Robotik im Angebot

Robotertechnik im Werk Reinsdorf von Meleghy Automotive (Quelle: Meleghy Automotive)

Quelle: Meleghy Automotive

Robotik für die Automobilindustrie

Rund 200 Fügepunkte sind notwendig, damit aus etwa 20 Einzelteilen ein Längsträger für die ersten vollelektrischen VW-Pkw ID.3 bzw. ID.4 entsteht. Vier dieser komplexen Komponenten bilden das „Gerüst“ der Bodengruppe, in der das „Herzstück“ der E-Autos, die Batterie, verankert ist. Gefertigt werden die Längsträger bei Meleghy Automotive in Gera und in Reinsdorf. Die Anlagen dafür hat die AKE Systemtechnik GmbH Reinsdorf in enger Zusammenarbeit mit dem Engineering-Team von Meleghy Automotive entwickelt und gebaut. Jeweils 80 Roboter pro Werk schweißen, kleben und clipsen in verschiedenen flexiblen Fertigungslinien die Baugruppen für die E-Fahrzeuge. Ein integriertes Mess-System prüft, ob alle geforderten Form- und Lagetoleranzen eingehalten werden. Ebenso sind alle Teilepositionierungen so ausgelegt, dass die Anlagenbediener ergonomisch einwandfrei arbeiten können. Automatisierungs- und Robotik-Lösungen von AKE tragen in zahlreichen Werken von Automobilherstellern und Zulieferern bei, Wertschöpfungsprozesse effizienter, sicherer und nachhaltiger zu gestalten. Die Technik ist in Deutschland ebenso zu finden wie in den USA, in Mexiko, China oder Russland.

   

Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH (Quelle: Aumann)

Quelle: Aumann

Feinfühlig und extra stark

Sie legen feinfühlig winzige Kontakte in Spritzgießmaschinen ein und sie können ebenso schwergewichtige Komponenten für Nutzfahrzeug-Achsen montagegenau positionieren: Robotik-Lösungen der Aumann Limbach-Oberfrohna GmbH bewegen Teile zwischen fünf Gramm und 200 Kilogramm exakt zum gewünschten Verarbeitungstakt. Die Systeme sind in Fabriken rund um den Erdball im Einsatz. Damit werden beispielsweise Sensoren, Elektromotoren oder Photovoltaikmodule gefertigt, Batteriesysteme, Bremskraftverstärker oder Hybridgetriebe montiert. Namhafte Automobilhersteller und Zulieferer zählen genauso zu den langjährigen Kunden des Unternehmens wie Auftraggeber aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Elektronik. Die Aumann-Ingenieure und -Facharbeiter konstruieren, fertigen und integrieren Robotik-Anwendungen insbesondere in industriellen Prozessen, in denen eine hohe Produktvarianz flexibel und effizient gehandhabt werden muss – von der Teilezuführung über Füge- bzw. Montageprozesse bis hin zur Entnahme der Baugruppen. 

    

Quelle / Source: BEAS Technology GmbH, Chemnitz

Quelle: BEAS Technology GmbH, Chemnitz

ROBOTIK-STUDIO für KMU

Bevor Roboter in einer Fabrik richtig loslegen, ist es sinnvoll, die Fertigungsabläufe für ein neues Produkt zunächst im Kleinen zu erproben, die Belegschaft im Umgang mit den „neuen Kollegen“ zu schulen und vielleicht auch erst einmal eine kleine Serie zu versuchen. Mit dem „BEAS ROBOTIK STUDIO“ bekommen Betriebe Zugang zu solch einem Zentrum für angewandte Robotik. Entwor-fen von erfahrenen Ingenieuren des Chemnitzer Prozessautomatisierungs-Spezialisten BEAS Technology GmbH macht das ROBOTIK STUDIO den Einstieg auch kleiner und mittelständischer Unternehmen in die Robotik einfacher. Die Nutzer können damit beispielsweise die kamerageführte Montage sowie Sortieraufgaben durch Roboter erproben, verschiedene Fügetechnologien simulieren, Prototypen herstellen und den sicheren Umgang mit Robotern trainieren. BEAS Technology stützt sich dabei auf einen reichen Erfahrungsschatz mit dem Robotereinsatz. Die Hauptgeschäftsfelder sind Prozessentwicklung, Automatisierungslösungen, der Entwurf und Bau von Sondermaschinen, Robotik - ergänzt durch praxisbezogene Schulungen. Zu den Kunden der Chemnitzer gehören Maruti Suzuki, Mahindra, Vollmann Gruppe, Westfalia Presstechnik, Koki und andere internationale Unternehmen.

