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Luftbild des Sachsenmilch-Standortes in Leppersdorf

Quelle: Unternehmensgruppe Theo Müller / Sachsenmilch

Eine der leistungsstärksten und modernsten Molkereien Europas

Sie ist eine der leistungsstärksten und modernsten Molkereien Europas: die Sachsenmilch Leppersdorf GmbH. Seit der Übernahme 1994 durch Theo Müller flossen mittlerweile über eine Milliarde Euro in den Ausbau des Standortes. Pro Jahr veredelen rund 2.500 Mitarbeiter hier mehr als 1,8 Milliarden Kilogramm Milch zu Milchfrischprodukten, H-Milch, Butter, Milch- und Molkederivaten sowie Käse.

Das Unternehmen ist seit weit über 20 Jahren eine feste Größe am Standort Sachsen. Durch Einsatz modernster Anlagen, Technologien und Produktionsprozesse sowie mit  stets innovativen Produktideen profiliert sich die Molkerei als partnerschaftlicher Lieferant für Lebensmittelindustrie und -handel. 

Heumilch als Antwort auf die Milchkrise

Die Idee, eine eigene Molkerei zu gründen, entstand in den Zeiten der Milchkrise. Im Jahr 2009 schlossen sich drei landwirtschaftliche Betriebe aus Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen, um ihre Milch in Eigenregie zu verarbeiten und zu vermarkten. Anfang 2014 startete die Kohrener Landmolkerei dann mit der Produktion. Die Gesellschafter liefern täglich rund 120. 000 Liter Milch. Zwei Drittel davon stammen aus Sachsen. Die Molkerei in Penig füllt sie als Frischmilch ab oder stellt daraus Schulmilch, Milchmischgetränke, Trinkjoghurt und Desserts her, die sie größtenteils unter der Eigenmarke Kohrener Landmolkerei vertreibt. Darüber hinaus werden auch Handelsmarken abgefüllt. Die Molkerei ist zwar nicht unabhängig von den geltenden Marktpreisen, kann aber schneller reagieren, etwa indem etwa die Erzeuger ihre Milchproduktion vorübergehen etwas herunterfahren.

Ein Erfolgsprodukt des noch jungen Unternehmens ist die Heumilch von heimischen Kühen, die inzwischen in vielen Supermärkten nicht nur in Sachsen erhältlich ist. Auf Silage und Soja aus Übersee wird komplett verzichtet. Außerdem ist diese Milch gentechnikfrei. 

Traditionsreicher Handwerksbetrieb meistert die digitale Transformation

Rund 150.000 Brötchen und 15.000 Brote verlassen täglich die Backstuben im Backhaus Hennig, das seit seinen Anfängen vor über 100 Jahren zu einem hochmodernen Unternehmen mit über 73 Filialen angewachsen ist. Jens und Martin Hennig leiten die Bäckerei bereits in 4./5. Generation und setzen dabei neue Impulse. Bereits vor 15 Jahren hat Jens Hennig den Digitalisierungsprozess eingeleitet. Mithilfe verschiedener Software-Lösungen wurde der Informationsfluss in Produktion, Verkauf und Verwaltung stark optimiert, sodass das Backhaus Hennig heute auf Grundlage exakterer Daten plant und agiert.

Seit  2016 kommt zudem „Digital Signage“ zum Einsatz: Aktuelle Angebote und Preislisten für Kaffee, Frühstück und Eisspezialitäten sowie kurze Filme werden nun in einigen Filialen auf Monitoren gezeigt. Doch die digitale Transformation im Backhaus Hennig ist noch lange nicht abgeschlossen. Ab 2018 sollen Bestellungen auf Basis von Verkaufszahlen und Wetterdaten, Mehlbestellungen und das Vorkontieren von Eingangsrechnungen automatisch erfolgen.

