Sächsische Wirtschaft ist innovativ

Innovationen sind der Motor für Wachstum und Wohlstand in Sachsen. In Sachsen sind knapp 60 Prozent aller Unternehmen innovationsaktiv. Seit 2015 ist der Anteil sächsischer Unternehmen mit Innovationsaktivitäten um 87 Prozent gestiegen.

Das geht aus einer jetzt veröffentlichten neuesten Befragung zum Innovationsverhalten der sächsischen Wirtschaft hervor. Die Befragungswelle 2025 bildet das Innovationsverhalten im Jahr 2024 ab. 

Die Innovationserhebung Sachsen hat zum Ziel, die Innovationsaktivitäten der Unternehmen in Sachsen in einer national und international vergleichbaren Form zu erheben. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) veröffentlicht jährlich einen Bericht zum “Innovationsverhalten der sächsischen Wirtschaft”. Die Erhebung der Daten für Sachsen findet im Rahmen der im Auftrag des Bundesforschungsministeriums (BMFTR) vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) jährlich durchgeführten gesamtdeutschen Innovationserhebung statt. Jedes Jahr werden Unternehmen aus der Industrie und den unternehmensorientierten Dienstleistungen mit mindestens fünf Beschäftigten über Aspekte ihrer Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten befragt.

Im Jahr 2024 gaben sächsische Unternehmen rund 1,9 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung (FuE) aus. Rechnet man die Ausgaben für die Vorbereitung, die Produktion und den Vertrieb von Innovationen hinzu, beläuft sich das Gesamtvolumen der Innovationsausgaben auf 4,7 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 87 Prozent gegenüber dem Jahr 2015.

Insbesondere zeichnen sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch eine hohe FuE-Intensität aus und geben – relativ zum Umsatz – mehr als doppelt so viel für Forschung und Entwicklung wie KMU im Bundesdurchschnitt aus. Über 60 Prozent der gesamten FuE-Investitionen der sächsischen Wirtschaft werden von KMU getätigt, wobei allein die mittleren Unternehmen fast 40 Prozent leisten.