   

Quelle / Source: coboworx GmbH, Dresden

Quelle: coboworx GmbH

Roboter für alle

Roboter kommen bis jetzt fast ausschließlich in den großen Konzernen zum Einsatz. Das Unternehmen coboworx GmbH (seit 2020 mit einem Standort in Dresden) hat sich ans Werk gemacht, Roboter für mittelständische Unternehmen verfügbar zu machen. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Netzwerk und ihrer Technology denken die Experten von coboworx die Automatisierung vom Prozess her und stellen nicht den Roboter als Produkt in den Mittelpunkt. Standardisierte Lösungen, wie sie coboworx anbietet, werden für die flächendeckende Marktdurchdringung entscheidend sein. Konfiguration und Beschaffung über eine Online-Plattform sollen so einfach sein, wie man es aus der Konsumgüterwelt kennt. Die Roboterlösungen von coboworx helfen Mittelständlern, die Automatisierung im Betrieb voranzutreiben. Basis sind Roboter, die leicht zu programmieren sind, und Setups, die einfach und schnell zu einem Start-of-Production führen. 

   

Pflegeroboter lernen Gesichter zu erkennen

Künftig sollen Roboter die menschlichen Pfleger bei der Arbeit unterstützen. Assistenzroboter können beispielsweise an den Betten von Patienten wachen, die sich gerade nach einer Operation erholen, oder demente Nachtwandler in Heimen wieder zu ihren Betten geleiten. Unter dem Namen „August der Smarte“ hat ein sächsisches Konsortium inzwischen solch einen Assistenzroboter entwickelt. Die Gesichtserkennung für den artifiziellen Pfleger hat das Dresdner Unternehmen Cognitec Systems GmbH beigesteuert. Dadurch ist der Roboter zum Beispiel imstande, verschiedene Heimbewohner zu unterscheiden. Cognitec Systems hat langjährige Erfahrungen in diesem Technologiesektor: Die „FaceVACS“-Gesichtserkennungssysteme aus Dresden kommen beispielsweise bei automatisierten Grenzkontrollen, Polizeifahndungen, in Robotern sowie für die Überwachung von Kasinos, Flughäfen und Stadien in aller Welt zum Einsatz. 

   

Quelle / Source: EKF Automation GmbH, Freital

Quelle: EKF Automation GmbH, Freital

Flexibel im Einsatz

Eine Roboterlösung zum automatisierten "Wiegen" von Feinstaub-Messfiltern aus ganz Sachsen bei der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft Radebeul (BfUL) ist nur eine von vielen, die das Unternehmen EKF Automation GmbH aus Freital in den 30 Jahren seines Bestehens entwickelt und umgesetzt hat. Die allermeisten Anwendungen sind bei Automobilzulieferern im Einsatz. Damit werden beispielsweise Sensoren, Elektromotoren, Bremsscheiben oder Frontend-Module montiert. Auch bei Herstellern von Maschinen-Baugruppen, in der Elektrotechnik sowie in weiteren Industriebereichen hat EKF Fertigungsprozesse mit Hilfe von Robotertechnik flexibilisiert. Diese Lösungen sind oft Teil eines kompletten, meist modular gestalteten Automatisierungskonzeptes. Die integrierten Roboter lösen dabei nicht nur Handling-Aufgaben, sondern übernehmen das Vereinzeln chaotisch gelagerter Bauteile, das Bürsten oder Entgraten von Werkstücken sowie Kontroll- und Messaufgaben. Die dafür notwendigen speziellen Greifersysteme entwickeln ebenfalls EKF-Ingenieure. Auch für mobile Robotik bzw. für die Kooperation zwischen Menschen und Robotern (MRK) gibt es bereits Anwendungsbeispiele. So werden an einer MRK-Zelle aus Freital zukünftig Arbeitssicherheitsfachleute geschult, die wiederum in ihren Unternehmen die kollisionsfreie Zusammenarbeit von Menschen und Robotern überwachen.