In der Produktion bei Vandemoortele in Dommitzsch

Quelle: Vandemoortele Deutschland GmbH

Teiglinge am laufenden Band

Etwa zwanzig Lastwagen mit Mehl rollen täglich auf den Hof des Vandemoortele-Teiglingswerks in Dommitzsch. Auf fünf Produktionslinien werden daraus Brötchen, Brote und Baguettes hergestellt. Die Produktionskapazität beträgt zwischen 2.500 und 6.000 Teigstücke pro Stunde. Vor- oder fertig gebacken, geschnitten oder im Stück gehen sie als Tiefkühlware an den Großhandel und an Bäckereizulieferer in Deutschland, den Benelux-Ländern, in der Tschechischen Republik, Polen und Italien. 

Seit 1991 gehört das einstige Öl- und Margarine-Werk im nordsächsischen Dommitzsch zur Vandemoortele Gruppe. Der Betrieb hat heute rund 200 Beschäftigte, über 43 Millionen Euro investierte der Mutterkonzern seit der Übernahme in den Standort. Die modernen Produktionsanlagen bewältigen eine Jahreskapazität von bis zu 23.000 Tonnen Gebäck in über 135 Sorten. Um das Werk zukunftsfähig zu machen will Vandemoortele bis 2020 weitere Millionen investieren. Ziel ist es, dort – abseits der Massenproduktion klassischer Weizenbrötchen – mehr und mehr Spezialitäten wie bestreute Produkte oder Kombinationen mit Oliven, Tomaten und Bärlauch herzustellen.

In der Produktion der Richter Fleischwaren GmbH & Co. KG, Oederan

Quelle: Richter Fleischwaren GmbH & Co. KG, Oederan

Fleischerei mit Erfolgsrezept - Handwerkstradition aus dem Erzgebirge

Seit über 40 Jahren ist die Fleischerei Richter aus dem sächsischen Oederan bekannt für ihre hohe Produktqualität. Die Wurzeln des Familienunternehmens liegen im „Echt Erzgebirgischen“: 1969 gründete Fleischermeister Dieter Richter das Unternehmen als kleines Fleischereifachgeschäft mit fünf Mitarbeitern. Inzwischen hat sich Richter Fleischwaren mit rund 140 Filialen nicht nur in Sachsen, sondern auch darüber hinaus als Anbieter von erzgebirgischen Wurst- und Fleischspezialitäten einen Namen gemacht.

Das Erfolgsrezept: Produkte aus dem Hause Richter werden nach alten, überlieferten Familienrezepturen mit großer Sorgfalt und handwerklichem Können an modernen Produktionsanlagen hergestellt. Mit dem 2011 eingeführten Markenfleischprogramm „RichterGut“ für hochwertiges Schweinefleisch unterstreicht das Unternehmen seine Wertschätzung von Produkten aus der Region – die Höfe der Lieferanten liegen ausschließlich in Sachsen, Sachen-Anhalt und Thüringen.

Mit sächsischen Wurst- und Fleischspezialitäten in die Welt

Die Wurzeln der Wurst- und Fleischwaren Bautzen GmbH reichen zurück bis ins Jahr 1890, als der „Schlachthof Bautzen“ gegründet wurde. Heute produziert das Unternehmen mit 65 Mitarbeitern täglich durchschnittlich rund 10 Tonnen Wurst- und Fleischwaren. Dabei werden sowohl abgepackte Produkte für den Lebensmitteleinzel- und Großhandel als auch Frischwaren für den Thekenverkauf hergestellt. Schwerpunkte des sächsischen Traditionsbetriebs liegen auf Brüh-, Koch- und frischer Rohwurst, zudem auf Roh- und Kochschinken sowie Geflügelprodukten und Grillartikeln.

Der Betrieb liefert seine Erzeugnisse inzwischen in ganz Deutschland aus. Inzwischen geht es unter anderem auch in Dänemark oder Polen um die sächsische Wurst - v. a. um Brühwürste und Hähnchenspieße. Zukünftig sollen Exporte nach Vietnam erfolgen.

