LIFE SCIENCES! - Ausbildung

LEBENDIGES WISSEN

In Sachsen bieten sechs Hochschulen spezielle Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Life Sciences an, z. B. „Health Care Management“ an der Dresden International University. Hochkarätige interdisziplinäre Doktorandenprogramme und Graduiertenschulen fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs – so z. B. das Doktorandenprogramm „IMPRS-CellDevoSys“ (molekulare Zellbiologie, Genetik) in Dresden oder die Graduiertenschulen „BuildMoNa“ (Biomaterialien) in Leipzig und „DIGS-BB“ (Biomedizin/-Engineering) in Dresden.

Forschung am BIOTEChnologischen Zentrum der Technischen Universität Dresden

Quelle: Technische Universität Dresden / Karsten Eckold

Technische Universität Dresden

An der Technischen Universität Dresden werden über 3.000 Studenten an der Medizinischen Fakultät „Carl Gustav Carus“ und in der Fachrichtung Biologie an der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften ausgebildet. Das Biotechnologische Zentrum der Technischen Universität Dresden (BIOTEC) ist ein einzigartiges interdisziplinäres Zentrum mit dem Fokus auf der Lehre im Schwerpunkt Molekulares Bioengineering. Das BIOTEC bietet drei internationale Masterstudiengänge in englischer Sprache an - Molecular Bioengineering, Nanobiophysics sowie Regenerative Biology and Medicine.

Das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) ist Partner des Dresden International PhD Program (DIPP)

Quellle: Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG)

DIPP / IMPRS-CellDevoSys / DIGS - BB

Das Dresden International PhD Program (DIPP) an der Technischen Universität Dresden bildet die besten Nachwuchswissenschaftler auf den Gebieten Zell- und Entwicklungsbiologie, Computational Biology, Biomedizin, molekulares Bioengineering und Biophysik sowie Regenerative Medizin aus und führt sie zur Promotion. Dabei kombiniert das DIPP zwei starke Partner – die International Max Planck Research School for Cell, Developmental and Systems Biology (IMPRS-CellDevoSys) und die Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering (DIGS-BB).

Die International Max Planck Research School for Cell, Developmental and Systems Biology (IMPRS-CellDevoSys) ist ein Gemeinschaftsprogramm des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG), des Max-Planck-Instituts für Physik komplexer Systeme (MPI-PKS) und der Technischen Universität Dresden. IMPRS-DellDevoSys bietet eine interdisziplinäre Ausbildung für exzellente Absolventen aus den Lebens-, Natur- und Ingenieurswissenschaften, aus der Informatik, Physik oder angewandten Mathematik. 

Die Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering (DIGS-BB) hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Leuchtturm unter den internationalen Doktorandenprogrammen in Deutschland entwickelt. Die Spanne der Forschungsthemen der interdisziplinären Arbeitsgruppen reicht von der Wirkweise biomolekularer Motoren über die Entwicklung von Geweben bis hin zu neuen regenerativen Therapien in der Medizin. Derzeit arbeiten rund 250 Nachwuchswissenschaftler/innen in mehr als 80 Arbeitsgruppen an ihren Dissertationsprojekten.

Dresden International University (DIU)

Die staatlich anerkannte, privatwirtschaftlich organisierte Dresden International University (DIU) bietet postgraduale Aus- und Weiterbildung an. Eine wahrhaft "globale" Ausbildung bietet die DIU mit dem neuen Masterstudiengang "Clinical Research" an. Das Besondere daran – der Klassenraum ist virtuell. Via modernster Live-Videokonferenztechnologie vermitteln Eliteuniversitäten aus der ganzen Welt die Grundlagen klinischer Forschung auf höchstem Niveau. Der Kurs "PPCR-Principles and Practice of Clinical Research" z. B. wird von der renommierten Harvard Medical School gestaltet. Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus unterstützt die Dresdner Studenten finanziell. Weiterhin bietet die DIU auch den interdisziplinären Masterstudiengang "Health Care Management" an, der medizinische mit betriebswirtschaftlichen Inhalten vereint.

Medizinische Fakultät der Universität Leipzig

Die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig ist Ausbildungsstätte für über 3.000 Studierende der Human- und Zahnmedizin und eng verbunden mit dem Universitätsklinikum Leipzig. Die Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie führt unterschiedliche naturwissenschaftliche Disziplinen in der Lehre zusammen. In insgesamt 14 Studiengängen werden etwa 2.000 Studenten und 500 Promovierende ausgebildet.

Graduiertenschule "BuildMoNa" der Universität Leipzig

Die Graduiertenschule "Building with Molecules and Nano-Objects (BuildMoNa)" der Universität Leipzig konzentriert sich auf die interdisziplinäre Vermittlung von neuartigen Ansätzen in der Materialforschung an junge Nachwuchswissenschaftler. Der Ansatz folgt der „bottom-up“-Strategie bei der Entwicklung neuer Materialien: Aus geeigneten Bausteinen, wie Nanopartikeln, veränderbaren Molekülen, Polymergerüsten, Peptiden und Proteinen, werden vorzugsweise über Mechanismen der Selbstorganisation neue Materialien hergestellt, die intelligent, anpassungsfähig, umweltfreundlich und kostengünstig sind sowie lebender Materie ähneln.

Wir stehen zu Sachsen

Prof. Ezio Bonifacio

Direktor, Zentrum für Regenerative Therapien Dresden – CRTD an der Technischen Universität Dresden

"Nach Stationen in London, im australischen Perth und in Mailand kam ich 2007 nach Dresden. Am CRTD fand ich die perfekte Umgebung für meine Forschungsarbeiten. Bei der Entwicklung regenerativer Therapien profitieren wir stark vom interdisziplinären Austausch. Das gilt am Institut ebenso wie innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft in der Stadt."

Mehr Informationen

Erfolgsgeschichten

Ein Schwanzlurch als Forschungschef - Das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD)

Eines der Forschungshighlights am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) sind die Axolotl-Schwanzlurche in der Amphibienzuchtanlage des CRTD. An diesen Meistern der Regeneration wird erforscht, wie genau Ersatzgliedmaßen nachwachsen.

Mehr Informationen

Social Media