   

SCOUT®-Roboter von Fabmatics GmbH, Dresden

Quelle: Fabmatics

Von HEROs und SCOUTs

Effizienter, schneller und sicherer. Das sind die Maximen in nahezu jeder Produktionsfirma. Die Fabmatics GmbH aus Dresden will mit ihren spezialisierten Automatisierungslösungen Halbleiterfabriken dabei helfen, den Maximen von effizienter, schneller und sicherer noch näher zu kommen. Das besondere an der Produktion von Halbleitern: Der Raum, in dem Fehler passieren dürfen, ist äußerst klein. Enorme Präzision und absolute Reinheit sind essenziell. Der perfekte Bereich für Roboter, wie den „Helping Robot“ (kurz HERO). Der HERO-Roboter hilft seinen menschlichen Kollegen beim Transportieren der Wafer im Reinraum und belädt die Produktionsmaschinen vollautomatisch. Ähnlich verhält sich der mobile Roboter SCOUT, der für Spezialaufgaben wie gemacht ist. Der flexibel einsetzbare Roboter ist er in der Lage, Materialien und Produkte völlig autonom zu transportieren und Messungen durchzuführen. Sein Vorteil: Er ist kompakt gebaut und extrem wendig und damit besonders für enge Produktionsbereiche geeignet Seine Sensoren erkennen menschliche Kollegen zuverlässig, sodass er ihnen ausweichen und mit ihnen auf engstem Raum zusammenarbeiten kann. Neben ihren mobilen Kollegen gehören auch die klassischen Roboterzellen zu den Stammprodukten aus dem Hause Fabmatics. Sie handeln, sortieren und verifizieren die hochempfindlichen Siliziumscheiben, auf denen Mikrochips für Smartphones, Spielkonsolen oder Fahrerassistenzsysteme entstehen.

    

Virtuelle Spielwiese für Industrieroboter

Um Produktionsprozesse zu automatisieren, genügt es nicht, nur einige Roboter aufzustellen und auf einen roten Knopf zu drücken. Ähnlich wie menschliche Beschäftigte in einer Fabrik müssen auch Roboter zunächst die richtigen Arbeitsschritte lernen. Und sie müssen sich zu einem „Team“ zusammenfügen, das durch kooperative Arbeit eine Autotür montieren, eine Motorspule wickeln oder ein komplettes Gehäuse zusammenschweißen kann. Die Expertise dafür bringt die FLEXIVA automation & Robotik GmbH aus dem sächsischen Amtsberg mit. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, mit Simulation- und Planungsprogrammen wie „Process Simulate" oder „V5 Robotics" das Zusammenspiel von Robotern in einer Fertigungszelle zu planen, zu simulieren und zu programmieren. Auch ist es damit möglich, die richtigen Roboter für das geplante Produktionsziel auszuwählen, in einer virtuellen Welt mögliche Kollisionen zwischen den Robotern vorab zu ermitteln und die erzielbaren Taktzeiten zu kalkulieren.   