Unilever's modernste Instant-Suppen-Fabrik in Europa

Die Stadt Auerbach im sächsischen Vogtland beherbergt Europas modernste Instant-Suppen-Fabrik des Unternehmens Unilever. Erbaut 1877, blickt das Werk auf eine lange und erfolgreiche Historie als wichtiger Standort für die Lebensmittelindustrie zurück. Seit 1990 werden hier von mittlerweile über 200 Mitarbeitern unter der Marke Knorr Instant-Suppen sowie die beliebten Spaghetteria-Fertiggerichte hergestellt. Auch Produkte der Marken Pfanni, Unox und Conimex stammen aus dem Auerbacher Werk.

Seit 2015 ist das Werk Zulieferer von Halbfabrikaten, die in anderen Unilever-Standorten abgepackt werden. Auf hochmodernen und effizienten Anlagen entsteht eine jährliche Produktionsmenge von knapp 40.000 Tonnen. Innerhalb des europäischen Konzernverbundes gilt Auerbach als das Knorr-Werk mit dem niedrigsten Energie- und Wasserverbrauch.

Eine fruchtige Erfolgsgeschichte

Die Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH in Sohland hat sich zum größten früchteverarbeitenden Betrieb in Sachsen und zu einem der führenden Hersteller von fruchtigen Konsumgütern und Nahrungsmittel-Zusatzstoffen entwickelt. Neben vielen anderen Obst- und Gemüsesorten werden jedes Jahr rund 1.500 Tonnen Äpfel verwertet.

Das Geschäftsfeld „Consumer Products“ stellt Säfte, Glühweine, Obst- und Gemüsekonserven, Konfitüren sowie Kinderprodukte her. Die zweite Sparte „Food Ingredients“ liefert Fruchtzubereitungen, Grundstoffe und Aromen an die Milch-, Süßwaren- und Getränkeindustrie. Das Gesamtsortiment umfasst etwa 300 verschiedene Artikel. Außerdem werden in Sohland neue Produkte und Verfahren für Lebensmittelhersteller und den Handel entwickelt.

Pasta, Pasta! - Aus Riesa

Die Teigwaren Riesa GmbH gehört zu den deutschlandweit größten Nudelherstellern. Das Sortiment reicht dabei von Eier- und Hartweizennudeln bis zu Vollkornprodukten, Bio- und glutenfreier Pasta. Bereits seit über 100 Jahren werden in Riesa Nudeln produziert. Im Laufe der Zeit entwickelte das Unternehmen seine Produkte stetig weiter. Bei den Rohstoffen setzt das Unternehmen auf die heimische Landwirtschaft. So stammt der Hartweizen zu 100 Prozent aus der Region. 

Zu einem beliebten Ausflugsziel hat sich das Nudelcenter Riesa entwickelt. Mit den Werkführungen in der "Gläsernen Produktion", einem Nudelmuseum, dem Restaurant „Makkaroni“, Nudelkontor und Kochstudio bietet es vielerlei Möglichkeiten, die Welt der „Riesa Nudeln“ in allen Facetten zu erleben.

Flaschenabfüllung in der Bergquell-Brauerei Löbau

Quelle: Bergquell-Brauerei Löbau / Foto: Katharina Grottker

Mit Lausitzer Porter zu einer der modernsten Brauereien Europas

Als Steffen Dittmar 1999 die Bergquell Brauerei Löbau übernahm, betrug die jährliche Bierproduktion 7.000 Hektoliter, heute sind es rund 200.000. Binnen weniger Jahre gelang es dem Inhaber und Geschäftsführer, das Unternehmen von einer Regionalbrauerei zu einer der modernsten Brauereien Europas zu machen. Nach dem Erfolgsrezept für das rapide Wachstum gefragt, zählt er auf: viel Glück, die Fachkompetenz der Mitarbeiter und ein bisschen eigenes Zutun. Man könnte es allerdings auch in zwei Worte fassen: „Lausitzer Porter“.

