Verkehrsinfrastruktur

DIE SÄCHSISCHE VERKEHRSINFRASTRUKTUR BRINGT GESCHÄFTE IN BEWEGUNG

...mit gut ausgebauten Autobahnen, Schienenwegen, drei Binnenhäfen an der Elbe und zwei internationalen Flughäfen. Am Flughafen Leipzig / Halle betreibt der Logistik-Riese DHL sein europäisches Luftfrachtdrehkreuz mit Abfertigung rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr. 

Karte "Infrastruktur in Sachsen"

Quelle: Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH

Sachsens Infrastruktur

Sachsens Straßennetz zählt zu den am besten ausgebauten in Deutschland. Nahe Dresden kreuzen sich zwei der wichtigsten Europastraßen – die E 40 (Frankreich – Kasachstan) und die E 55 (Schweden – Griechenland).  

Der Schienenverkehr ist traditionell eine der Stärken Sachsens. Schon 1839 fuhr hier die erste deutsche Ferneisenbahn von Dresden nach Leipzig. Die Region verfügt heute mit über 2.400 Schienenkilometern über eines der flächenmäßig dichtesten Schienenverkehrsnetze in Europa.

Die drei leistungsfähigen Elbe-Binnenhäfen sind als Schnittstellen zwischen Wasser, Straße und Schiene ausgebaut und verbinden Sachsen mit den norddeutschen Seehäfen und damit mit dem internationalen Seehandel.

Sachsen verfügt über zwei internationale Flughäfen - Leipzig / Halle und Dresden. Am Leipziger Flughafen betreibt der Logistikriese DHL sein modernstes europäisches Luftfrachtdrehkreuz. 

Straßennetz

Der Freistaat besitzt ein dichtes, weitverzweigtes Straßennetz für den überörtlichen Verkehr von 13.451 km Länge. Die Straßennetzdichte liegt dabei sowohl flächen- (730 km / 1.000 km2) als auch einwohnerbezogen (3,32 km / 1.000 Ew.) über dem gesamtdeutschen Durchschnitt (644 km / 1.000 km2 bzw. 2,83 km / 1.000 Ew.).

Das sächsische Landesstraßennetz hat eine Länge von rund 4.798 Kilometern, das Netz der Bundesstraßen besitzt eine Länge von rund 2.345 Kilometern. Hinzu kommen 567 Kilometer Autobahn und 5.741 Kilometer Kreisstraßen.

Folgende Bundesautobahnen durchqueren Sachsen: A 4, A 9, A 13, A 14, A 17, A 38 und A 72. Nahe Dresden kreuzen sich dabei zwei der wichtigsten Europastraßen – die E 40 (Frankreich – Kasachstan) und die E 55 (Schweden – Griechenland). 

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Schienennetz

Der Schienenverkehr ist traditionell eine der Stärken Sachsens. Schon 1839 fuhr hier die erste deutsche Ferneisenbahn von Dresden nach Leipzig. Heute verfügt Sachsen über ein Eisenbahnnetz von etwa 2.600 km Länge und verfügt damit über die höchste Schienennetzdichte aller deutschen Bundesländer - gleichzeitig eine der höchsten in ganz Europa. 

Das Fern- und Ballungsnetz verbindet die sächsischen Zentren untereinander und stellt die Verbindung zu den Zentren der benachbarten Bundesländer her. Das Fernverkehrsnetz schafft zudem internationale Verbindungen nach Polen, in die Tschechische Republik und darüber hinaus.

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Binnenwasserstraße Elbe

Sachsen ist über die Bundeswasserstraße Elbe an die norddeutschen Seehäfen und damit an den internationalen Handel angebunden. Die Elbe durchfließt Sachsen auf einer Länge von 180 km. Sie ist neben dem Rhein die verkehrsreichste Wasserstraße Deutschlands.

In Dresden, Riesa und Torgau verfügt der Freistaat Sachsen über leistungsfähige trimodal aufgestellte Binnenhäfen, in denen sich zahlreiche hafenaffine Unternehmen mit 600 Arbeitsplätzen angesiedelt haben. Gemeinsam mit Děčín und Lovosice (Tschechische Republik) sowie Dessau-Rosslau (Sachsen-Anhalt) gehören die sächsischen Häfen zur Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO). Mit ihren sechs Häfen bietet die SBO wettbewerbsfähige Transportdienstleistungen entlang der Oberelbe aus einer Hand.

