Gründer willkommen

SPITZENSTANDORT FÜR GRÜNDER

Wer an sächsischen Hochschulen studiert oder forscht, der wird aktiv bei der Umsetzung innovativer Geschäftsideen unterstützt. Die höchste Fördermittelquote pro Student, die höchste Anzahl an Gründungs- und Ideenwettbewerben und die höchste Bewilligungsquote bei Förderanträgen sichern Sachsen einen Spitzenplatz im Ländercheck Gründungsförderung des deutschen Stifterverbandes – und besonders viele erfolgreiche Ausgründungen. 

Bild einer Uhr der Lange Uhren GmbH, Glashütte

Quelle: Lange Uhren GmbH

Gründergeschichte mit langer Tradition

Die Sachsen sind berühmt für ihre Cleverness und Geschäftstüchtigkeit. Selbständigkeit und Existenzgründung haben hier eine lange gelebte Tradition. 

So kommt der Dresdner Uhrmachermeister Ferdinand Adolph Lange im Jahr 1845 nach Glashütte, ausgestattet mit einem Darlehen der sächsischen Regierung und der Auflage, im ärmsten „Flecken“ des Landes Arbeitsplätze zu schaffen. Heute ist „Glashütte/Sa.“ nicht nur eine Ortsbezeichnung – sondern ein Qualitätssiegel für Meisterwerke, die von zehn namhaften Uhrenmanufakturen immer noch mit viel Handarbeit hergestellt werden. 

In Chemnitz gründete Richard Hartmann in den 1830er Jahren eine Fabrik zur Produktion von Spinnmaschinen. Es folgten Dampfmaschinen und 1848 stellte er seine erste Dampflokomotive vor. Dabei unterstützte der sächsische Staat den Gründer. Hartmann war als Unternehmer enorm erfolgreich, die Lokomotiven aus Chemnitz weltweit sehr gefragt. So standen 1870 in Hartmanns „Sächsischer Maschinenfabrik“ 2.700 Arbeitskräfte in Lohn und Brot. 

In Zwickau gründete August Horch 1910 die Audi Automobilwerke GmbH, noch im gleichen Jahr lieferte sie ihr erstes Auto aus. Heute ist die Audi AG mit Hauptsitz in Ingolstadt ein Unternehmen der Volkswagen AG, die wiederum an drei Standorten in Sachsen rund 13.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Grafik "Rechnung für Gründer" in Sachsen

Ideale Standortbedingungen für Unternehmensgründer

Auf Grund der engen Zusammenarbeit von Hightech-Unternehmen mit einer Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen bietet Sachsen ideale Startbedingungen für Unternehmensgründer. Kein anderes deutsches Bundesland unterstützt zudem Forscher, die Jungunternehmer werden möchten, so engagiert wie Sachsen. Das hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e. V. in seinem Ländercheck zur Gründerförderung festgestellt. – Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die höchste Fördermittelquote pro Student, die höchste Anzahl an Gründungs- und Ideenwettbewerben sowie die höchste Bewilligungsquote bei Förderanträgen führen in Sachsen zu zahlreichen erfolgreichen Ausgründungen.

    

    

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Gründungsexperten beraten Sachsens Jungunternehmer

Die Gründungsförderung an sächsischen Hochschulen ist stark praxisorientiert. So gibt es eine große Anzahl Gründer- und Ideenwettbewerbe. Sehr erfolgreich seit bereits über 10 Jahren ist beispielsweise der futureSAX-Ideenwettbewerb. 

Ein ausgezeichnetes Beratungsangebot verschiedener Gründernetzwerke hilft den Wissenschaftlern und Jungunternehmern beim Start in die Wirtschaft – in Sachsen ist daher auch die Zahl der Geschäftsideen, aus denen tatsächlich ein Unternehmen entsteht, am höchsten. 

Gründerinitiativen wie SAXEED in Chemnitz, Freiberg, Mittweida und Zwickau, dresden|exists oder die Selbst Management Initiative SMILE in Leipzig werden vom Freistaat Sachsen gefördert. Sie unterstützen die Studierenden und Nachwuchsforscher bei der Umsetzung ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse in Innovationen und Arbeitsplätze.

Der HighTech Startbahn Netzwerk e. V. unterstützt sächsische und mitteldeutsche Ausgründungen aus dem Hochtechnologie-Sektor, vor allem aus den Bereichen IKT, Mikro- / Nanotechnologien, Fahrzeug- und Maschinenbau, Energie-, Umwelt- und Medizintechnik in der oft schwierigen Nachgründungsphase. So bringen die Gründungsexperten junge Start-ups mit Industrie, Kapital und Persönlichkeiten zusammen und suchen die aktive Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Transferpartnern. 

Technologietransfer und Unternehmensgründungen stehen auch im Fokus von Forschung und Lehre an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Die älteste betriebswirtschaftliche Hochschule Deutschlands gehört heute zu den führenden Business Schools Europas. Im Gründerradar des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und des Bundeswirtschaftsministeriums belegte die HHL sowohl 2013 als auch 2014 den ersten Platz als beste „kleine“ Gründerhochschule Deutschlands. In den vergangenen 17 Jahren haben Absolventen der HHL mehr als 150 Start-ups gegründet und über 2.500 Arbeitsplätze geschaffen, gut 1.000 davon in Leipzig. 

Innenansicht, BIOCITY LEIPZIG

Quelle: BIOCITY LEIPZIG

Erfolgreiche Inkubatoren für Start-ups in Dresden und Leipzig

Dass das Arbeiten von Wirtschaft und Wissenschaft Tür an Tür zum erfolgreichen Gründen beiträgt, zeigen auch die Innovations-Inkubatoren BIO CITY LEIPZIG sowie das BioInnovationsZentrum Dresden. In unmittelbarer Nähe zu Forschungsinstituten und Universitätskliniken haben sich zahlreiche Start-ups in Deutschlands modernsten Zentren für Biotechnologie und Biomedizin angesiedelt. Sie arbeiten hier auf individuellen Labor- und Büroflächen mit kurzen Wegen zu renommierten Forschungseinrichtungen daran, ihren Gründergeist und ihr Unternehmertum zu wirtschaftlichem Aufschwung zu bringen.

Ideale Bedingungen für dynamische Start-ups auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik bietet der Smart Systems Campus Chemnitz. – Ein fast 4,5 Hektar großer Technologiepark, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Technischen Universität Chemnitz sowie zu den Fraunhofer-Instituten für Elektronische Nanosysteme (ENAS) und für 

Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) befindet. Er verbindet die Start-ups auf kurzen Wegen mit Forschungsinstituten und weltweit agierenden Unternehmen, die zu den Marktführern ihrer Branche gehören.

Um noch mehr Unternehmensgründer nach Leipzig zu holen, hat die HHL - Leipzig Graduate School of Management gemeinsam mit der Leipziger Baumwollspinnerei, einem früheren Industriegelände, das heute in erster Linie Kreative beherbergt, das SpinLab ins Leben gerufen. Im HHL-Accelerator können interdisziplinäre Teams Ideen zu Gründungskonzepten weiterentwickeln, sich von Experten coachen lassen und Kontakte zu Investoren knüpfen. Dazu können sie für sechs Monate kostenfrei die Räumlichkeiten und die technische Infrastruktur nutzen. Die ersten Teams kommen aus München, Rostock, Leipzig und sogar aus Israel. Mit dem SpinLab will die HHL den Großraum Leipzig für Start-ups noch attraktiver machen. 

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