Landesweit schätzen Bierfreunde die obergärige, dunkle, leicht süßliche Brauspezialität „Lausitzer Porter“, die fruchtigen Biermischgetränke „Kirsch-Porter“ und „Erdbeer-Porter“ oder das kräftig-aromatische Starkbier „Strong Porter“. Die Biere der Porter-Familie werden nicht nur in ganz Deutschland verkauft, sie sind auch in Polen und Tschechien beliebt. Neben den neu entwickelten Spezialitäten braut Bergquell nach wie vor traditionelles Pils, Hefeweizen und Kellerbier, Radler und Saison-Produkte. 

Meisterliches Handwerk in Flaschen - „Weisse Elster Biere“ aus Leipzig

Quelle: Jann und Cathrin von der Brelie GbR

Craft Beer von der Weissen Elster

Der Trend hin zu regionalen, kreativen und handwerklich erzeugten Produkten geht auch am Bier nicht vorbei. In Leipzig sind Jann und Cathrin von der Brelie passionierte Craft-Beer-Brauer der ersten Stunde. Sie gründeten ihr Unternehmen 2014 und vertreiben seitdem die Marke „Weisse Elster Biere“. Zudem eröffneten sie 2015 eine Craft-Beer-Bar. Die Gründer sind mit ihren Spezialbieren bisher die einzigen Craft-Beer-Brauer in Mitteldeutschland, die im Flaschenbereich großflächig im Lebensmitteleinzelhandel vertreten sind. Zu den Kernprodukten gehört ein intensiv gehopftes Pilsener - aber auch ein Pale Ale im britisch-amerikanischen Stil an. Alle Biere werden in der Chemnitzer Brauerei Reichenbrand gebraut – ein Traditionsunternehmen in Familienhand.

Craft-Beer-Brauer zu sein bedeutet für „Weisse Elster Biere“ zum einen Tradition und Handwerk. Darüber hinaus wird großer Wert auf Kreativität in der Entwicklung neuer Biersorten sowie unternehmerische Unabhängigkeit gelegt. Mit Erfolg: Auf Grund der steigenden Nachfrage plant das Unternehmen, eine eigene Brauerei in Leipzig zu bauen.  

Eispralinen zum Dahinschmelzen - Conetti von Nepple Eis

Quelle: Nepple Eis

Meisterliche Eiskreationen nicht nur für heiße Sommertage

Prachtvolle Hochzeitstorten, Pralinen zum Dahinschmelzen oder kalte Überraschungen für Firmenevents – aus frischen Zutaten stellen Annette Nepple und ihr Team besondere Eisspezialitäten her. Die Grundlage für die in Handarbeit gefertigten Eiskreationen bilden Landmilch aus dem Muldental, saisonale Früchte aus der Region und natürliche Aromen. Neben den beliebten Sorten Vanille, Schoko und Erdbeer finden sich auch ausgefallene Geschmacksrichtungen wie Chili, Ingwer oder Dill im Angebot der Dresdner Eismanufaktur. Immer wieder werden neue, ungewöhnliche Rezepturen ausprobiert. Auch Bio- und veganes Eis stehen zur Auswahl. Wahre Kunstwerke und damit auch ein Genuss fürs Auge sind die aufwändig dekorierten Eispralinen und -torten.

Mit einem Abschluss als Speiseeisherstellerin in der Tasche eröffnete Annette Nepple2009 ihren Eisladen im Dresdner Stadtteil Pieschen, wo sie die schrittweise die Eisproduktion ausbaute. Inzwischen ist das handwerklich hergestellte Nepple Eis im Handel gelistet und Ende 2017 wurde der Markenname geschützt. Bei der Europameisterschaft der Speiseeishersteller belegte Nepple bereits zweimal den dritten Platz.