    

Quelle / Source: FusionSystems GmbH

Quelle: FusionSystems GmbH

Wie Roboter sehen lernen

Robotiklösungen der Chemnitzer FusionSystems GmbH helfen dabei, die Fertigungs- und Logistikabläufe in Fabriken effizienter und zuverlässiger zu gestalten. Dazu gehören fahrerlose Transportsysteme. Diese bewegen sich selbstständig durch Werkhallen, nehmen Lasten auf und vermeiden dank integrierter Sensorik Konflikte mit Menschen. Auch hat das Unternehmen ein sensorgestütztes Stückgut-Erkennungssystem für Roboterarme entwickelt. Roboter können dadurch dreidimensionale Formen erkennen und vermessen und fehlerhafte Bauteile im Produktionsprozess automatisch aussortieren. Für die robotergestützte Übergabe von Objekten an Menschen hat das Unternehmen einem Roboter beigebracht, Objekte im Gefahrenbereich, wie zum Beispiel eine Messerschneide, und im Nichtgefahrenbereich, zum Beispiel einen Messergriff, zu unterscheiden und sicher zu übergeben. FusionSystems ging 2005 als Ausgründung der TU Chemnitz hervor. Die innovative Softwareschmiede hat sich seitdem auf Datenerfassung, Bilderkennung, die komplexe Fusionierung von Sensordaten sowie „Industrie 4.0“- und Robotiktechnologien fokussiert. Zu den Kunden gehören u. a. Volkswagen, Honda, Zeiss, ZF, Oppacher, MotionComposer.

    

Quelle / Source: Industrie-Partner (IP) GmbH, Coswig

Quelle: Industrie-Partner (IP) GmbH, Coswig

RoboOperator® bedient Werkzeugmaschinen

Einen „Robo Operator®“, der Werkzeugmaschinen eigenständig bedienen kann, hat die Industrie-Partner (IP) GmbH aus Coswig gemeinsam mit dem Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU entwickelt. Die mobilen, eigenständigen Roboterzellen sollen schon bald kleine und mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, die Produktion am Laufen zu halten. „Diese Idee ist entstanden, weil wir selbst Probleme hatten“, berichtet Hock. „Denn es ist nahezu unmöglich, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, wie wir sie benötigen.“ Insbesondere Fachkräfte für das qualifizierte Bedienen von CNC-Werkzeugmaschinen sind kaum noch zu bekommen. Und für viele Firmen ist die Automatisierung der Produktionsanlagen zu teuer. In dieser schwierigen Situation soll der „Robo Operator®“ weiterhelfen. Dank intelligenter Kamerasteuerung ist er in der Lage, alle anfallenden Arbeiten auszuführen. Die mobile Roboterzelle kann Maschinen betreiben, die nicht für eine Automatisierung vorgesehen sind. Bald soll diese clevere Lösung s auch anderen Unternehmen zur Verfügung stellen - mittels kurzfristiger Vermietung, Rundum-Service inklusive: Der „Robo Operator®“ kann dann einspringen, wenn Mitarbeiter fehlen – beispielsweise bei Urlaub, Krankheit oder Elternzeit. Er kann es Unternehmen aber auch ermöglichen, bei Auftragsspitzen kurzfristig eine zusätzliche Schicht einzuführen. Die mobilen Roboterzellen können zudem monotone Tätigkeiten oder lästige Nebenarbeiten, wie das Entgraten scharfer Kanten, übernehmen und damit die Fachkräfte entlasten.   

                                                       

Quelle / Source: Mimetik UG, Dresden

Quelle: Mimetik UG, Dresden

Sensorhandschuhe erkennen den „Sinn“ menschlicher Bewegungen

Je weiter die Industrie ihre Automatisierungsbemühungen forciert und je öfter Menschen und Roboter dabei kollaborieren, desto dringender werden dafür neue Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine benötigt. Eben daran arbeitet das junge Start-up Mimetik UG - eine Ausgründung aus dem Exzellenz-Cluster „CeTI" der TU Dresden - und hat als Problemlösung Sensorhandschuhe entwickelt. Die sind mit einer künstlichen Intelligenz gekoppelt und können selbst feinste Hand- und Fingerbewegungen eines Menschen erfassen und deren Sinn erkennen. Eine der wichtigsten Anwendungen dafür ist die Industrie 4.0: In den Fabriken der Zukunft können Handschuh und KI beispielsweise Monteuren helfen, ihre Arbeit automatisiert zu erfassen. Und als virtuelle Assistenten können sie vor Fehlern in den einmal erlernten Bewegungsabläufen warnen. In die Handschuhe sind winzige Sensoren eingebaut, wie man sie so ähnlich aus Smartphones kennt: Beschleunigungs- und Magnetfeldsensoren sowie Gyroskope. Später sollen auch Drucksensoren folgen, die auch die Stärke von Fingerbewegungen erkennen. Einen Teil der so gewonnenen Sensordaten vorverarbeitet die in die Handschuhe eingebettete Elektronik selbst. Dann überträgt sie die fusionierten Sensordaten drahtlos an die KI in der nächsten Edge Cloud für die Weiterverarbeitung. 