Der Alberthafen Dresden-Friedrichstadt ist ein Universalhafen. Die zentrale Lage des Hafens und unmittelbare Anbindung an die Bundesstraße B6, die Bundesautobahn A4 sowie an das Kernnetz der DB AG stellen optimale Standortbedingungen im trimodalen Verkehr dar. Im Alberthafen Dresden stehen leistungsfähige Anlagen für den Umschlag von Stück-, Schütt- und Schwergütern sowie Containern mit einer Tragfähigkeit der Kräne bis 85 Tonnen (Tandembetrieb) zur Verfügung. Moderne Kaianlagen ermöglichen zudem einen problemlosen Schwergutumschlag mit Mobilkrantechnik. Weiterhin verfügt der Hafen über eine RoRo-Anlage für die Verladung von Gütern bis zu 370 Tonnen. 

Der Hafen Riesa ist unmittelbar an die Bundesstraßen B6 und B69 sowie an das Kernnetz der DB AG angebunden. Für den Umschlag von Containern sowie Stück-, Schütt- und Schwergütern stehen Kräne mit einer Tragfähigkeit von bis zu 50 Tonnen (Tandembetrieb) zur Verfügung. In Kooperation mit der TFG Transfracht realisiert die SBO mehrere wöchentliche Abfahrten mit dem Containerganzzugsystem „Albatros-Express“ ab dem Hafen Riesa nach Hamburg/Bremerhaven und zurück. Darüber hinaus verkehrt mehrmals wöchentlich die Binnenschiffslinie „ECL2000“ (Elbe-Container-Linie) zwischen Riesa und Hamburg.

Der Hafen Torgau mit Anbindung an die Bundesstraßen B87, B182 und B183 sowie an das Kernnetz der DB AG zeichnet sich durch seine günstige Lage im Wirtschaftsraum Leipzig / Halle aus. Der Frachtumschlag erfolgt über Kräne mit einer Tragfähigkeit von bis zu 35 Tonnen. Seit dem Jahr 2007 ist der Hafen Torgau mit der Binnenschiffslinie ETS Elbe (Ecological Transport Service) direkt an die norddeutschen Seehäfen angebunden.

Luftverkehr

Der Freistaat Sachsen verfügt mit Dresden und Leipzig/Halle über zwei leistungsfähige Verkehrsflughäfen, die seit 2001 unter dem Dach der Holdinggesellschaft Mitteldeutsche Flughafen AG organisiert sind.

Seit 2008 betreibt DHL am Flughafen Leipzig / Halle den Europa-Hub für Luftfrachtexpress. Zwei 3.600 Meter lange interkontinentalfähige Start- und Landebahnen sowie die Möglichkeit zum 24/7-Betrieb ermöglichen die Abfertigung des stetig steigenden Luftfrachtaufkommens. Derzeit starten im Frachtverkehr wöchentlich über 300 Flüge zu mehr als 50 Destinationen in über 30 Ländern. Mit einem Frachtaufkommen von mehr als 988.240 Tonnen im Jahr 2015 ist Leipzig / Halle Airport die Nummer 2 der deutschen und Nummer 5 der europäischen Frachtflughäfen.

Auch die Start- und Landebahn des Flughafens Dresden International wurde saniert und verlängert. Beide Flughäfen verfügen über neue, großzügige Terminals und sind sehr gut an Straße und Schiene angebunden. Damit können alle Einwohner des Freistaates Sachsen innerhalb von 90 Minuten einen Verkehrsflughafen erreichen.

Der Allgemeinen Luftfahrt mit kleineren Flugzeugen stehen in Sachsen 22 Verkehrs- und Sonderlandeplätze sowie ein Segelfluggelände zur Verfügung.

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    Sachsens Infrastruktur

    Die sächsische Verkehrsinfrastruktur bringt Geschäfte in Bewegung - mit gut ausgebauten Autobahnen, Schienenwegen, drei Binnenhäfen an der Elbe und zwei internationalen Flughäfen. Am Flughafen Leipzig / Halle betreibt der Logistik-Riese DHL sein europäisches Luftfrachtdrehkreuz mit Abfertigung rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr.

Wir stehen zu Sachsen

Harald Krüger

Vorsitzender des Vorstands, BMW AG

"Leipzig ist ein wichtiger Standort in unserem globalen Produktionsnetzwerk ... Die Stadt und die Region Leipzig bestechen durch eine optimale Infrastruktur, hier finden wir zudem sehr gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter."

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