LIFE SCIENCES! - Forschung & Entwicklung

WO GUTE IDEEN WACHSEN

Mit dem Sächsischen Inkubator für klinische Translation (SIKT) in Leipzig und dem Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) verfügt Sachsen über zwei führende Forschungszentren für regenerative Medizin. Weiterhin arbeiten drei interdisziplinäre Innovationszentren – B CUBE Dresden (molekulares Bioengineering), ICCAS Leipzig (computergestützte Chirurgie) und OncoRay Dresden (medizinische Strahlenforschung) – in der Region.

Forschung am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden - CRTD

Quelle: Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) an der Technischen Universität Dresden

Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD)

Das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) ist ein europaweit einzigartiger Exzellenzcluster der Technischen Universität Dresden. Das CRTD erforscht das Selbstheilungspotenzial des Körpers, um neuartige Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. 100 Forscher an 7 verschiedenen Institutionen in Dresden sowie fast 20 Partner aus der Wirtschaft konzentrieren sich dabei auf Hämatologie und Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochenregeneration.

Sächsischer Inkubator für die klinische Translation (SIKT)

Der Sächsische Inkubator für die klinische Translation (SIKT) an der Universität Leipzig widmet sich dem Ziel, Ergebnisse klinischer Forschung möglichst schnell den Patienten zugutekommen zu lassen. Die inhaltlichen Schwerpunkte bilden die Bereiche Herzmedizin, Binde- / Stützgewebe und Leber.

Zyklotron für die Protonentherapie, Zentrum für Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie (OncoRay) an der TU Dresden

Quelle: Universitätsklinikum Dresden (OncoRay) / Christoph Reichelt

Zentrum für Innovationskompetenz für Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie (OncoRay), Dresden

Das Zentrum für Innovationskompetenz für Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie (OncoRay) arbeitet daran, die Heilung von Krebserkrankungen durch eine biologisch individualisierte, technologisch optimale Strahlentherapie zu verbessern. OncoRay vereint 6 Forschungsgruppen an der Technischen Universität Dresden und am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

B CUBE – Center for Molecular Bioengineering

Das B CUBE – Center for Molecular Bioengineering an der Technischen Universität Dresden forciert in Kooperation mit außeruniversitären Forschungspartnern neue Ansätze auf dem Gebiet des „Molecular Bioengineering“ und forscht damit an der Aufklärung funktioneller Strukturen in der belebten Natur und deren Nutzung in neuen Materialien und Technologien.

Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG), Dresden

400 Zell- und Entwicklungsbiologen aus 45 Nationen beschäftigen sich am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden damit, wie Zellteilung oder Zelldifferenzierung funktionieren, welche Strukturen Zellorganellen aufweisen oder wie der Informations- und Materialaustausch unter ihnen vonstattengeht. Auch physikalische Prozesse, die z. B. die Bewegung von molekularen Motoren beeinflussen, stehen im Fokus. Ergebnisse dieser Grundlagenforschung liefern Anhaltspunkte für Diagnose und Therapie von Diabetes, Krebs oder Alzheimer.

Innenansicht, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig

Quelle: Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI

Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig

Das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig erforscht Lösungen spezifischer Probleme an den Schnittstellen von Medizin, Lebens- und Ingenieurwissenschaften. Das Institut entwickelt Verfahren und Produkte für die Geschäftsfelder Wirkstoffe, Zelltherapie, Diagnostik und Biobanken. Zu den Kompetenzen zählen Biomarker, Antikörper  /Liganden, Stammzelltechnologie, Bildgebung und therapeutische sowie diagnostische Modellsysteme (in vitro / in vivo).

Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA), Leipzig

Das Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) in Leipzig beschäftigt sich mit Fragen zur Entstehung des Menschen. Die Wissenschaftler analysieren und vergleichen Gene, Kulturen, Sprachen und kognitive Fähigkeiten von lebenden und ausgestorbenen Menschen sowie von Menschenaffen. Forscher aus verschiedenen Disziplinen, wie z. B. Sprachwissenschaftler, Psychologen, Genetiker, Verhaltensforscher und Ökologen, arbeiten eng zusammen.

Forschung am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig

Quelle: Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig

Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum (BBZ), Universität Leipzig

Die Forschungsschwerpunkte des Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrums (BBZ) der Universität Leipzig kombinieren fakultätsübergreifend neue Methoden und Technologien an der Schnittstelle zwischen molekularer Zellbiologie / Genetik und den Bereichen Nanotechnologie, Biophysik, (Nano)Medizin, Pharmazie, Biochemie, Bioinformatik und Biomedizintechnik. Die interdisziplinären Forschergruppen arbeiten in diesem Umfeld an Innovationen in der Nano-Biotechnologie und der Biomedizin.

Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien, Dresden

Das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien ist eine gemeinsame Einrichtung der Technischen Universität Dresden und des Leibniz-Instituts für Polymerforschung e. V. Sein Ziel ist es, auf dem Erkenntnisfortschritt der Biologie beruhende neue Materialien für Medizin und Technik zu entwickeln.

Wir stehen zu Sachsen

Prof. Ezio Bonifacio

Direktor, Zentrum für Regenerative Therapien Dresden – CRTD an der Technischen Universität Dresden

"Nach Stationen in London, im australischen Perth und in Mailand kam ich 2007 nach Dresden. Am CRTD fand ich die perfekte Umgebung für meine Forschungsarbeiten. Bei der Entwicklung regenerativer Therapien profitieren wir stark vom interdisziplinären Austausch. Das gilt am Institut ebenso wie innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft in der Stadt."

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Erfolgsgeschichten

Ein Schwanzlurch als Forschungschef - Das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD)

Eines der Forschungshighlights am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) sind die Axolotl-Schwanzlurche in der Amphibienzuchtanlage des CRTD. An diesen Meistern der Regeneration wird erforscht, wie genau Ersatzgliedmaßen nachwachsen.

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