    

Quelle / Source: PowerON Dresden

Quelle: PowerON Dresden

"Weiche" Robotik

„Unser Ziel ist es die Robotik, wie wir sie kennen, grundlegend zu verändern“, erklärt Dr. Markus Henke, CEO des Dresdner Start-Ups PowerON. Mithilfe der sowohl smarten als auch weichen Sensor- und Aktorlösungen sollen Roboter dem Menschen immer ähnlicher werden. Die Idee dazu entstand am Auckland Bioengineering Institute in Neuseeland. Hier forschte Dr. Henke gemeinsam mit der heutigen CTO Dr. Katie Wilson an nachgiebiger Elektronik für bionische Roboter. Die Technologie von PowerON basiert auf einem speziellen Polymer, das sich verformt, wenn elektrischer Strom fließt. Dieses besitzt mechanische Eigenschaften ähnlich derer des menschlichen Muskels. Da sich bei Verformung die elektrischen Eigenschaften ändern, ist auch eine Nutzung im Feld der Sensorik möglich. In diesem Bereich konnte das junge Unternehmen bereits kommerzielle Erfolge feiern. So wurden erfolgreich Robotergreifer mit fühlenden „Fingerspitzen“ ausgestattet – der erste Baustein in der Vision von PowerON, die Robotik grundlegend zu revolutionieren.

    

Quelle / Source: Sitec Industrietechnologie GmbH, Chemnitz

Quelle: Sitec Industrietechnologie GmbH, Chemnitz

30 Jahre Automatisierung der Extraklasse

Batteriesysteme für E-Fahrzeuge sind hochkomplexe Komponenten, deren Herstellung inklusive Integration der Leistungselektronik zahlreiche Fertigungsschritte umfasst. Der Einsatz von modernen Roboterlösungen ist hier unabdingbar. Die Sitec Industrietechnologie GmbH Chemnitz hat ihre Kompetenz in Automation und Robotik jüngst in einem Großprojekt eines deutschen Premium-Fahrzeugherstellers zur intelligenten Montage der Leistungselektronik für Batteriesysteme belegt. Seit 1991 hat Sitec rund 3.000 Produktionssysteme gebaut. In mindestens jeder zweiten Anlage zur Montage, Laserbearbeitung oder elektrochemischen Metallbearbeitung sind Roboterlösungen integriert. Sie bewegen nicht nur Werkstücke von A nach B, sondern führen ebenso Operationen wie Laserschweißen, Laserschneiden oder Montage- und Fügeprozesse aus. Damit werden beispielsweise Getriebeteile, Heizsysteme und elektrische Pumpen für den Fahrzeugbau, Komponenten für Leistungselektronik, Bipolarplatten für Brennstoffzellen, Statoren für Elektromotoren oder chirurgische Instrumente und Implantate hergestellt. 