Ein Blick auf die Produktion des Pane Rustico bei der Neukircher Zwieback GmbH

Quelle: Neukircher Zwieback GmbH

Über 100 Jahre alt - und kein bisschen altbacken

Die Passagiere des Luftschiffes „Graf Zeppelin“ konnten bei ihrer Weltumrundung 1929 bereits Zwieback aus der Lausitz knabbern. Seit 1900 wird das zweimal gebackene Brot im sächsischen Neukirch hergestellt. In den fast 120 Jahren seiner Geschichte entwickelte sich „Neukircher“ zu einer Traditionsmarke im Lebensmittelhandel. Die Neukircher Zwieback GmbH produziert heute neben der klassischen Sorte auch Spezialitäten wie Vollkorn- oder Vital-Zwieback, die auf eine bewusste Ernährung ausgerichtet sind. 

Viele schätzen Zwieback als Brotmahlzeit oder Snack zwischendurch. Auf die sich ständig verändernden Konsum- und Geschmackstrends reagiert die Neukircher Zwieback GmbH mit der Entwicklung neuer Erzeugnisse. So führte sie in den vergangenen Jahren verschiedene Mini-Zwieback-Sorten und weitere Produkte wie das herzhafte Pane Rustico oder Röstbiskuits ein. Zu finden ist die Traditionsmarke nicht nur in den Supermarktregalen in ganz Deutschland. Das Unternehmen, das sich regelmäßig auf internationalen Messen präsentiert, exportiert seine Backwaren bis nach Dubai, Brasilien oder Südkorea. Durch umfangreiche Investitionen baute es in den letzten Jahren die Produktionsbasis in Sachsen stetig aus.

nucao - der gesunde Schoko-Riegel aus Dresden

Quelle: nu organics GmbH

Existenzgründer mit süßer Geschäftsidee

Ein junges Dresdner Unternehmen stellt gesunde Naschereien her –  nährstoffreich, natürlich, nachhaltig. Und außerdem total lecker. Die drei Gründer der nu organics GmbH sind Wirtschaftsingenieure; sie haben sich beim Studium in Aachen kennengelernt. Entstanden ist die Produktidee, als Mathias Tholey und Thomas Stoffels in Birmingham an ihrer Masterarbeit saßen. Sie suchten nach einem Snack, der sie mit Nährstoffen versorgt und auch belohnt. Das Ergebnis ist Nucao – ein Snack, der schmeckt und den man ohne Reue genießen kann. Die Zutaten sind sorgfältig ausgewählt: „Hanf-Samen enthalten viel Eiweiß, Magnesium und gute Fettsäuren. Dazu kommen Mandeln und Rohkakao sowie Kokosblütennektar für die Süße.

Im Dresdner Stadtteil Pieschen fand das Gründerteam die perfekte Produktionsstätte, mit den notwendigen Büroflächen. Mittlerweile beschäftigt die nu organics GmbH 13 Mitarbeiter, davon zwei in Vollzeit. Kaufen kann man die Nucao-Snacks derzeit in 400 Bioläden. Ziel ist es, kurzfristig den Bio-Markt in Deutschland vollständig zu erschließen. Das europäische Ausland haben die Dresdner aber auch schon im Blick – v. a. Frankreich, die Benelux-Staaten, England und Nordeuropa.“

Mehr als 70 naturbelassene, kaltgepresste Bio-Öle umfasst das Sortiment der Ölmühle Moog.

Quelle: Ölmühle Moog GmbH

Von Anfang an 100 Prozent Bio

Mehr als 70 naturbelassene, kaltgepresste Bio-Öle umfasst das Sortiment der Ölmühle Moog. Mit ihrer Marke BIO PLANÈTE gehört sie zu den Marktführern im Bio-Fachhandel. Seit 2004 ist der Bio-Hof in Lommatzsch bei Meißen das strategische und kreative Herz von BIO PLANÈTE. Ein weiterer Standort befindet sich in Südfrankreich, wo Judith Moog, Geschäftsführerin der Ölmühle Moog GmbH, mit ihrem Vater das Unternehmen 1984 gründete. Dabei setzten sie von Anfang an auf höchste Bio-Qualität.

