Industrie

INDUSTRIESTANDORT

Das traditionelle Herz der sächsischen Wirtschaft bildet die Region Chemnitz-Zwickau. Ob Maschinenbau oder über 100 Jahre „Autoland Sachsen“ – aus pfiffigen Ideen und intelligenten Lösungen wuchsen schlagkräftige Industrien. In Dresden schlägt das digitale Herz der Mikroelektronik-Branche. „Silicon Saxony“ ist Europas größter Cluster der Halbleiterbranche und der fünftgrößte weltweit. Zukunftsorientiert arbeiten Forscher und junge Unternehmer Hand in Hand auf den Gebieten Bio- und Umwelttechnologie. Die Messestadt Leipzig ist Zentrum der Medien- und Kreativwirtschaft und ein starker Logistik-Standort.

Grafik Anteil der Branchen am Industrieumsatz

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

SACHSENS INDUSTRIE WÄCHST

Einen Gesamtumsatz von 63,7 Milliarden Euro hat die Industrie (Betriebe mit 20 und mehr tätigen Personen im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und der Gewinnung von Steinen und Erden) in Sachsen im Jahr 2015 erbracht, das waren 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das Inlandsgeschäft legte dabei um 4,3 Prozent zu, die Exporte stiegen um 4,9 Prozent. Die Exportquote, d. h. der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, betrug 37,6 Prozent (Vorjahr: 37,5 Prozent).

Wichtigste Industriebranche mit einem Umsatzanteil von fast 30 Prozent bleibt weiterhin die Automobilindustrie. Darauf folgen die Branchen Elektrotechnik / Mikroelektronik sowie Maschinenbau mit 12,5 bzw. 11,9 Prozent Anteil am sächsischen Industrieumsatz.

Mehr über Sachsens Branchenvielfalt

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Starke Branchenkerne

Sachsen’s Industrie hat eine stark regional verankerte Struktur. – In Dresden schlägt seit jeher das digitale Herz der europäischen Mikroelektronik- / IKT-Branche. Zukunftsorientiert arbeiten Forscher und junge Unternehmer vor allem im Umfeld von Leipzig und Dresden auf dem Gebiet Life Sciences / Pharma. 

Das traditionelle Herz der sächsischen Wirtschaft aber ist die Region Chemnitz-Zwickau. Ob Maschinenbau oder über 100 Jahre „Autoland Sachsen“ – aus pfiffigen Ideen und intelligenten Lösungen wuchsen schlagkräftige Industrien. Allein die Volkswagen Sachsen GmbH betreibt hier zwei Werke für Fahrzeuge und Motoren. Zweiter Schwerpunkt der sächsischen Automobilbranche ist die Stadt Leipzig, wo sich BMW und Porsche mit großen Produktionswerken angesiedelt haben.

Produkte der sächsischen Industrie im Ausland begehrt

Nach wie vor sind Erzeugnisse der Automobilindustrie mit einem Anteil am Auslandsumsatz von 39,2 Prozent die wichtigsten Exportprodukte Sachsens. Ihr Absatz im Ausland hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Der Auslandsumsatz der Automobilindustrie betrug im Jahr 2015 insgesamt knapp 9,4 Milliarden Euro und legte damit gegenüber 2014 noch einmal um 14 Prozent zu. Hauptabnehmer waren die Vereinigten Staaten und China.

Das Exportgeschäft im Maschinenbau schrumpfte auf rund 3,7 Milliarden Euro, 10,2 Prozent weniger als im Jahr 2014. Im Bereich Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen stieg der Umfang der Geschäfte mit ausländischen Kunden um 7,2 Prozent auf knapp 2,8 Milliarden Euro und im Bereich der Herstellung von chemischen Erzeugnissen um 1,9 Prozent auf gut 1,3 Milliarden Euro an.

 

Diese vier genannten Wirtschaftsbereiche erwirtschaften wie auch in den vergangenen Jahren weit mehr als zwei Drittel des Auslandsumsatzes der sächsischen Industrie.

 

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    Sachsens Kernbranchen

    Starke Industriebranchen bilden das Rückgrat des Wirtschaftsstandortes Sachsen. Den größten Umsatzanteil erbringen die Automobilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau sowie der Sektor Elektrotechnik / Mikroelektronik.

Wir stehen zu Sachsen

Prof. Ezio Bonifacio

Direktor, Zentrum für Regenerative Therapien Dresden – CRTD an der Technischen Universität Dresden

"Nach Stationen in London, im australischen Perth und in Mailand kam ich 2007 nach Dresden. Am CRTD fand ich die perfekte Umgebung für meine Forschungsarbeiten. Bei der Entwicklung regenerativer Therapien profitieren wir stark vom interdisziplinären Austausch. Das gilt am Institut ebenso wie innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft in der Stadt."

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Erfolgsgeschichten

Netzwerk HZwo an der TU Chemnitz - Dem Brennstoffzellenantrieb zum Durchbruch verhelfen

An alternativen Antrieben für eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Mobilität wird an vielen deutschen Hochschulen und Instituten geforscht. Bricht man das Thema auf den Brennstoffzellenantrieb herunter, dann landet man bei etwa einer Handvoll Einrichtungen. Zu ihnen gehört die TU Chemnitz. Hier hat Prof. Dr. Thomas von Unwerth 2010 mit dem Aufbau der Professur für Alternative Fahrzeugantriebe begonnen und das Thema Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb in den Vordergrund gerückt. Zu diesem Zeitpunkt konnte er bereits auf ein Jahrzehnt Erfahrung auf diesem Gebiet verweisen. Diese Kompetenz hat er sich in der Konzernforschung von Volkswagen erworben und beispielsweise am Aufbau einer Brennstoffzellen-Fahrzeugflotte für die Olympischen Spiele 2008 in China mitgearbeitet.

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