    

Ein Partner für die Automation Journey

Das Dresdner Unternehmen WAKU Robotics GmbH hat mit "LotsOfBots" eine Vergleichsplattform für mobile Robotier gebaut. Außerdem kann man auf LotsOfBots.com professionelle Unterstützung bei der Auswahl des passenden Roboters bekommen. WAKU Robotics kümmert sich sowohl um die Beschaffung als auch um die Projektierung der Roboter beim Kunden. Bei LotsOfBots dreht sich alles darum, wie Unternehmen den passenden Roboter finden. Die Herausforderung dabei: Viele Unternehmen haben keinen Überblick über den jungen und fragmentierten Markt der Robotik. Auch die Beschaffung einer passenden Lösung ist sehr komplex und oft zeitintensiv. Daher bietet LotsOfBots diesen Überblick und bringt Endkunden mit Herstellern von Roboter-Systemen zusammen. Sind die Roboter beim Endkunden angekommen, bietet WAKU mit der Softwarelösung "WAKU Sense" eine KI-gestützte Plattform, mit der diese Roboter analysiert, die Abläufe optimiert sowie orchestriert werden können. Die Software kann dabei Roboter von verschiedenen Herstellern einbinden. 

   

Wandelbots GmbH, Dresden - Teaching Robots (Quelle: Wandelbots GmbH)

Quelle: Wandelbots GmbH, Dresden

Roboter programmieren wird zum Kinderspiel

Die Wandelbots GmbH hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: Das junge Unternehmen aus Dresden will nichts weniger als eine Revolution in der Robotik auslösen. Künftig soll sich der Einsatz von Robotern auch für Handwerker, junge Technologieschmieden und Mittelständler lohnen. Denn dank neuer Technologien aus Sachsen, die auch international kaum Konkurrenz haben, lassen sich Roboter nun viel leichter für neue Aufgaben anlernen. Das Besonders daran: Mit diesen Systemen muss der Nutzer keine einzige Programmzeile schreiben. Für diese „No-Code-Robotik“ haben die Wandelbots-Ingenieure eine spezielle Soft- und Hardware entwickelt, die Mensch und Roboter die Kommunikation miteinander ermöglicht und so zu einem „Dream-Team“ macht. Dabei interagieren die Nutzer besonders mit zwei Komponenten: einerseits mit einem stiftähnlichen, haptischen Eingabegerät – dem TracePen – sowie mit einer intuitiven App von Wandelbots. Der TracePen ist das Werkzeug, mit dem der Roboterpfad auf simpelste Weise demonstriert werden kann. Wechselbare Aufsätze helfen dabei, verschiedene Werkzeuge für die Nutzer nachzuempfinden. In der App können die Nutzer dann ihre Roboterprozesse einfach weiter gestalten. Dieses System nimmt die Bewegungen auf, die nötig sind, um zum Beispiel ein Werkstück zu entgraten, eine Schweißnaht zu ziehen oder einen Klebestreifen zu begutachten. Seit der Gründung 2017 ist Wandelbots bis heute auf 130 Mitarbeiter gewachsen und gehört nun zu den internationalen Technologieführern für universelle, intuitive Roboter-Anlernsysteme. Zu den Anteilseignern gehören Siemens und Microsoft, zu den Kunden zählen Volkswagen, BMW und Infineon.

   

Quelle / Source: XENON Automatisierungstechnik GmbH, Dresden

Ingenieure mit Leidenschaft fürs Innovative

Die Robotik-Spezialisten der XENON Automatisierungstechnik GmbH aus Dresden sind vor allem dann gefragt, wenn ingenieurtechnisch besonders anspruchsvolle Herausforderungen zu lösen sind. Seit 30 Jahren entwickelt und baut das stetig wachsende Team robotergestützte Sonder- und Serienanlagen für Bosch, Continental, ZF, Hella, Infineon, Logitech, Fresenius, und viele andere namhafte Kunden. Zu den Schwerpunkten gehören maßgeschneiderte Automatisierungslösungen für den Automobilbau, die Elektronikindustrie, die Medizintechnik und die Wasserstofftechnologien. Erst kürzlich würdigte Stäubli Robotics das Dresdner Technologieunternehmen als autorisierten Partner für dessen langjährige Expertise und Kompetenz bei der Integration und Programmierung von Stäubli-Robotern. 

    

Ihr Ansprechpartner


Dr. Claudia Scholta
Strategie, Branchen, Marketing
Tel: +49 (351) 2138-136 Fax: +49 (351) 2138-109

Social Media