AUTO! - Moderne Fahrzeugfertigung

Volkswagen ist an drei Standorten in Sachsen aktiv. Die Mehrzahl der Porsche-Automobile ist "Made in Saxony". Das BMW-Werk Leipzig ist das Elektromobilitäts-Kompetenzzentrum des Konzerns.

Volkswagen Sachsen GmbH, Fahrzeugwerk Zwickau

Im Fahrzeugwerk Zwickau der Volkswagen Sachsen GmbH entstehen mit dem Golf, Golf Variant und Passat Variant wesentliche Volumenmodelle der Marke Volkswagen. Täglich verlassen bis zu 1.350 Fahrzeuge dieser Baureihen im flexiblen Mix das Werk. Mit dem exklusiv in Zwickau gefertigten Golf Variant hat der Standort 2013 erstmals die Verantwortung als Leitwerk für ein Modell übernommen. Ein leistungsfähiges Pilotzentrum dient zur Serienvorbereitung und -begleitung.

Neben der Fahrzeugmontage besitzt Zwickau wesentliche Kompetenzen für die Fertigung hochwertiger Karosserien. In Sachsen werden aktuell die lackierten Karosserien für Bentley hergestellt und zur Endmontage ins englische Crewe geliefert. Darüber hinaus produziert das  Presswerk Blechteile für den gesamten Konzernverbund. 

Mit deutlich erweitertem Angebotsspektrum arbeitet seit 2014 das Team des Sonderfahrzeugbaus an seiner neuen Wirkungsstätte in St. Egidien nahe dem Zwickauer Werk. Die Leistungen dieses Kompetenz-Service-Centers umfassen Kleinserien und Unikate aller Konzernmarken, ebenso den Musterfahrzeugbau sowie Sonderumbauten im Bereich der Elektromobilität. Wesentliche Auftraggeber sind Polizei und Rettungswesen. An diesem Standort entwickelt sich mit der Fertigung von Gas-Racks für Konzernfahrzeuge zudem ein neues Geschäftsfeld. 

VW Golf in der Endkontrolle in der Fahrzeugfertigung Zwickau der Volkswagen Sachsen GmbH

Quelle: Volkswagen AG

BMW i8 in der Produktion, Werk Leipzig der BMW AG

Quelle: BMW AG

BMW AG, Werk Leipzig

Das 2005 eröffnete BMW-Werk Leipzig ist eine der modernsten und nachhaltigsten Automobilfabriken der Welt – mit aktuell etwa 5.300 Mitarbeitern. Mehr als 980 Fahrzeuge rollen täglich vom Band, darunter über 120 Fahrzeuge der Modelle BMW i3 und i8. Letztere zeichnen sich nicht nur durch ihren alternativen Antrieb aus, sondern auch durch ihre Karosserien aus dem Leichtbaumaterial CFK. Erstmalig wurde hierfür eine Großserienproduktion für Fahrgastzellen aus CFK realisiert und damit die Zukunft der Automobilproduktion revolutioniert. 

In der Fertigung im Porsche-Werk Leipzig: Zwei Baureihen in einer Produktionslinie

Quelle: Dr. Ing. h.c. F Porsche AG

Porsche-Werk Leipzig

50 Prozent der Porsche-Fahrzeuge tragen das Herkunftszeichen „Made in Saxony“. Neben der Sport-Limousine Panamera wird auch der kompakte SUV Macan – Porsche’s Bestseller – im 2002 eröffneten Porsche-Werk Leipzig gefertigt. Die rund 4.100 Mitarbeiter leben dabei das Prinzip der „schlanken“ Fabrik: Eine flexible Arbeitsorganisation, ein logistisches Konzept mit maximal einem Tag Materialvorlauf sowie eine hohe Komplexität in der Montage ermöglichen, dass drei Baureihen in einer Produktionslinie montiert werden können. 

Erfolgsgeschichten

Netzwerk HZwo an der TU Chemnitz - Dem Brennstoffzellenantrieb zum Durchbruch verhelfen

An alternativen Antrieben für eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Mobilität wird an vielen deutschen Hochschulen und Instituten geforscht. Bricht man das Thema auf den Brennstoffzellenantrieb herunter, dann landet man bei etwa einer Handvoll Einrichtungen. Zu ihnen gehört die TU Chemnitz. Hier hat Prof. Dr. Thomas von Unwerth 2010 mit dem Aufbau der Professur für Alternative Fahrzeugantriebe begonnen und das Thema Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb in den Vordergrund gerückt. Zu diesem Zeitpunkt konnte er bereits auf ein Jahrzehnt Erfahrung auf diesem Gebiet verweisen. Diese Kompetenz hat er sich in der Konzernforschung von Volkswagen erworben und beispielsweise am Aufbau einer Brennstoffzellen-Fahrzeugflotte für die Olympischen Spiele 2008 in China mitgearbeitet.

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Wir stehen zu Sachsen

Friedhelm Nagel

Geschäftsführer, HOPPECKE

"Schon seit Anfang der 1990er Jahre hat HOPPECKE in Zwickau Batterien produziert. Das Potenzial des Standorts und der Mitarbeiter war uns also bekannt, auch das besondere Innovationsklima und der herrschende Erfindergeist. Deshalb haben wir diesen Ort gewählt und hier investiert, um uns mit Zukunftstechnologien zu beschäftigen."

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