Raumfahrttechnik, aber auch unternehmensnahme Dienstleistungs-Bereiche wie die Logistik oder der Software-Sektor, die den Wirtschaftsstandort Sachsen prägen.

Sächsische Technologiekompetenz - Die Zukunft im Blick

Ein großes Plus für Sachsen ist seine Innovationskraft – die Region ist einer der „Innovationsführer“ in der EU (Quelle: EU Regional Innovation Scoreboard).

An intelligenten Lösungen für den Alltag der Zukunft arbeiten sächsische Forscher und Unternehmer entscheidend mit. Im Fokus stehen branchenübergreifend Themen wie Leichtbau, Energiespeichertechnologien, Elektromobilität oder Organische & Flexible Elektronik.

Im Rahmen des Exzellenzclusters „cfaed“ wird auch an der Echtzeit-Interaktion von Robotern und Menschen geforscht. „Versuchsobjekt“ ist ein gestengesteuerter NAO-Roboter (im Bild), der zukünftig zum Beispiel im Haushalt helfen könnte.

Quelle: Technische Universität Dresden / cfaed / 5G Lab Germany, Foto: Matthias Hahndorf

Wir stehen zu Sachsen

Prof. Ezio Bonifacio

Direktor, Zentrum für Regenerative Therapien Dresden – CRTD an der Technischen Universität Dresden

"Nach Stationen in London, im australischen Perth und in Mailand kam ich 2007 nach Dresden. Am CRTD fand ich die perfekte Umgebung für meine Forschungsarbeiten. Bei der Entwicklung regenerativer Therapien profitieren wir stark vom interdisziplinären Austausch. Das gilt am Institut ebenso wie innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft in der Stadt."

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Erfolgsgeschichten

Bergquell Brauerei Löbau GmbH – Mit Tradition und Moderne auf Erfolgskurs im Braugewerbe

Als Steffen Dittmar 1999 die Bergquell Brauerei Löbau übernahm, betrug die jährliche Bierproduktion 7.000 Hektoliter, heute sind es rund 200.000. Binnen weniger Jahre gelang es dem Inhaber und Geschäftsführer, das Unternehmen von einer Regionalbrauerei zu einer der modernsten Brauereien Europas zu entwickeln. Nach dem Erfolgsrezept für das rapide Wachstum gefragt, zählt er auf: viel Glück, die Fachkompetenz der Mitarbeiter und ein bisschen eigenes Zutun. Man könnte es allerdings auch in zwei Worte fassen: „Lausitzer Porter“.

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