Qualifikation

Detailgrafik: Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte im internationalen Vergleich (inkl. Sachsen)

Detailgrafik: Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte im internationalen Vergleich (inkl. Sachsen)

Hervorragend qualifiziert

In Sachsen betrug der Anteil der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren mit mindestens einem Abschluss des Sekundarbereichs II (mindestens allgemeine Hochschulreife / abgeschlossene Berufsausbildung, ohne Meisterabschluss) insgesamt 95 %. Der Deutschland-Durchschnitt beträgt 87 %.

Auch den internationalen Vergleich muss Sachsen nicht scheuen. Mit dem Wert von 95 % liegt Sachsen vor allen EU- und OECD-Ländern. Und weit über dem OECD-Durchschnitt von 79 %. 

Strukturell gesehen gibt es in Sachsen deutlich mehr Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als mit einem Hochschulabschluss. Mit 30 % Anteil der Bevölkerung mit Abschluss im Tertiärbereich liegt Sachsen gleichauf mit dem Deutschland-Durchschnitt (29 %), aber unter dem OECD-Durchschnitt (38 %).

Sachsen hat mit nur 5 % den zweitniedrigsten Anteil Niedrig-Qualifizierter (Sekundarstufe I oder weniger) unter allen Bundesländern aufzuweisen. 

Grafik Sachsen als deutscher Bildungsspitzenreiter 2019

Quelle: Bildungsmonitor 2019, Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Sachsen ist deutscher Bildungsspitzenreiter

Sachsen hat erneut den ersten Platz im Vergleich der Bildungssysteme der deutschen Bundesländer verteidigt - nun bereits zum vierzehnten Mal in Folge! Das geht aus dem Bildungsmonitor 2019, einer Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), hervor.

Sachsen schneidet in den meisten der 12 untersuchten Handlungsfelder sehr gut ab. Die Spitzenposition sicherte sich Sachsen mit insgesamt 68 Punkten.

Besondere Stärken weist Sachsen bei der Förderinfrastruktur, der Schulqualität, bei der Vermeidung von Bildungsarmut (jeweils 1. Platz) sowie im Bereich Hochschule / MINT, bei der Forschungsorientierung und bei der Internationalisierung (jeweils 2. Platz) auf.

Das Geschäftsmodell Deutschland basiert auf exportstarken Hochtechnologiebranchen. Daher ist es wichtig, genügend Fachkräfte im Bereich MINT auszubilden. Auf 100 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieure in Sachsen kamen rund 9,2 neue Ingenieurabsolventen – im Bundesdurchschnitt betrug die Ersatzquote nur 6,8 Prozent. Auch bei der Relation der MINT-Absolventen zu den F&E-Beschäftigten schnitt Sachsen mit 18,7 Prozent überdurchschnittlich ab (Bundesdurchschnitt: 15,6 Prozent). Basis dafür ist der hohe Anteil an Absolventen in den Ingenieurwissenschaften an allen Absolventen. Sachsen erreichte mit 29,1 Prozent (Bundesdurchschnitt: 19,3 Prozent) den Spitzenwert im Bundesländervergleich. 

Für die kommenden Jahre bieten die Bachelor- und Masterstudiengänge besonders gute Chancen, Studierende aus dem Ausland zu gewinnen und dem demografischen Wandel so entgegenzuwirken. Heute sind in Sachsen 13,9 Prozent der Studierenden sogenannte Bildungsausländer – im Bundesländervergleich (Durchschnitt: 10,3 Prozent) der zweithöchste Wert.

Deutschlands Ingenieurschmiede

Das Geschäftsmodell Deutschland basiert auf exportstarken Hochtechnologiebranchen. Daher ist es wichtig, genügend MINT-Fachkräfte auszubilden. Sachsen ist hierbei die Ingenieurschmiede Deutschlands. Basis dafür ist der hohe Anteil an Absolventen in den Ingenieurwissenschaften an allen Absolventen. Sachsen erreicht hier mit 29,1 Prozent (Bundesdurchschnitt: 19,3 Prozent) den Spitzenwert im Bundesländervergleich. Hoch ist auch die Ersatzquote für Ingenieure - auf 100 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieure in Sachsen kommen rund 9,2 neue Ingenieurabsolventen. Im Bundesdurchschnitt betrug die Ersatzquote nur 6,8 Prozent.

Quelle: Bildungsmonitor 2019, Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Social Media