Industrie

INDUSTRIESTANDORT

Das traditionelle Herz der sächsischen Wirtschaft bildet die Region Chemnitz-Zwickau. Ob Maschinenbau oder über 100 Jahre „Autoland Sachsen“ – aus pfiffigen Ideen und intelligenten Lösungen wuchsen schlagkräftige Industrien. In Dresden schlägt das digitale Herz der Mikroelektronik-Branche. „Silicon Saxony“ ist Europas größter Cluster der Halbleiterbranche und der fünftgrößte weltweit. Zukunftsorientiert arbeiten Forscher und junge Unternehmer Hand in Hand auf den Gebieten Bio- und Umwelttechnologie. Die Messestadt Leipzig ist Zentrum der Medien- und Kreativwirtschaft und ein starker Logistik-Standort.

Grafik Anteil der Branchen am Industrieumsatz

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

SACHSENS INDUSTRIE WÄCHST

Einen Gesamtumsatz von 67,4 Milliarden Euro hat die Industrie (Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden) in Sachsen im Jahr 2017 erbracht, das waren 5,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das Inlandsgeschäft legte dabei um 4,8 Prozent zu, der Auslandsumsatz stieg um 6,2 Prozent. Die Exportquote, d. h. der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, betrug 39,8 Prozent (Vorjahr: 37,0 Prozent).

Wichtigste Industriebranche mit einem Umsatzanteil von 27 Prozent bleibt weiterhin die Automobilindustrie. Darauf folgen die Branchen Metallerzeugung mit 13 Prozent, Maschinenbau mit 12,6 Prozent und die Elektrotechnik / Mikroelektronik mit 11,6 Prozent Anteil am sächsischen Industrieumsatz.

Mehr über Sachsens Branchenvielfalt

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Starke Branchenkerne

Sachsen’s Industrie hat eine stark regional verankerte Struktur. – In Dresden schlägt seit jeher das digitale Herz der europäischen Mikroelektronik- / IKT-Branche. Zukunftsorientiert arbeiten Forscher und junge Unternehmer vor allem im Umfeld von Leipzig und Dresden auf dem Gebiet Life Sciences / Pharma. 

Das traditionelle Herz der sächsischen Wirtschaft aber ist die Region Chemnitz-Zwickau. Ob Maschinenbau oder über 100 Jahre „Autoland Sachsen“ – aus pfiffigen Ideen und intelligenten Lösungen wuchsen schlagkräftige Industrien. Allein die Volkswagen Sachsen GmbH betreibt hier zwei Werke für Fahrzeuge und Motoren. Zweiter Schwerpunkt der sächsischen Automobilbranche ist die Stadt Leipzig, wo sich BMW und Porsche mit großen Produktionswerken angesiedelt haben.

Grafik Anteil der Branchen am Auslandsumsatz der sächsischen Industrie 2017

Produkte der sächsischen Industrie im Ausland begehrt

Nach wie vor sind Erzeugnisse der Automobilindustrie mit einem Anteil am Auslandsumsatz von 36,5 Prozent die wichtigsten Exportprodukte Sachsens. Ihr Absatz im Ausland hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Der Auslandsumsatz der Automobilindustrie betrug im Jahr 2017 insgesamt knapp 9,2 Milliarden Euro. Hauptabnehmer waren die Vereinigten Staaten und China.

Das Exportgeschäft im Maschinenbau stieg auf rund 4,3 Milliarden Euro, 7,8 Prozent mehr als im Jahr 2016. Im Bereich Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen erreichte der Umfang der Geschäfte mit ausländischen Kunden knapp 3,1 Milliarden Euro und im Bereich der Herstellung und Bearbeitung von Metall(erzeugnissen) stieg die Ausfuhr um 10,5 Prozent auf gut 2,1 Milliarden Euro an.

Diese vier genannten Wirtschaftsbereiche erwirtschaften wie auch in den vergangenen Jahren weit mehr als zwei Drittel des Auslandsumsatzes der sächsischen Industrie.

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    Sachsens Kernbranchen

    Starke Industriebranchen bilden das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes Sachsen. Den größten Umsatzanteil erbringen die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau sowie der Sektor Elektrotechnik / Mikroelektronik.

Wir stehen zu Sachsen

Prof. Ezio Bonifacio

Direktor, Zentrum für Regenerative Therapien Dresden – CRTD an der Technischen Universität Dresden

"Nach Stationen in London, im australischen Perth und in Mailand kam ich 2007 nach Dresden. Am CRTD fand ich die perfekte Umgebung für meine Forschungsarbeiten. Bei der Entwicklung regenerativer Therapien profitieren wir stark vom interdisziplinären Austausch. Das gilt am Institut ebenso wie innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft in der Stadt."

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Als Steffen Dittmar 1999 die Bergquell Brauerei Löbau übernahm, betrug die jährliche Bierproduktion 7.000 Hektoliter, heute sind es rund 200.000. Binnen weniger Jahre gelang es dem Inhaber und Geschäftsführer, das Unternehmen von einer Regionalbrauerei zu einer der modernsten Brauereien Europas zu entwickeln. Nach dem Erfolgsrezept für das rapide Wachstum gefragt, zählt er auf: viel Glück, die Fachkompetenz der Mitarbeiter und ein bisschen eigenes Zutun. Man könnte es allerdings auch in zwei Worte fassen: „Lausitzer Porter“.

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