Das Angebot umfasst Öle für die tägliche Küche, exotische Gourmet-Produkte wie Kokos- oder Mohnöl und Vital-Öle für Gesundheitsbewusste. Um den ökologischen Anbau von Ölsaaten in Deutschland zu fördern, hat Judith Moog 2015 die Produktreihe „Aus unserer Heimat“ ins Leben gerufen. Die Rohstoffe für die Raps-, Sonnenblumen- und Leinöle, Senf-, Leindotter- und Hanföle dieser Serie wachsen auf heimischen Feldern. Die Landwirte erhalten langfristige Abnahmegarantien und faire Preise. Mittlerweile haben sich der Initiative 16 Bio-Landwirte angeschlossen. Wer von ihnen die Ölsaaten für das jeweilige Produkt geliefert hat, steht auf dem Flaschenetikett.

Firmengebäude der Friki Döbeln GmbH

Quelle: Friki Döbeln GmbH

Moderne Technologien für vielfältige Geflügelprodukte aus Sachsen

Qualität und Frische in der Geflügelproduktion – das sind für die Friki Döbeln GmbH selbstverständliche Grundsätze. Das Unternehmen ist ein reiner Verarbeitungsbetrieb für Hähnchen- und Putenprodukte sowie für die Produktion von Geflügelwurst. Am Standort im sächsischen Döbeln arbeiten rund 120 Mitarbeiter, die eine Vielzahl unterschiedlicher Geflügelprodukte herstellen. Dazu gehören zum einen das klassische Frischgeflügel, zum anderen produziert der Betrieb wöchentlich rund 70 Tonnen Geflügelwurstwaren einschließlich eines Bio-Sortimentes. Wenn dazu im Sommer das Grillgeschäft brummt, verarbeitet Friki mit verstärkter Mannschaft etwa 150 Tonnen Geflügelfleisch pro Woche. Von Döbeln aus beliefert das Unternehmen täglich den Lebensmitteleinzelhandel in ganz Deutschland. 

Seit 2002 produziert Friki am Standort Döbeln auf rund 8.000 Quadratmetern Fläche mit hochmodernem technischen Equipment. Insgesamt hat das Unternehmen hier bisher rund 15 Millionen Euro in neue Maschinen investiert, wie zum Beispiel zur Verpackung von marinierten Fleischartikeln in speziellen Kunststoffschalen, die vom Kunden ohne Messer oder Schere per Hand geöffnet werden können. Die Friki Döbeln GmbH ist eine Tochter der niederländischen Plukon Food Group als einem der größten Hähnchenproduzenten in Europa.

Pfannenfertige Bratkartoffeln - Nur ein Produkt von Friweika

Quelle: Friweika eG

100 Prozent Kartoffel

1970 im sächsischen Weidensdorf gegründet, hat sich das Unternehmen Friweika eG mit heute rund 350 Mitarbeitern kontinuierlich erweitert und zu einem hochmodernen Betrieb in der Kartoffelwirtschaft entwickelt. Pro Jahr werden rund 130.000 t Kartoffeln zu vielfältigen Kartoffelprodukten für den Einzel- und Großhandel verarbeitet. Die Kartoffeln kommen zu rund 70 Prozent von regionalen Vertragsbauern. Das Besondere: Friweika verwertet die Kartoffeln zu 100 Prozent. Alle Nebenprodukte aus der Kartoffelverarbeitung werden in Biogasanlagen zur Energieerzeugung genutzt und daraus entstehende Reststoffe als Dünger auf den Ackerflächen der Kartoffelbauern verwendet. Gleichzeitig wird der überwiegende Teil des Prozesswassers wieder aufbereitet und erneut verwendet. Die Kartoffeln werden produktionsnah in Großbehältern gelagert, die Chargenverfolgung läuft RFID-basiert. 

2017 errichtete Friweika ein neues Logistikzentrum am Standort. Damit wurde der Erweiterung der Produktionskapazität Rechnung getragen und die Lagerkapazität für Handelsprodukte um 50 % erhöht. 

Ihr Ansprechpartner


Dr. Yvonne Schneider
Strategie, Branchen, Marketing
Tel: +49 (351) 2138-231 Fax: +49 (351) 2138-109

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